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«Die Winterreise Seminarbericht, Mitschrift und Collage Kompaktseminar 2007.54 in Köln Schubert: Die Winterreise Fragt man Interpreten wie Publikum: ...»

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Schubert wusste nur allzu gut, welchen Schmerz eine unglückliche Liebe auslösen kann. Er war nicht gerade der Typ, für den sich Frauen begeistern können: nur 157 cm gross, dazu pummelig, von seinen Freunden "Schwammerl" genannt - eine ganz und gar unsportliche Erscheinung. Noch dazu war der früh entwickelte, ernst gesinnte und oft melancholische Künstler kein unterhaltender Gesprächspartner und so sehr er sich auch nach Liebe sehnte, dieses Lebensglück blieb ihm zeitlebens verwehrt. Als Sechsundzwanzigjähriger schuf er mit Die schöne Müllerin seinen ersten grossen Liederzyklus, in dessen zwanzig Liedern er seinen Liebesschmerz, ganz anders als in der Winterreise, aber auch auf bewundernswerte Weise auszudrücken wusste. Ein Leben ohne erfüllte Liebe mussten zwar auch Beethoven, Brahms oder Tschaikowsky führen, doch auf Schubert wartete ein besonders hartes Schicksal: Er erkrankte gerade Mitte Zwanzig -an Syphilis. War dem jungen Mann in seinem Verlangen nach Nähe und Zuneigung nur die käufliche Liebe geblieben? Die heimtückische Geschlechtskrankheit war damals noch unheilbar, heute wird sie sehr wirkungsvoll mit (dem leider erst 1929 entwickelten) Penicillin behandelt und hinterlässt keine bleibenden Schäden mehr. Für Schubert bedeutete die Diagnose aber ein Todesurteil und obwohl ihm nur noch wenige Jahre blieben, arbeitete er trotz ständig wiederkehrender Ausschläge, starker Kopfschmerzen, Depressionen und Fieberschüben mit einem unbeugsamen Willen. Insgesamt brachte es Schubert auf 998 Werke, darunter sind etwa 600 Lieder und da die Bezeichnung "Lied" in unterschiedlichen Zusammenhängen gebraucht wird, betone ich, dass es sich hier um Kunstlieder handelt, die in Schuberts Werken ein ganz neues künstlerisches Niveau erreicht haben. Schon in den frühen Goethevertonungen Erlkönig (op. 1) und Gretchen am Spinnrade (op. 2) setzte Schubert neue Massstäbe und wurde dann auch zunächst als Liederkomponist geschätzt. Als er 1827 die ersten 12 Lieder der Winterreise zu seinem Verleger Haslinger bringen liess, war er längst ein reifer Meister der Liedkomposition. Dennoch erhielt er als Entgelt nicht mehr als 1 Gulden pro Lied - zu wenig, um die wichtigen Arzneien bezahlen zu können. Schubert lebte (und starb) in bitterer Armut und leistete als Komponist dennoch Erstaunliches. Seine Kammermusik, die Kirchenmusik und die Orchesterwerke wurden erst nach seinem Tod von der Musikwelt entdeckt und es dauerte nicht lange, bis man vom Genie Schubert sprach. Zum Geniebegriff des 19. Jahrhunderts passte aber die unehrenhafte Syphilis nicht, die ja offensichtlich der Grund für das frühe Ableben des Komponisten gewesen war. Schuberts Musik wurde Allgemeingut und in Schulen und Universitäten beschäftigte man sich mit dem grossen Komponisten, über dessen Todesursache man nicht sprach oder zumindest den Begriff "Syphilis" vermied. Noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist dieser Versuch einer "Ehrenrettung" zu beobachten. Man ging davon aus, dass die Syphilis (in derfolgenden Kurzbiografie als "schwere tuberkulöse Erkrankung" bezeichnet) den Körper zwar schwächte, doch letztendlich nicht den Tod verursachte und somit nicht unbedingt erwähnt werden muss. Sehr oft findet man als Todesursache "Nervenfieber" angegeben. Dieser Begriff eignet sich als Ausflucht hervorragend, denn er ist medizinisch kaum festzulegen und kann vieles bedeuten.

