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«MUSICOLOGICA OLOMUCENSIA VII Univerzita Palackého v Olomouci Olomouc 2005 The present volume was submitted to print on 6 April 2005. Dieser Band ...»

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Robert Smetana beeinflusste am Anfang seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als Musikwissenschaftler die Folkloristik auf bahnbrechende Art und Weise. Man kann sagen, dass er immer wieder auf die damals offenen Fragen zurückkam. Zu den bedeutendsten Arbeiten aus diesem Bereich gehören seine Studien Mündliche volkstümliche Überlieferung der Melodie (Ústní lidové podání melodie) (1938), Mozarts Musik im Lied tschechischer Bänkelsänger (1956), und darüber hinaus auch die Editionen, die er zusammen mit seinem Freund, dem Literaturtheoretiker Bedřich Václavek, herausgab: Tschechische Bänkelsängerlieder (České písně kramářské) (1937), Tschechisches Volksgesangsbuch (Český národní zpěvník) (1940), František Sušil: Mährische Volkslieder mit den in den Text eingeflossenen Melodien (Moravské národní písně s nápěvy do textu vřazenými) (laut Herausgabe aus dem Jahre 1860, neu im Jahre 1941), Tschechische volkstümlich gewordene Alltagslieder (České světské písně zlidovělé) (1. Band, Epische Lieder, 1955). Mit der Auswahl der Artikel zu dieser Problematik entstand eine weitere gemeinsame Arbeit mit dem Titel Über das tschechische Volkslied sowie über das volkstümlich gewordene Lied (O české písni lidové a zlidovělé) (1950).

Aus dem Bereich der Arbeiten, die sich auf die Problematik der Musikgeschichte konzentrieren, sind vor allem seine Studien zum Schaffen von B. Smetana, A. Dvořák, L. Janáček und weiterer Persönlichkeiten als Werke von nachhaltiger Wirkung hervor zu heben. Seine lebenslange Konzentration auf das Verständnis der Musik in den gesellschaftlichen und funktionsbezogenen Zusammenhängen mündete in seine einzigartige Konzeption der Geschichte der tschechischen Musik (Musikentwicklung und deren Gliederung. Thesen zur Periodisierung der Musikgeschichte (Hudební vývoj a jeho členění. Teze k periodizaci dějin hudby, 1972).

Aus der Zeit Smetanas’ Tätigkeit in dem Musikarchiv und im Bereich der Denkmalpege stammen weitere Arbeiten, insbesondere der bis heute nicht übertroffene, noch gültige Begleiter durch die Geschichte von Olomouc (Průvodce dějinami Olomouce) (1948).

Seine Gründlichkeit zeigte sich auch in der Anschaffung einer eigenen Photodokumentation von professionellem niveau. R. Smetana beteiligte sich als Autor und Redakteur an verschiedenen Prestige-Kompendien. Als Beispiel ist Die Geschichte der tschechischen Musikkultur 1890–1945 (Dějiny české hudební kultury 1890–1945) zu nennen.

Seine umfangreiche organisatorische Tätigkeit (zu erwähnen sind vor allem Konferenzen Olomouc von Bedřich Václavek, veranstaltet in den Jahren 1958–1988 unter der Ägide der Universität), wurde mit seiner pädagogischen Tätigkeit am Lehrstuhl für Musikwissenschaft und Musikerziehung in Olomouc (1946–1972) ergänzt. Zum ersten Mal in der damaligen Tschechoslowakei haben hier neben den Musikwissenschaftlern gleichzeitig auch Musiklehrer aller Stufen studiert. Zu den Absolventen und Doktoranten gehören heutzutage viele bedeutende Persönlichkeiten aus dem landesweiten oder regionalen Musikleben. Zu nennen sind Alena Burešová, Josef Bek, Milena Černohorská, Zdeňek Fridrich, Vladimír Hudec, Leo Jehne, Jan Kapusta, Ctirad Kohoutek, Josef Kotek, Pavel Klapil, Jozef Kresánek, Arne Linka, Theodor Pártl, Zdeňka Pilková, Jiří Sehnal, Karel Steinmetz, Jana Vašatová, Jan Vičar, Luděk Zenkl und weitere.

