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«Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München vorgelegt von Fiona Baumann aus ...»

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2.2.7 Täter- und Opfermerkmale Mobbingtäter Die Mehrheit der Mobbingtäter hat aggressive Verhaltensweisen schon in früheren Entwicklungsabschnitten als erfolgreiche Durchsetzungsstrategien ausprobiert. Täter weisen eine unsichere vermeidende Bindung an ihre primären Bezugspersonen auf (vgl. Troy & Sroufe,

1987) und kommen oft aus Familien, in denen in irgendeiner Form Gewalt ausgeübt wird (vgl. Loeber & Stouthamer-Loeber, 1986; Olweus, 1978). Somit lernen Kinder am Modell, dass Konflikte durch Aggression „erfolgreich“ gelöst und Ziele erreicht werden können (vgl.

Patterson, DeBaryshe & Ramsey, 1989; Schäfer & Korn, 2004b). Zudem können fehlende Wärme, Liebe und Anteilnahme seitens der Eltern, die oft zu tolerant sind und keine Grenzen setzen, bei Kindern Aggressivität bedingen. Wird diesen Kindern nicht rechtzeitig geholfen, entwickelt sich ein Teufelskreis von Aggression, aus dem sie schon ab dem Jugendalter kaum noch entkommen können.36 Die aggressive Persönlichkeit der Täter manifestiert sich im Laufe der Sozialisation (vgl.

Schäfer & Korn, 2004b). Sie haben eine positivere Einstellung gegenüber Aggression und deren Anwendung als Schüler im Allgemeinen. Zudem sind sie sehr impulsiv, haben ein gutes Selbstvertrauen (vgl. Lagerspetz et al., 1982; Lowenstein, 1995) sowie ein starkes Bedürfnis, Macht über Andere auszuüben und Dominanz zu erlangen (vgl. Olweus, 1978). Sie zeigen mit ihren Opfern wenig Mitgefühl (vgl. Landscheidt, 2007) und verhalten sich auch anderen Personen, so etwa Erwachsenen, gegenüber aggressiv. Männliche Täter sind physisch meist stärker als Jungen in ihrem Alter und insbesondere als ihre Opfer (vgl. Olweus, 1978).

Lange Zeit nahm die Aggressionsforschung an, Täter besäßen eine mangelnde Sozialkompetenz, die zu einer verminderten Fähigkeit der Perspektivenübernahme führt, weshalb Schüler, die andere schikanieren, sich nur in eingeschränktem Maße vorstellen können, welche Wirkung ihr Verhalten hat (vgl. Schäfer, 1996a). Wenn man sich jedoch die systematische Manipulation der Klassennorm, die den Tätern gelingt, betrachtet, so ist diese Charakterisierung nicht einleuchtend. Entgegen der Annahme vieler Wissenschaftler37 hat die neuere Forschung ergeben, dass Täter ihre proaktiv-aggressiven Schikanen „kühl kalkulierend“ (Schäfer 2007b, Festzuhalten ist, dass kein Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Bedingungen der Familie und schikanierenden Verhaltensweisen nachgewiesen werden konnte (vgl. Olweus, 2006).

So sahen beispielsweise Crick und Dodge (1994) ein Defizit an sozialen Fähigkeiten als Ursprung für Mobbing.

Mobbing unter Schülern an weiterführenden Schulen S. 529) einsetzen, um ihre Ziele erfolgreich zu erlangen. Grundsätzlich scheinen Täter ein gutes Gespür für die Verletzlichkeit und die sozial schwache Position ihres Opfers zu haben.