Kurzbiographie Schuberts aus einem Schulbuch von 1958

Solch spiessige und prüde Vorgehensweise der Nachwelt ist für Schubert entwürdigender als sein früher und (seelisch) qualvoller Tod selbst. Heute sollte man sich diesem Sachverhalt vielleicht wie folgt nähern: Schubert wird bei einer Prostituierten gewesen sein. Na und? Wir haben weder das Recht zu richten noch irgendwelche Fakten zu verwischen. Sicher, eine Gewissheit wird es niemals geben, dafür eine Unmenge an Vermutungen. Es heisst, Schuberts Freund Schober habe die Lebensweise des Komponisten negativ beeinflusst. Ebenso begegnet man der Theorie, die Freunde hätten für Schubert eine Frau "engagiert", womit Schubert selbst wieder entlastet wäre. Zu hören ist auch, dass die Freunde direkt nach Schuberts Tod Hinweise auf seine Krankheit verschwinden liessen. Sicher ist, dass Schubert zunächst unter seiner Einsamkeit gelitten hat, dieses psychische Leiden führte (wie auch immer) zu einer physischen Krankheit, die ihn schliesslich noch einsamer machte. Bereits 1824, zwei Jahre nach der Syphilisinfektion und drei Jahre

vor der Winterreise, schrieb Schubert in einem Brief an seinen Freund Kupelwieser:

Ich fühle mich als den unglücklichsten, elendsten Menschen auf der Welt. Denk Dir einen Menschen, dessen Gesundheit nie mehr richtig werden will, und der aus Verzweiflung darüber die Sache immer schlechter statt besser macht, denke Dir einen Menschen, sage ich, dessen glänzendste Hoffnungen zu nichte geworden sind, dem das Glück der Liebe und Freundschaft nichts biethen als höchsten Schmerz, dem Begeisterung (wenigstens anregende) für das Schöne zu schwinden droht, und frage Dich, ob das nicht ein elender, unglücklicher Mensch ist? Diese Zeilen stammen aus einer Zeit, in der Schubert noch mit seinem Schicksal haderte.

Etwa zwei Jahre später hatte sich Schubert mit seinem frühen Ende abgefunden und liess sich sogar durch den drohenden Tod inspirieren. Ein berühmtes Beispiel ist das Streichquartett "Der Tod und das Mädchen" von 1826, in dessen zweiten Satz Schubert seine Claudius-Vertonung von 1817 noch einmal aufgreift und variiert. Als 1827 die Winterreise entstand, lebte und arbeitete Schubert mit dem Tod, mit der Einsamkeit und mit den Erfahrungen der unerfüllten Liebe. Zunächst war die Winterreise nur ein Zyklus von 24 Gedichten, geschrieben vom Dessauer Lehrer und Bibliothekar Wilhelm Müller. Von Heinrich Heine hoch geschätzt, war Müller nicht irgendein Dichter und doch hätten seine Werke wohl nicht bis in unsere Tage überlebt, wenn Schubert sie nicht vertont hätte. Dabei wünschte sich Müller wahrscheinlich eine Vertonung von Carl Maria von Weber, dem er nämlich den Zyklus widmete und den er in der Zueignung als Meister des Deutschen Liedes bezeichnete. Vielleicht hätte Weber diese Aufgabe noch übernommen, doch der Freischütz-Komponist starb - wie übrigens Müller auch - 1827, genau zu der Zeit, in der Schubert an der Winterreise arbeitete. Nach Die schöne Müllerin war die Winterreise der zweite Zyklus von Müller, der Schubert faszinierte. In den einfachen Worten Müllers sah der Komponist wohl sein eigenes Leiden gespiegelt. In einem Schaffensrausch vertonte er die ersten 14 Gedichte, die er - allerdings nicht in der Müllerschen Abfolge - im Almanach Urania. Taschenbuch auf das Jahr 1823 gefunden hatte. Den ganzen Zyklus lernte Schubert erst im Spätsommer 1827 kennen, als er Müllers Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten las. Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten zwölf Lieder schon als Erste Abteilung zusammengefasst und erschienen als erster Teil der Winterreise am





14. Januar 1828 im Druck (derzweite Teil folgte am 30. Dezember). Nurdie ersten fünf Lieder sowie das Schlusslied stehen in Schuberts und Müllers Werk an der gleichen Stelle, ansonsten müsste man, wenn man die originale Abfolge des Dichters wiederherstellen möchte, die Nummern des Schubert-Zyklus wie folgt umstellen: 1-5, 13, 6-8, 14-21, 9-10, 23, 11-12, 22, 24. Auch wenn dies in verschiedenen Aufführungen schon praktiziert wurde, so ist doch die Reihenfolge Schuberts als die allein gültige anzusehen und in manchen inhaltlichen Aspekten sogar sinnvoller.