Das Profil von Robert Smetana ist auch durch seine lebenslange Beziehung zur Natur, nicht zuletzt zu dem Jagdsport, gekennzeichnet. Er gehörte zu den Forschern, die ihre Arbeiten gerne in aller Ruhe überdachten. Seine Journalisten-Praxis aus jungen Jahren und die Helfertsche Tradition führten ihn zu lebendigen, verständlichen, trotzdem aber prägnant formulierten Darlegungen. Solche Züge sind sowohl für seine herausgegebenen als auch für die nicht publizierten Arbeiten typisch.

Die Gestaltung Smetanas’ Orientierung als Forscher wurde in den Beiträgen der Musikwissenschaftler aus Brno (Brünn), Jiří Vysloužil und Rudolf Pečman aufgeklärt. Über einige Lebensperipetien am Ende seines Lebens, aus der Zeit, in der Prof. Smetana wieder nach Brno zurückkam, erzählte Josef Kovalčuk. Miroslav K. Černý bewertete den Beitrag von R. Smetana aus der Sicht der Musikwissenschaft. Luděk Zenkl betonte in seinem Beitrag die Kontinuität der Orientierung des Lehrstuhls für Musikwissenschaft auf das Musikgeschehen in Olomouc und in der breiteren Region, und zwar im Zusammenhang mit der Tatsache, dass an diesem Lehrstuhl jahrelang auch Smetanas’ eigener Schüler und Nachfolger, Prof. Vladimír Hudec, tätig war. Jan Vičar, gemeinsam mit Josef Kuba, erwähnten einige gesammelte Folklore- Materialien und deren Aufnahmen auf Rollen mit Nadeltechnik und beschäftigten sich mit technischen Möglichkeiten der heutzutage durchführbaren Tontranskriptionen dieser Materialien. Mit der Thematik der Bänkelsängerlieder beschäftigten sich in ihren Referaten Jiří Fiala und Jiří Sehnal. Jan Trojan aktualisierte die Problematik der sog. musica hanatica. Pavel Klapil befasste sich mit der Modalität der Volkslieder in der Region Olomouc. Lubomír Chalupka erwähnte das Vermächtnis von Prof. Jozef Kresánek, dem in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gerade seitens Olomoucer Lehrstuhls unter der Leitung von Prof. Smetana Unterstützung gewährt wurde.

Den Themenbereich Olomouc als regionales Zentrum bereicherten auch die allgemeinen Historiker Jindřich Schulz und Miloš Trapl mit deren Auffassung der Problematik der Proportionalität in den Geschichts und Kunstdeutungen in der bereitgestellten akademischen Geschichte von Olomouc. Mehrere Beteiligte präsentierten ihre Beiträge zur Geschichte der Musik in Olomouc. Stanislav Červenka machte auf die wenig bekannten Quellen des Olomoucer Metropolitan-Kapitels aus der Zeit vor dem Jahre 1400 aufmerksam. Über die Musik in der Zeit des Episkopats des Kardinals František Dietrichstein (1559–1636) referierte Lucie Brázdová. Robert G. Rawson widmete sich Kriegsreflexionen in den Sammlungen aus Kroměříž (Kremsier), Květuše Fridrichová-Raueová beschäftigte sich mit der Persönlichkeit von Josef Puschmann, Ingrid Silná sprach über Kompositionen für Blechinstrumente von Leopold Kunert, die sie auch versuchte, mit Live-Musik in künstlerischer Darbietung der Studenten aus dem nicht weit entfernten Konservatorium in Kroměříž zu belegen. Jitka Balatková konzentrierte sich auf heutzutage fast unbekannte Opern, die im Repertoire der deutschen Oper in Olomouc bis zu dem Jahre 1920 gespielt wurden. Aktuelle Fragen des Chorgesangs bei Kindern und Jugendlichen in der Stadt Olomouc, in der schon seit 35 Jahren internationale Festivals veranstaltet werden, behandelte deren Initiator und ständiger Dramaturg Jiří Klimeš. An seinen Beitrag knüpfte Alena Burešová mit ihrer historischen Retrospektive des Chorgesangs bei Kindern in Nord- und Mittelmähren an. Über Aufführungen von einigen Kompositionen von Milan Báchorek in Olomouc berichtete Karel Steinmetz, das Vermächtnis des Komponisten Zdeněk Fridrich vermittelte in ihrem Beitrag dessen Tochter Zdeňka Fridrichová.