Daher können sie leicht mit aggressiven Mitteln eine soziale Machtposition erlangen und aufrechterhalten (vgl. Sutton et al., 1999). Sie schaffen es, sich ein Opfer auszusuchen, das nicht zurückschlägt oder ihnen verbal überlegen ist, und zudem, die gesamte Klasse davon zu überzeugen, dass nicht das eigene Verhalten, sondern das des Opfers normabweichend ist. Daraus ergibt sich, dass Täter ihren Mitschülern bzgl. ihrer soziokognitiven Fähigkeiten überlegen sind (vgl. Schäfer & Korn, 2004b). Täter sind also clever und verfügen über gute „Theory of Mind“-Fähigkeiten38 (vgl. Sutton et al., 1999) und sind nicht weniger sozial intelligent als ihre Altersgenossen (vgl. Kaukiainen et al., 1999). Sie sind fähig, ihren mentalen Zustand und den ihrer sozialen Umgebung zu begreifen, womit sie zu Vorhersagen bzgl. des Verhaltens Anderer fähig sind (vgl. Schäfer, 2007b). Kaukiainen und Kollegen (1999) konnten belegen, dass insbesondere indirekt aggressive Schüler ab einem Alter von zehn Jahren ein hohes Maß an sozialer Intelligenz aufweisen.39 Mobbingopfer Nach Landscheidt (2007) spielen äußerliche Abweichungen der Opfer eine geringere Rolle als angenommen. Auch wenn Schüler Mobbing mit äußerlichen (negativen) Erscheinungen wie Fettleibigkeit, roten Haaren oder das Tragen einer Brille begründen, konnten diese Argumente nicht wissenschaftlich belegt werden (vgl. Olweus, 2006). Es ließ sich lediglich festhalten, dass Opfer aufgrund ihrer körperlichen Stärke von ihren Mitschülern abweichen: männliche Opfer sind körperlich schwächer als Jungen im Allgemeinen (vgl. Hodges, Malone & Perry, 1997; Hodges & Perry, 1999; Olweus, 2006). Nach Valkanover und Alsaker (2001) gibt es jedoch keine signifikanten Unterschiede zwischen Opfern, Tätern und anderen Schülern. Eine mögliche Erklärung, dass Täter körperlich überlegen scheinen, ist, dass ihnen nur aufgrund ihres aggressiven Verhaltens die physische Überlegenheit zugeschrieben wird. Jedoch ist auch Die Theory of Mind beschreibt soziokognitive und sozioemotionale Fähigkeiten einer Person. Soziokognitive Fähigkeiten sind dafür entscheidend, in welchem Maße soziale Netzwerke wie Gruppenhierarchien oder Statusunterschiede mental repräsentiert werden können. Zudem sind soziokognitive Fähigkeiten zur Manipulation von Anderen, aber auch zu prosozialem Hilfeverhalten notwendig, um Gedanken und daraus resultierende mögliche Reaktionen zu verstehen.

Gini, Albiero, Benelli und Altoe (2007) sowie Peeters, Cillessen und Scholte (2009) konnten empirisch belegen, dass jedoch nicht alle Täter überdurchschnittlich sozial intelligent sind.





Mobbing unter Schülern an weiterführenden Schulen möglich, dass Unterschiede mit dem Alter deutlicher werden und dass ältere Täter ihren Opfern tatsächlich auch objektiv an Stärke überlegen sind.

Bei den Opfern wird zwischen zwei Typen unterschieden: passive (typische) und provozierende Opfer (vgl. Olweus, 1973, 1978)40: Das typische Mobbingopfer ist ängstlicher, unsicherer und stiller als seine Mitschüler im Allgemeinen. Es hat ein niedriges Selbstwertgefühl (vgl. Perry, Hodges & Egan, 2001), das sich aus der Zuschreibung negativer Erfahrungen auf das eigene Selbstbild ergibt (vgl. Schäfer, 1996a) und eine negative Einstellung zu sich selbst.

Es hat oft eine negative Einstellung gegenüber Gewalt und Aggressivität, weshalb es sich nicht aufdringlich oder aggressiv verhält und somit die Schikanen ihm gegenüber sicherlich nicht als Folge seines herausfordernden Verhaltens gesehen werden können. Männliche passive Opfer sind meist körperlich schwächer als Jungen im Allgemeinen (vgl. Olweus, 1978).

