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«Titel der Diplomarbeit Untersuchungen zur physiologischen Nahrungsspezialisierung bei Petaurus breviceps Verfasser Dimitri GÜL angestrebter ...»

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Sie brauchen eher einen Wald mit alten Bäumen, der für sie und andere Tierarten mit ähnlicher Lebensweise der adäquate Lebensraum ist. Die Wiederherstellung solcher Lebensräume kann Jahrzehnte sogar Jahrhunderte andauern (Cunningham et al., 2007).

Unter den Feinden der Kurzkopfgleitbeutler sind Eulen zu nennen, vor allem die Art Ninox strenau. Obwohl sie ein Generalist ist, besteht ihre Nahrung zu 99 % aus arboralen Beuteltieren. (Cooke et al., 2006; Kavanagh, 2002). Diese Eulenart jagt die Beute, die am häufigsten zur Verfügung steht. Die Saison spielt dabei eine wichtige Rolle, wann welche Kletterbeutlerart gejagt wird. Das gilt vor allem für die Kurzkopfgleitbeutler, deren Vorkommensdichte saisonal am meisten schwankt. Aber sie machen einen eher kleineren Bestandteil -7 %- der Beute für die Eule aus (Cooke et al., 1997).

Die Kurzkopfgleitbeutler bevorzugen aufgestellte Boxen als Nistplätze, die höher in den Bäumen hängen, während die niedrigeren von wilden Honigbienen belegt wurden (Wood & Wallis, 1998).

Bei der Bestäubung vieler Blüten spielen die Insekten und in einigen Bereichen die Vögel eine wichtige Rolle. Aber einige Säugertiere tragen auch einen entscheidenden Anteil zur Pollenübertragung bei, was auch bei Kurzkopfgleitbeutlern der Fall ist. Sie helfen dabei, die Pollen von der Banksia spinulosa zu übertragen, während sie den Nektar von den Blüten holen. Obwohl diese Blüten auch von Insekten und Vögeln besucht werden, scheint es so zu sein, dass die Bestäubung durch Kurzkopfgleitbeutler und andere nächtliche Säugetiere effektiver als durch tagaktive Besucher ist, obwohl die tagaktiven Arten regelmäßiger die Blüten besuchen. Vielleicht liegt es daran, dass die Säugetiere im Verhältnis größer als andere Tiere sind und dadurch mehr Pollen übertragen. Außerdem haben sie wahrscheinlich mehr Kontakte zu den Narben der Blüten, so dass daraus eine bessere Bestäubung ergibt (Carthew, 1993).

2.1.4. Verhalten

Das Dominanzverhalten gibt es in zahlreichen sozialen Arten und der Rang kann in solchen Gruppen die Qualität des individuellen Lebens stark beeinflussen. Der Rang kann auch die Gesundheit der Einzelnen in der Gruppe beeinflussen, insbesondere in Bezug auf durch Stress bedingte Krankheiten (Sapolsky, 2004).

Da auch die Kurzkopfgleitbeutler in Kolonien lebende soziale Tiere sind, ist das Verhalten für die Hierarchie sehr interessant und wurde öfters untersucht (Smith, 1973). Die Rangordnung wird innerhalb der Gruppe nicht durch Kämpfe, sondern durch die Duftmarkierung geregelt, während die Kämpfe zwischen zwei fremden Kolonien stattfinden. Aus diesem Grund haben die Tiere einen gut entwickelten Geruchsinn, der für sie bei der sozialen Organisation sehr wichtig ist.

Sozialdominante, männliche Kurzkopfgleitbeutler sind schwerer als sozial untergeordnete, haben höhere Konzentrationen an Plasmatestosteron und niedrigere Kortisol-Konzentrationen, gewinnen mehr soziale Konfrontationen, überprüfen ihr Gebiet mehr, markieren mehr, sind aktiver und bewegen sich schneller, obwohl sie mehr Zeit für Nistkästchen der Kolonie investieren. Wenn sie in eine fremde stabile Kolonie versetzt werden, ist in den ersten drei Wochen eine Reduktion ihrer Verhaltensweisen und eine gleichzeitige Abnahme der Plasmakonzentration von Testosteron sowie ein Anstieg von KortisolKonzentration zu beobachten (Mallick et al., 1994).

