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«Die Winterreise Seminarbericht, Mitschrift und Collage Kompaktseminar 2007.54 in Köln Schubert: Die Winterreise Fragt man Interpreten wie Publikum: ...»

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Oft wird aufkommender Wind auch in Verbindung mit einer Kampfsituation gebracht (s. auch 4.3.2). Das Wasser dient in der,,Winterreise als Spiegel der psychischen Prozesse des lyrischen Ich und drückt sich z.B. durch Tränen aus (,,Gefrorene Thränen,,,Erstarrung und,,Wasserfluth ) oder im Motiv des Weinens (,,Letzte Hoffnung ). Das Wasser findet sich in den Aggregatzuständen flüssig (Wasser, Tränen), fest (Schnee) oder gefroren (Eis). Dadurch werden emotionale Zustände des Wanderers unterschiedlich stark dargestellt. Die Augen werden oft als Spiegel der Seele verstanden. In der,,Winterreise sind sie außerdem das,,Einfallstor der Liebe 16, denn in,,Rückblick erfährt der Leser, dass sich der Wanderer in die Augen des Mädchens verliebt hat. Die Augen stellen zudem ein,,Fenster zwischen Innen und Außen 17 dar, d.h. dass durch das Sehen eine Verbindung zwischen der äußeren Realität der Winterreise und den innerpsychischen Vorgängen des Wanderers hergestellt wird. Das Gedicht,,Täuschung macht sich diese immer größer werdenden Kluft zwischen Außenwelt und Innenleben des lyrischen Ich zum Thema. So wie die Augen Ausdruck emotionaler Ereignisse sind, ist das Herz das Zentrum der seelischen Prozesse und tritt immer dann auf, wenn der Wanderer sich einer inneren Selbstbeschau unterzieht.18 Außerdem ist das Herz eng mit dem Motiv des Leidens verbunden, auf das ich in 4.3.2 ausführlicher eingehen werde. Abschließend möchte ich die Rahmenmotive Täuschung, Desillusion und Todessehnsucht untersuchen. Ich nenne sie hier Rahmenmotive, weil sie die Thematik der Winterreise wie ein stützendes Korsett zusammenhalten und auf ihr aufbauen. Auffällig an diesem Motivfeld ist, dass es durch eine Anzahl von Bildern repräsentiert wird, die im Volksglauben Boten des Todes darstellen.19 Darunter fallen verschiedene Tiermotive wie die Krähe im gleichnamigen Gedicht oder unheimliche Phänomene wie die über Nacht ergrauten Haare in,,Der greise Kopf. Täuschung und Tod sind in diesem Motivkreis untrennbar verbunden, wie sich in der Analyse des Lindenbaumgedichts noch herausstellen wird.

4. DER LINDENBAUM UND DIE VERGÄNGLICHKEIT DES SEINS

4.1 Symbolik des Lindenbaums Durch seine Symbolik im Volksglauben ist der Lindenbaum tief in unserer Kulturgeschichte verankert.

Den Bäumen werden menschliche Züge angedichtet, um sich mit ihnen identifizieren zu können und um ihnen bestimmte Charaktermerkmale zuzuschreiben. Die Blätter der Linde werden als,,herzförmig bezeichnet, ihr Wuchs gilt als,,feingliedrig und ihr Gesamtbild wirkt,,haarig gefiedert.20 Es ist die Rede von der,,biegsamen und der,,freistehenden Linde, 21 was den Rückschluss auf Eigenständigkeit und 26 Stoffels, Ludwig: Die Winterreise. Band 2: Die Lieder der ersten Abteilung, Bonn: Verlag für systematische Musikwissenschaft GmbH, 1991, S. 157.

27 Ebenda, S.156.

einen individuellen Charakter zulässt. Des Weiteren wird ihr eine betörende Wirkung zugeschrieben.