In dem Bereich Olomouc und weitere regionale Zentren wurde ein aufschlussreiches Referat von Šárka Zedníčková über die Salonmusik des Adelgeschlechtes der Herren von Dalberg in Dačice in Mähren eingegliedert. Auf einen weiteren interessanten Bereich mit dem Thema der Zirkulation machte in seinem Referat zu dem Gesangbuch von Adalbert Schreyer Petr Koukal aufmerksam. Über Dvořáks’ imposante Konzerttournee durch Böhmen und Mähren im Jahre 1892 (d. h. vor dessen Ausreise nach Amerika), die auch indirekt die geselschaftliche Anerkennung und Popularität der Musik von Antonín Dvořák beim tschechischen Volk gezeigt hat, referierte Milan Kuna. Auf aktuelle Fragen hinsichtlich musikalischer Aktivitäten wurden zwei Studentenbeiträge orientiert; über die Tradition der Zyklen der Kammermusik in Uničov und in 30 umliegenden Gemeinden informierte Helena Brožová. Petr Lyko sprach in seinem Beitrag über die Tradition und umfangreiche Tätigkeit des Jugend-Blasorchesters in Krnov (Jägerndorf).

Aus den Inhalten der Konferenz wird im Jahre 2004 ein Sammelband herausgegeben.

Ein Bestandteil der Konferenz war auch ein Konzert von Künstlern aus Bratislava Hana Štolfová-Bandová (Gesang) und Peter Pažický (Klavier). Im Rahmen des Programms ertönten Zigeunerlieder von Antonín Dvořák, Mahlers Zyklus Kindertotenlieder und die Klaviersonate 1. 10. 1905 von Leoš Janáček.

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ACTA UNIVERSITATIS PALACKIANAE OLOMUCENSIS

FAKULTAS PHILOSOPHICA PHILOSOPHICA – AESTHETICA 28 – 2005 Don Giovanni in Prague and Versions of the Opera in the Czech Lands at the Turn of the 18th and 19th Centuries

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Musical Social Surroundings Don Giovanni was not an unknown theme in the Czech lands toward the end of the 18th century and first appeared there as early as 1723 in a theatrical performance in Prague by the visiting company of Tommas Ristori. A Don Juan-type theme was also present in the opera La pravità castigata, which was performed in Prague in the year 1730 and whose author cannot be unambiguously identified. Finally, a few years before Mozart’s

work appeared, another opera concerning this theme had appeared in Prague in 1776:

Vincenzo Righini’s Il convitato di pietra.