Bei dem männlichen Verhalten spielt das Gonadotropin-Releasing Hormon (GnRH) eine wichtige Rolle und ist mit dem Plasmatestosteron korreliert. Hat das Männchen in der Kolonie die niedrigste Position, so hat es eine niedrige Konzentration an basalem Plasmatestosteron als die ranghöheren Männchen.

Nachdem man einigen Männchen GnRH injizierte, erhöhten sich deutlich die Werte des Plasmatestosterons bei allen Männchen aber die höchsten Werte wurden ohne Ausnahme bei den sozial dominanten Männchen gemessen. Wenn ein dominantes Männchen in eine fremde Kolonie gegeben wurde, zeichnete sich innerhalb von 24 Stunden ein Rückgang der Konzentration von Plasmatestosteron und das Körpergewicht des Männchens ging deutlich zurück (Bradley & Stoddart, 1997). Außerdem ist bei Kurzkopfgleitbeutlern eine männliche Hierarchie vor allem bei im Zoo gehaltenen Gruppen zu beobachten (Sadlerl & Wardl, 1999).

Da die Tiere nachtaktiv sind, wirkt sich die Lichtverschmutzung negativ auf das Verhalten der Kurzkopfgleitbeutler aus; vor allem wird das Fressverhalten gestört. Es ist allgemein bekannt, dass die Lichtverschmutzung bei Meeresschildkrötenjungen Orientierungsprobleme verursacht und bei Zugvögeln zu Todesfällen führt, während es auf die Fortpflanzung, Kommunikation und Wettbewerb offensichtliche weniger Auswirkungen hat. Wenn die Kurzkopfgleitbeutler mit einem Licht hoher Leuchtkraft (12 Lux) beschienen werden, stellen diese Tiere ihre hohen Aktivitäten fast vollständig ein. Auch bei geringerer Helligkeit (7 Lux) reduzieren sie ihre Futtersuche. Wie die Lichtverschmutzung auf die im freien lebenden Kurzkopfgleitbeutler wirkt, ist ein wichtiges Ziel für Feldforschungen (Barber-Meyer, 2007).

Beim Sozialverhalten der Kurzkopfgleitbeutler spielt die Akustik und das visuelle Wahrnehmungsvermögen eine sehr große Rolle. Wie die meisten nachtaktiven Tiere haben auch die Kurzkopfgleitbeutler ein gutes Gehör sowie einen ausgeprägten Geruchssinn, mit denen sie die Mitglieder ihrer Gruppe erkennen können. Gaffron (2007) fand bei ihren Beobachtungen am Akustikverhalten der Tiere dreizehn Laute mit mehreren Variationen, die in vier Verhaltenskategorien unterteilt wurden, und zwar in Aggression, Sexualverhalten, Alarm- und Kontaktruf. Diese Laute hatten die Grundfrequenz zwischen 1 und 6 kHz, während die durchschnittliche Signallänge von 0,085 s bis zu 6,361 s variierte.





Petaurus australis, die nächstverwandte Art von Petaurus breviceps hat wahrscheinlich das größte Lautrepertoire unter den Beuteltieren. Die Vokalisation scheint die effektivste Methode zur Verteidigung der Territorien zu sein. Sie leben in Territorien, die bis zu 50 ha groß sein können (Goldingay, 1994).

2.1.5. Fortpflanzung

Die Paarung der Kurzkopfgleitbeutler erfolg in tropischen Bereichen über das ganze Jahr. Im Südosten von Australien fällt sie hingegen zwischen Juni und September (Bradley & Stoddart, 1993). Ein Weibchen kann sich mit mehreren Männchen paaren. Dabei kommt das Stirndrüsensekret der Männchen ins Spiel, mit dem sie die ausgesuchten Weibchen einreiben, um deren Paarungsbereitschaft zu stimulieren. Nach der Befruchtung reifen die Embryos kurze Zeit (16 Tage) bis zur Geburt und sie wiegen weniger als 2 Gramm, sind nackt und blind. Wie bei den meisten Beuteltierarten sind die Neugeborenen bei der Geburt sehr wenig entwickelt und wachsen erst im Beutel heran. Im Beutel ihrer Mutter verbringen sie ca. 70 Tage, bis sie fast keinen Platz mehr haben.

Danach verlassen sie den Beutel und werden noch ein bis zwei Monate im Nest mit Muttermilch versorgt, bis sie selbständig auf Futtersuche gehen können. Aber sie kommen trotzdem zum Nest zurück, da sie in sozialen Gruppen leben und keine Einzelgänger sind. Die Jungen erreichen die Geschlechtsreife mit ca. 15 Monaten (Wikipedia).