Blüht der Lindenbaum im Juni, so verströmen seine Blüten einen narkotischen Duft. Bei den Griechen ist die Linde der Venus geweiht22 und auch bei uns gilt sie als Lust- und Liebesbaum. Auch in der Lyrik des Minnegesangs, z.B. bei Walter von der Vogelweide, ist die Linde ein beliebtes Motiv. Bekannt ist der,,Tanz unter der Linde, also die Linde als Ort des Festes und der Gemeinschaft. Sogar politische Bedeutung wird der Linde zugesprochen. Sie erfüllt,,neben der Eiche die patriotische Pflicht nationalen Gedenkens, ist als Freiheitsbaum bekannt, und strahlt Frieden aus.23 Selbst als Gerichtsbaum spielt die Linde eine Rolle. So wurden oft sub tilia, also unter der Linde, Gerichtsurteile ausgesprochen und vollzogen. Dieser Baum stand also schon früh in Zusammenhang mit den Lebensschicksalen Geburt (s.

Linde als Liebes- und Lustbaum) und Tod. Auch die Linde am,,Brunnen vor dem Tore 24 blickt auf eine lang zurückliegende Tradition aus dem christlichen Mittelalter zurück und findet sich beispielsweise im Märchen des Froschkönig wieder, dessen Brunnen unter einer Linde stand.25

4.2 Das Lindenbaum-Gedicht4.2.1 Inhalt und äußere Form

Das Gedicht ist in sechs Strophen mit je vier Zeilen unterteilt und bedient sich durchweg des Reimschemas abcb. Das Zeilenmetrum ist auftaktik und dreihebig, mit alternierend klingender/stumpfer Kadenz. In den ersten drei Strophen herrscht überwiegend der Doppelzeilenstil, d.h. die Zeilen sind zu syntaktischen Paaren vereint. Die letzten drei Strophen weisen auch Einzelzeilen auf. Um eine Struktur zu bilden, lassen sich die Strophen thematisch einteilen:26 Die Strophen I und II übernehmen eine einleitende Funktion und verströmen Ruhe und Harmonie. Die Doppelzeilen 3/4 und 5/6 weisen dabei über ihre Strophen hinaus. Sie stellen inhaltlich eine Verbindung zwischen Strophe I und II dar und sorgen so in Strophe II für mehr Tempo. Die Geschwindigkeit der Erzählung nimmt von Strophe III bis V kontinuierlich zu. Strophe VI bildet schließlich einen langsamen und besinnlichen Schluss.

Die gesamte Handlung im Lindenbaumgedicht gliedert sich in Zeit und Raum. Beschrieben wird anfangs die,,romantische Szenerie einer Naturlandschaft, die später in,,wehmütige Nostalgie und gar in Bedrohlichkeit umschlägt.27 Strophe I und II stellen einen Rückblick des Wanderers dar. Er erinnert sich an eine vergangene Zeit, in der ein Lindenbaum vor der Stadt ihm Geborgenheit und Trost spendete.





Die Strophen III bis V sind ebenfalls Rückblicke, jedoch geht der Wanderer dabei gedanklich nicht so weit zurück wie in den einleitenden Strophen. Er bleibt in der Winterlandschaft seiner Wanderung haften. Strophe VI spielt sich schließlich im Hier und Jetzt ab. Das lyrische Ich ist physisch und gedanklich in der Gegenwart angekommen. Das erste Zeilenpaar der Strophen I, III und VI liefert den folgenden Zeilen dabei die Vorgabe, an welchem Ort und zu welcher Zeit sich der Wanderer in seiner Erzählung gerade befindet. Aus dem Gedicht lassen sich jedoch keine genauen Angaben herauslesen.

Der Wanderer legt sich nicht fest und spricht nur von,,So manchen süßen Traum. (Z.4),,,So manches liebe Wort; (Z.6),,,... manche Stunde (Z.21). Zwischen der letzten Zeile der Strophe II und der VI.