Auch wenn der Winterreise keine wirkliche Handlung zugrunde liegt, so erzählt sie dennoch eine Geschichte. Sie ist nicht nur eine Kette von Stimmungen, sondern auch eine Kette von Rückblicken, die diese Stimmungen hervorrufen. Es gibt in der Winterreise zwei Zeitebenen: Die glückliche Vergangenheit, die Zeit der Liebe, an die sich der Sänger wehmütig erinnert, und nach dem Ende der Liebesbeziehung die

unglückliche Gegenwart. Im ersten Lied überschneiden sich diese beiden Ebenen:

Der Sänger befindet sich noch mit seiner Geliebten unter einem Dach, es ist Nacht und während das Mädchen schläft, verlässt der Sänger heimlich das Haus und die Stadt. Es ist ein Abschied für immer. Klagend artikuliert der Sänger die berühmten ersten beiden Verse, mit denen die Aufmerksamkeit des Zuhörers sofort auf die unterschiedlichen Zeitebenen verteilt wird: Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh' ich wieder aus. Die folgenden Worte berichten von einem glücklichen Mai, vom Mädchen, das von Liebe sprach, und deren Mutter, die gegen eine Ehe nichts einzuwenden gehabt hätte. Schubert vertont diesen Rückblick in Dur und kehrt nach Moll zurück, als die Worte nun ist die Welt so trübe wieder von der Gegenwart erzählen. Das Schmerzvolle der Winterreise ist das Nebeneinander von Glück und Unglück, das Nicht-Loslassen-Wollen und der Gedanke, was hätte sein können. Aus den folgenden sprichwortartigen Versen erfahren wir auch, warum diese Liebe zu

Ende gehen musste:

Die Liebe liebt das Wandern, Gott hat sie so gemacht, von einem zu dem andern, fein Liebchen, Gute Nacht!

Gute Nacht - so auch der Titel des ersten Liedes - ist die letzte Nachricht des Sängers an seine Geliebte, im Vorübergehen schreibt er ihr diese Abschiedsworte an die Eingangstür. Nun beginnt für den Sänger die Reise durch die kalte und starre Winterlandschaft, die zum Abbild seines Gemütszustandes wird. Beim zweiten Lied (Die Wetterfahne) ist das soeben verlassene Haus noch in Sichtweite. Der pfeifende Wind spielt mit der blechernen Wetterfahne auf dem Dach und dem Hin und Her der Fahne entspricht das Auf und Ab des Klaviervorspiels. Schubert verzichtet in diesem Lied weitestgehend auf Harmonien und bevorzugt das Unisono, das in Verbindung mit der spröden Melodik den Eindruck von innerer und äu1erer Kälte erzeugt - eine Technik, die Schubert in der Winterreise wiederholt verwendet. In der Wetterfahne sieht der Sänger des Hauses aufgestecktes Schild, ein Symbol für die Flatterhaftigkeit des darunter wohnenden Mädchens. Dass er hier vor einigen Monaten eine treue Frau vermutete, erscheint ihm nun allzu einfältig und er glaubt sich in seiner Naivität vom lauten Knarren und Pfeifen der Wetterfahne verspottet. Im Schlu1vers dieses zweiten Liedes erfahren wir noch, dass das geliebte Mädchen die Frau eines reichen Mannes werden wird. In den folgenden beiden Liedern ist der Sänger auf dem Weg aus der Stadt. Gefrorne Tränen fallen von seinen Wangen auf den Boden und erstaunt stellt der tragische Held fest, dass er sein eigenes Weinen nicht bemerkt hat. Im Schnee sucht er nach letzten Spuren des Sommers und seiner Liebe, doch die in Erstarrung versunkene Natur gibt keine Andenken mehr her: Wo find' ich eine Blüte, wo find' ich grünes Gras?. Nur der Schmerz eines erfrorenen Herzens, in dem das Bild des Mädchens starrt, erinnert noch an das Gewesene. Kein Lied der Winterreise wurde so bekannt wie das fünfte: Der Lindenbaum. Neben Friedrich Silcher, dessen einfache Bearbeitung (und Kürzung) zum Volkslied wurde, hat auch Thomas Mann mit einer ausführlichen Betrachtung in seinem Roman Der Zauberberg zur Popularität des Liedes beigetragen. Viele Leser werden die ersten Zeilen schon einmal gehört haben: Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum. Dieses Lied ist sprachlich wie musikalisch sehr kunstvoll angelegt: Zum einen wird eine der beiden Zeitebenen, die Gegenwart nämlich, noch einmal unterteilt: Zu Beginn spricht der Text von der glücklichen Vergangenheit (ich träumt' in seinem Schatten so manchen süssen Traum...), dann von der nur wenige Stunden zurückliegenden Gegenwart (Ich musst' auch heute wandern vorbei in tiefer Nacht...) und schlie1lich von der Jetztzeit (Nun bin ich manche Stunde entfernt von jenem Ort...). Verbunden mit dieser Mehrzeitigkeit ist die Mehrdeutigkeit der Triolenbewegung im Klaviervorspiel. Am Anfang imitiert sie mit einem idyllischen Gestus das Rauschen der Lindenzweige - nach all dem vorangegangenen Trübsal ein unerwarteter Lichtblick. Zu Beginn des Mittelteils stehen dann dieselben Noten, Schubert hat lediglich das Tongeschlecht geändert und nimmt dieser Tonfolge damit die Wärme.