Die Testosteronkonzentration der männlichen Kurzkopfgleitbeutler steigt vor allem während der Fortpflanzungszeit, und zwar ist sie wieder bei dem dominanten Männchen am höchsten, sowohl für die in der Wildbahn lebenden als auch in Gehege gehaltenen. Diese Männchen sind auch schwerer als die anderen und nur sie beteiligen sich fast ausschließlich an den Duftmarkierungen.

Innerhalb der ersten zwei Monate während der Fortpflanzungssaison (Juli – September/ Oktober) nimmt das Gewicht der dominanten Männchen mehr als bei den anderen ab, nachdem drei Viertel der Geburten erfolgt sind (Stoddart et.

all. 1994). Bei Kurzkopfgleitbeutlern ist die Polygynie sehr ausgeprägt (Quin, 1995), was ökologische und evolutionäre Vorteile mit sich bringt. In der Gruppe kopuliert das dominante Männchen mit anderen Weibchen aber meistens entscheiden die Weibchen, mit welchem Individuum der Gruppe sie sich einlassen.

Trotz der oben angeführten Ergebnisse von Stoddart et al. (1994) zeigen die Kurzkopfgleitbeutler nach den Beobachtungen von Jackson (2000) kein typisches Muster, was die Saisonalität der Geburten betrifft, daher können sie sich zu jeder Jahreszeit verpaaren, außer Februar und April, während Petaurus gracilis –eine andere Art derselben Gattung– eine saisonale Geburtenzeit zwischen April und Oktober aufweist. Bei Kurzkopfgleitbeutlern war die durchschnittliche Wurfgröße 1,83 Junge und die Natalitätsrate lag bei 2,14 Jungen und bei Petaurus gracilis waren es 1,55 bzw. 2,09. Die Kurzkopfgleitbeutler sind in der Lage, zwei Würfe innerhalb eines Jahres großzuziehen, während P. gracilis nur dann dazu imstande ist, wenn der erste Wurf verloren geht.

2.1.6. Ernährung

Die Kurzkopfgleitbeutler bevorzugen Baumsäfte als Nahrung, vor allem von Eukalyptusbäumen und Akazien. Sie beißen die Rinde, um an den Saft dieser Bäume zu kommen. Einer dieser Bäume ist die Eukalyptusart Corymbia gummifera. Untersuchungen zeigen, dass die angebissenen und angeritzten Bäume mehr Saft produzierten als die unverletzten (Howard, 1989). Diese Baumarten sind auch für andere Tierarten eine der wichtigsten Nahrungsquelle Aus diesem Grund herrscht hier eine hohe Konkurrenz, die zur starken Verteidigung dieser Bäume führt. Der Flugmembran der Kurzkopfgleitbeutler hilft ihnen bei Gefahr schnell zu fliehen oder schnell einen anderen geeigneten Baum zu finden (Wikipedia). Außer den Baumsäften fressen diese Tiere Nektar und Pollen sowie süße saftige Früchte, soweit sie zur Verfügung stehen. Außerdem ist das Fressen von Insekten während der Fortpflanzungszeit sehr wichtig, da sie als Eiweißquelle dienen.

Im Herbst und im Winter sind die Kurzkopfgleitbeutler auf die Säfte und den Nektar der Akazien- und Eukalyptusbäume wie Acaci. mearnsii und Eucalyptus bridgesiana angewiesen. Im Frühling und im Sommer ernähren sie sich überwiegend von Insekten wie Motten, Käfer, Larven (Smith, 1982). Obwohl der Großteil der Nahrung aus süßen Früchten und Nektar sowie Baumsäften besteht, brauchen vor allem die Weibchen im Frühling und im Sommer während der Schwangerschaft Insekten, um ihren Proteinbedarf zu decken, trotz der Fülle von Nektar und Baumsäften in diesen Jahreszeiten. Bei Proteinmangel werden oft die Fortpflanzungsaktivitäten eingestellt.

Die Nahrung von Petaurus australis ist sehr ähnlich der von Sugar Glider aber sie beinhaltet auch den Honigtau einiger Insekten (Smith & Russell, 1982). Diese Petaurus-Art hat auch saisonale Variationen bezüglich der Präferenz ihrer Futterquelle (Goldingay, 1986).