The journey leading to the birth of Mozart’s Don Giovanni began 8 January 1787,

when the composer, accompanied by his wife, set out for Prague at the invitation of a Prague operatic orchestra. On 12 January Leopold Mozart wrote to his daughter:

Your brother and his wife will probably be in Prague by now, because he wrote that he would leave for there last Monday. His opera, Le nozze di Figaro, was performed there with such success, that the orchestra and a society of great experts on and lovers of music invited him and sent him a poem someone wrote about him.1 In Prague, the composer recognized the quality of the singers and orchestra and above all the good taste of the audience, which was very fond of Mozart. On 15 January 1787, he wrote his friend Jacquin in Vienna about the enthusiastic response with with the Marriage

of Figaro was received in Prague:

Dein Bruder wird itzt mit seiner Frau bereits in Prag seyn, denn er schrieb mir daß er verflossenen Montag dahin abreisen werde. Seine Opera Le Nozze di Figaro sind mit so grossen Beyfahl alda aufgeführt worden, daß das Orchester, und eine Gesellschaft grosser Kenner und Liebhaber ihm Einladungs Briefe zu geschrieben, und eine Poesie die über ihn gemacht worden zugeschickt haben. See Mozart – Briefe und Aufzeichnungen. Gesammelt und erläutert von W. A. Bauer und O. E. Deutsch, IV (Kassel, 1962), p. 7.

I observed with pleasure, however, as all the people jumped for joy to the music of my Figaro, which has been transformed into quadrilles and German dances; for everyone here speaks constantly only of Figaro, everyone is playing, trumpeting, singing, and whistling nothing but Figaro. No one goes to any other opera than only to Figaro and eternally Figaro, it is certainly a great honor for me.2 In this friendly atmosphere, Mozart became familiar with Prague operatic practice both as a composer and as a conductor, since one of the goals of inviting him was to get him to perform as an operatic director. As has already been said, the concrete initiative regarding Mozart’s invitation to Prague originated with the operatic orchestra. Although we are talking about a relatively small ensemble of about thirty players,3 the significance of its role in the composer’s positive reception should not be underestimated. Among these musicians there were recognized musical personalities, who, at the same time, significantly influenced repertory selection. Even Mozart apparently realized what an exceptional gathering of musical talent this really was. F. X. Němeček has the following

to say about Mozart’s written thanks to this orchestra:4

As to the final success or failure of a presented work, the last word, of course, was always had by the audience. In Mozart’s case, this was a positive factor, and it encouraged further steps by the orchestra and impresarios. And thus as a result of the huge success of the Marriage of Figaro, the Italian Pasquale Bondini, impresario of the Nostitz Theatre, today’s Estates Theater in Prague, requested a new opera of Mozart for the coming theatre season.

That new opera was to be Don Giovanni. The premiere with the P. Bondini company took place in the Nostitz Theatre on 29 October 1787. From a musical point of view, it was expected of this opera, composed especially for Prague, that it would become an exceptionally beloved piece, just as the Marriage of Figaro had. For this reason it is not surprising that business interests became involved.

As far as the operatic orchestra itself was concerned, the exact names of the individuals who played in it are not known. Neither a single poster nor even an entrance ticket have been passed down to us. According to the manuscript kept in the Départment de la Musique in the Parisian Bibliothéque Nationale under the sign. Ms. 1548, (Prague’s Ich sah aber mit ganzem Vergnügen zu, wie alle diese Leute auf die Musick meines Figaro, in lauter Contretänze und teutsche verwandelt, so innig vergnügt herumsprangen; denn hier wird von nichts gesprochen als vom – Figaro; nichts gespielt, geblasen, gesungen und gepfiffen als – Figaro: keine Opera besucht als – Figaro und Ewig Figaro; gewis grosse Ehre für mich. See Mozart – Briefe und Aufzeichnungen, IV, p. 10.

While Denzio was in Prague, the operatic orchestra was made up of an average of 11 players, in the second half of the 18th century there was already a minimum of 16 player and thereafter the number steadily increased.

Dem Opernorchester dankte er in einem Briefe an den damaligen Direktor Herrn Strobach sehr verbindlich, und schrieb seiner geschickten Ausführung den größten Theil des Beyfalls zu, den seine Musik in Prag erhalten hatte. See F. X. Němeček, Lebensbeschreibung des k. k. Kapellmeisters W. A. Mozart (Prag, 1808), p. 41.



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