Neben dem typischen passiven Opfer gibt es auch den weniger verbreiteten provozierenden Opfertyp (vgl. Olweus, 1973, 1978), der ängstliche und aggressive Reaktionsmuster kombiniert. Diese Schüler haben oft Konzentrationsprobleme, Schwierigkeiten mit Emotionsregulation, sind leicht irritierbar, impulsiv und unfähig zur Selbstkontrolle (vgl. Pellegrini, Bartini & Brooks, 1999; Schwartz, Dodge, Pettit & Bates, 1997). Oft provozieren sie mit ihrem Verhalten ihre Mitschüler und rufen damit negative Reaktionen bei ihnen hervor. Reaktiv aggressive Schüler werden als aufbrausend und unberechenbar beschrieben, da sie bei geringfügigen Provokationen schnell überreagieren, was sich in Wutanfällen oder unkontrollierten aggressiven Handlungen äußern kann. Deshalb fällt dieser Opfertyp viel eher auf als der weit größere Teil der passiven Opfer, obwohl lediglich 20% der Opfer als provozierender Typ identifiziert werden.

Geschlechtsspezifische Unterschiede Während einige Studien überwiegend Jungen in der Opferrolle ermittelt haben (z.B. Lagerspetz et al., 1982; Olweus, 1993b; Roland, 1999), lässt sich in anderen ein solcher Trend nicht erkennen (z.B. Schäfer & Korn, 2004a; Scheithauer, Hayer, Petermann & Jugert, 2006; Whitney & Smith, 1993) oder sogar gegenteilige Ergebnisse registrieren (vgl. Schäfer & Kulis, 2005). Die Forschung beschäftigt sich bereits seit Jahrzehnten mit typisch männlichen und typisch weiblichen Formen von Mobbing. Zunächst konnte konstatiert werden, dass Jungen Beide Opfertypen dienen jedoch dem Täter, denn das passive Opfer, das die Attacken erduldet, wird als „Weichei“ tituliert und das aktive, das sich gegen die Schikanen wehrt, als „Mistkerl“. Lediglich bzgl. der Wahrnehmung der Lehrer ergibt sich ein Unterschied: das aktive Opfer provoziert den Unmut der Erwachsenen.

Mobbing unter Schülern an weiterführenden Schulen vermehrt körperliche Mobbingformen zeigen, Mädchen hingegen wurden verbale Mobbingformen zugeschrieben (z.B. Maccoby & Jacklin, 1974; Parke & Slaby, 1983). Jedoch bevorzugen Jungen und Mädchen in gleichem Maß verbale Formen (vgl. Björkqvist et al., 1982;

Boulton, Trueman & Flemington, 2002). Sie unterscheiden sich aber in der Art und Weise ihrer Attacken (vgl. Pepler & Craig, 1995): Jungen wählen direkte Methoden, Mädchen stattdessen indirekte (vgl. z.B. Olweus, 1993b; Owens, Shute & Slee, 2000; Salmivalli, Kaukiainen & Lagerspetz, 2000).41 Mädchen und Jungen wenden jeweils die Art von Mobbing an, die ihnen am effektivsten erscheint, damit sie ihre Ziele erreichen können (vgl. Block, 1983). Aus diesem Grund setzen Jungen verstärkt direkt physisches oder direkt verbales Mobbing ein (vgl. Schäfer, 2007a), um die soziale Herabsetzung des Opfers zu erreichen. Männliche Opfer erfahren auch vermehrt diese Formen (vgl. Crick, Casa & Ku, 1999). Mädchen hingegen verfolgen ein anderes Ziel, sie wollen im sozialen Kontext enge Freundschaften schädigen und zerstören. Dafür wenden sie insbesondere indirekte Formen der Aggression an (vgl.

Björkqvist et al., 1992), indem sie etwa Gerüchte verbreiten oder einen Mitschüler aus der Gruppe ausschließen und Andere dazu animieren, dies ebenso zu tun (vgl. Block, 1983; Crick & Grotpeter, 1995). Nicht selten benutzen sie Dritte dazu, um die sozialen Beziehungen des Opfers durch Gerüchte oder soziale Manipulation zu bedrohen oder zu zerstören (vgl. Grotpeter & Crick, 1996). Mädchen erfahren auch vermehrt indirekte Formen (vgl. Crick, Casa & Ku, 1999; Ostrov & Keating, 2004; Schäfer, Werner & Crick, 2002).