Einige Experimente über Kurzkopfgleitbeutler haben es bewiesen (Punzo et al., 2003), dass pränatale Mängel an Protein bei Kurzkopfgleitbeutlern zu schlechterem Lernen führten und die Fähigkeit zum visuellen Unterscheiden dementsprechend nicht so gut war. Das Gewicht der neugeborenen, angemessen ernährten Tiere war signifikant höher (0,47 g +- 0,05 g) als das der Unterernährten (0,31 g+-0,02 g). Den männlichen Tieren wurden verschiedene Lernaufgaben gestellt. Die Unterernährten machten wesentlich mehr Fehler bei allen Aufgaben. Die Kovarianz-Analysen deuten darauf hin, dass Unterschiede bei der Leistung nicht auf dem Körpergewicht basieren. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Weibchen während der Schwangerschaft ausreichend Protein zu sich nehmen.

Der Nektar der Blüten dient im Allgemeinen von vielen Tieren als Nahrung, auch von vor allem kleinen Säugetieren. Diese Tiere fressen auch gerne die Pollen der Blüten, deren Verdaulichkeit aber im Vergleich zum Nektar viel geringerer ist.

Van Tets und Whelan (1997) haben die Verdaulichkeit der Pollen von Banksia spinulosa bei vier Säugetierarten untersucht, um herauszufinden, wie effizient die Pollennahrung ist. Wie andere kleine, nicht fliegende Säugetiere, verdauen Kurzkopfgleitbeutler die Protoplasten aus den Pollenkörnern. Der prozentuelle Anteil leerer Pollenkörner in Exkrementen der zu untersuchenden Tieren reichten von 37 % bis 66 % - und zwar in den Monaten März bis Oktober, während diese Bäume blühten. Aber die Gewinnung der Protoplasten aus den Pollen ist bei Säugetieren weit verbreitet und ist keine spezielle Anpassung der Kurzkopfgleitbeutler.

Obwohl es während der Hochblüte der Banksia spinuluso auf einer Pflanze nicht weniger als zehn offene Blüten gab, waren die Flugstrecken der Kurzkopfflugbeutler zu anderen Pflanzen von 5 - 52 m weit. Diese Strecken wurden spät in der Blütezeit größer, wenn weniger Blütenstände zur Verfügung standen. Aus diesem Grund verbreiten sie größere Mengen von Pollen als die bestäubenden Vögel. Dieser „Wettbewerb“ zwischen Arten ist ein wichtiger Bestandteil der Pflanzen für die Bestäubung und somit für den reproduktiven Erfolg (Chartew, 1994).

2.1.7. Stoffwechsel

Wenn die Nahrung begrenzt und die ökologischen Bedingungen schlechter werden, nimmt bei vielen Tieren die Aktivität ab und viele Arten gehen in den Winterschlaf, um Energie zu sparen. Während einige Tiere nur Winterruhe haben, verfallen andere in die sogenannte Erstarrungsphase, die als Torpor bezeichnet wird. Die Kurzkopfgleitbeutler haben auch Torpor Phasen, wenn es kälter wird. Sie können ihre Körpertemperatur im Vergleich der nicht in Torpor fallenden Individuen durchschnittlich auf 1,2 °C über eine Dauer von drei Tagen reduzieren. Sie nutzen den Torpor als Notfall-Maßnahme und nicht als „Routinestrategie“ zur Energiesparung (Christian & Geiser, 2007).

Geiser (1994) beschreibt zwei Arten von Torpor bei Beuteltieren. Eine davon ist kurzfristig und erfolgte täglich für mehrere Stunden, wenn die Körpertemperatur von etwa 35 °C auf Werte bis zu 28 °C abfällt. Dabei sinkt die Stoffwechselrate um etwa 10 – 60 % der basalen metabolischen Rate. Die zweite Art von Torpor ist tiefer und langanhaltender (Winterschlaf). Die Körpertemperatur singt bis zu 1°C, die Stoffwechselrate um etwa 2-6% der basalen metabolischen Rate und es dauert circa 5-23 Tage. Der tägliche Torpor ist bei den Opossums (Didelphidae), fleischfressenden Beuteltieren (Dasyuridae) und Gleitbeutlern (Petauridae) sowie bei dem Ameisenbeutler (Myrmecobiidae) und dem Beutelmull (Notoryctidae) beobachtet worden. Langandauernder Torpor tritt hingegen beim Bilchbeutler (Burramyidae), beim Zwerggleitbeutler (Acrobatidae) und beim Dromiciops australis (Microbiotheriidae) auf.



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