Hier und im folgenden imitiert das Klavier den kalten und starken Nachtwind, der dem Sänger den Hut vom Kopf weht. Diese Szene findet sich - wie übrigens viele andere

Szenen aus Schubert-Liedern auch - auf alten Postkarten:

Die Brunnenszene (Entwurf von Josefine Allmeyer) Im dritten Teil schlie1lich erscheint die Triolenbewegung am Ende wieder als das Rauschen der Zweige, nur dass diesmal hinter dem Rauschen eine Aussage steht,

die aus dem Mittelteil hervorgeht: Und seine Zweige rauschten, als riefen sie mir zu:

komm her zu mir, Geselle, hier findest du deine Ruh'!. Am Schlu1 des Liedes steht dieser Satz in der indirekten Rede:... und immer hör' ich's rauschen: du fändest Ruhe dort! Es ist der Gedanke an die ewige Ruhe, der den Sänger nicht mehr loslä1t und das Nachspiel des Klaviers ist ein sü1 klingendes Bild vom Tod, der dem leidenden Menschen die ersehnte Ruhe bringt. An keiner anderen Stelle in diesem Liederzyklus hat Schubert die Gegenwart mit so warmen Klängen vertont. Aber schnell finden sich Sänger und Zuhörer in der kalten Winterlandschaft wieder und die ziellose Reise geht weiter, bis die Nacht herein bricht, also - so könnte man es sehen

- der erste Tag der Reise zu Ende geht. Das zehnte Lied (Rast) beginnt mit einer

trägen, fast hinkenden Tonfolge, der dann sinngerecht die Worte des Sängers folgen:

Nun merk' ich erst, wie müd' ich bin,....Die Nacht verbringt er in eines Köhlers engem Haus und kommt auch hier nicht zur Ruhe, zu sehr schmerzen die Glieder und das Herz fühlt in der Still' erst seinen Wurm mit hei1em Stich sich regen. Mit dem Frühlingstraum folgt dann doch ein kurzer Moment der Entspannung. In hellem A-Dur erklingt das Klaviervorspiel aus einer anderen Welt und der Sänger träumt von bunten Blumen, von grünen Wiesen und lustigem Vogelgeschrei. Doch dann das Erwachen: Ein Hahnenschrei weckt den Träumer und plötzlich war es kalt und finster und statt den lustigen Vögeln schrieen die Raben vom Dach. Halb wach, halb schlafend - die Begleitung suggeriert Benommenheit - starrt der Sänger auf die Fensterscheiben und bemerkt die Eisblumen, die ihm wie ein Hoffnungsschimmer erscheinen: Wann grünt ihr Blätter am Fenster? Wann halt ich mein Liebchen im Arm?



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