Erklärungsansätze für geschlechtstypisches Mobbingverhalten gibt es viele. Rivers und Smith (1994) begründen dies damit, dass Mädchen weniger engere Freunde als Jungen haben und daher indirekte und relationale Strategien besser funktionieren. Täter können zudem ihre soziale Position wahren, da ihre Schikanen selten publik werden und insbesondere nicht auf ihre Person zurückgeführt werden können. Ein weiterer Erklärungsansatz sind soziokulturelle Faktoren und Anlagefaktoren. So betont Bischof-Köhler (2002), dass die Wettkampfmotivation und das Bilden stabiler Rangordnungen typisch männliche Verhaltensweisen seien, die oft vom Umfeld geduldet werden.

Dies könnte ein möglicher Grund sein, warum Jungen öfter als Mädchen als Mobbingtäter wahrgenommen werden.

Mobbing unter Schülern an weiterführenden Schulen Altersspezifische Unterschiede Jüngere Schüler werden vorwiegend körperlich schikaniert. Mit zunehmendem Alter nimmt die Anzahl der körperlichen Angriffe ab, jedoch die Schikanen durch indirekte Formen zu (vgl. Alsaker, 2003; Björkqvist et al., 1992). Verbales Mobbing scheint über das Alter hinweg konstant zu bleiben (vgl. Boulton & Underwood, 1992). Erst während der Phase der Adoleszenz haben Jugendliche im Allgemeinen die sozialen Fähigkeiten erlangt, mit Hilfe derer sie von indirektem Mobbing Gebrauch machen können (vgl. Madsen, 1999). Je weiter die kognitive Entwicklung fortgeschritten ist, desto häufiger wird auf diese relationale Form der Aggression zurückgegriffen. Der Machtgewinn durch direkte physische Formen der Aggression tritt bei Jugendlichen dann in den Hintergrund (vgl. Cillessen & Mayeux, 2004). Generell nimmt das Bedürfnis, Macht innerhalb der Klasse zu erlangen, bei beiden Geschlechtern mit einem Alter von 15 bis 16 Jahren deutlich ab. Ab diesem Alter ist nicht mehr die Klasse der wichtigste Lebensraum, da sie Cliquen auch außerhalb der Schulklassen bilden und dort Autonomie erlangen.

Migrationshintergrund Nach Schubarth (2010) scheinen sich insbesondere Schüler aus West- und Nord-Europa häufigem Mobbing ausgesetzt zu sehen, türkischstämmige Jugendliche berichten seltener über Mobbing durch andere Schüler. Mit zunehmendem Anteil der Migranten in der Klasse wird von deutschen Schülern stärkeres Mobbing wahrgenommen.

2.2.8 Zusammenfassung Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass aus einem Ungleichgewicht der sozialen Kräfte aufgrund unklarer sozialer Konstellationen in nicht frei wählbaren, stabilen und fest strukturierten sozialen Systemen wie der Schulklasse, die sich beispielsweise aufgrund neu zusammengestellter Klassen ergeben, eine Hierarchie entsteht, in der sich für Schüler die Möglichkeit der Umsetzung individueller Ziele wie Macht- und Dominanzstreben ergibt. Das Ausmaß der hierarchischen Struktur in der Klasse setzt die Dimension des Status- bzw.

Machtgefälles, das zwischen den einzelnen Schülern besteht, fest. Erst die statusbezogenen Unterschiede – also die asymmetrischen Beziehungen zwischen den einzelnen Schülern in der Klasse – ermöglichen einen hohen sozialen Status und dadurch das Erlangen von Macht und Dominanz (vgl. Sitsema, Veenstra, Lindenberg & Salmivalli, 2009). Eine erfolgreiche StrateMobbing unter Schülern an weiterführenden Schulen gie, um diese Ziele zu erlangen und zu demonstrieren, ist das systematische Schikanieren geeigneter Opfer, also der Missbrauch sozialer Macht.

Der soziale Status eines Schülers ist durch die vorherrschenden hierarchischen Strukturen geprägt und kann mittels der Dimensionen „Soziale Präferenz“ und „Sozialer Einfluss“ quantifiziert werden. In Abgrenzung zur sozialen Beliebtheit muss die wahrgenommene Popularität betrachtet werden, denn Schüler, die von ihren Mitschülern als populär wahrgenommen werden, müssen nicht notwendigerweise bei ihnen beliebt sein. Des Weiteren nimmt die ohnehin nur mäßige Korrelation zwischen diesen beiden Statusmaßen mit zunehmendem Alter stetig ab.



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