Strophe findet eine Reimverknüpfung statt: Z.8,,Zu ihm mich immer fort / Z.22/24,,Entfernt von jenem Ort, /,,Du fändest Ruhe dort!. Die IV. und VI. Strophe weisen ebenfalls eine Verbindung auf. Allerdings beruht diese auf den thematischen Gegensätzen Rauschen und Ruhe: Z.13,,Und seine Zweige rauschten, bzw. Z.23,,Und immer hör` ich`s rauschen: und Z.16,,Hier findst du deine Ruh`! bzw. Z.24,,Du fändest Ruhe dort!. Dabei ist besonders der Austausch von,,hier und,,dort auffällig. Das Ruheversprechen ist dadurch nur an einen Ort gebunden: dem Lindenbaum,,Am Brunnen vor dem Thore (Z.1/2).

28 Wittkop, Christiane, Polyphonie und Kohärenz, a.a.O., S. 8.

4.2.2 Die Wahl der Motive Das Lindenbaumgedicht bedient sich einer Vielzahl von Motiven, die ich im Folgenden chronologisch untersuchen möchte: Traum (im Motivfeld Verlockung/Illusion/Desillusion), Fixierung durch Schrift, harmlose Verlockung, Wandermotiv, Augen, Rauschen der Zweige (Verlockung/Illusion/Desillusion), Ruhemotiv, Motiv des Windes, Wiederstand (korreliert mit dem Verlockungsmotiv).

Das Lindenbaumgedicht beginnt mit dem statischen Eingangsbild,,Da steht ein Lindenbaum (Z. 2). Die folgenden zwei Zeilen führen die einleitende Ruhe fort und verstärken sie durch das Traummotiv:,,Ich träumt` in seinem Schatten /,,So manchen süßen Traum. (Z.3/4). Die Schwerfälligkeit der ersten Zeilen wird durch das leichte Traumbild aufgelockert und verleiht der gesamten erste Strophe eine Schwerelosigkeit, die auch auf die Befindlichkeit des Wanderers übertragen werden kann. Die II.

Strophe führt die Erzählung der I. Strophe fort. Zudem tritt hier das Motiv der Schrift auf:,,Ich schnitt in seine Rinde /,,So manches liebe Wort; (Z.5/6). Dieses Motiv ist mit den Themen Erstarrung/Ruhe und Entfremdung/Desillusion verbunden und durchzieht den gesamten Winterreise-Zyklus (s. 3.3.2).28 Das Einritzen in die Baumrinde dient dem Wanderer zur Fixierung eines flüchtigen Augenblicks und überbrückt dadurch die Zeit von der Vergangenheit bis ins Jetzt. Die Möglichkeit des dauerhaften Festhaltens, die der Lindenbaum dem Wanderer bietet, übt eine gewisse Verlockung auf ihn aus:,,Es zog in Freud` und Leide /,,Zu ihm mich immer fort. (Z.7/8). Diese Verlockung ist von harmloser Natur und steht in Verbindung mit dem Gefühl der Geborgenheit.

In Strophe III wird das Geschehen bewegter und das Motiv der Wanderung wird aufgegriffen:,,Ich mußt` auch heute wandern /,,Vorbei in tiefer Nacht, (Z.9/10). Dadurch wird vorerst der Rückblick auf den Lindenbaum durch die Wanderthematik der Winterreise ersetzt und liefert wie alle einleitenden Zeilen der Strophen I, III und VI (s. 3.3.2) eine Antwort auf die Leserfragen,,was (,,wandern ) und,,wann (,,in tiefer Nacht ). Die Zeilen 10/11 führen die vorgegebenen Zeit- und Handlungsangaben fort und leiten das Motiv des Sehens ein:,,Da hab` ich noch im Dunkel / Die Augen zugemacht.. Das Augenmotiv erklärt sich durch den Gesamtzusammenhang des Gedichtes. Es gibt dabei mehrere Arten, dieses Motiv zu deuten. Wer die Augen zumacht, möchte etwas Bestimmtes nicht sehen. Er verschließt sich und seine Sinne (hier das Sehen) vor der Außenwelt. Es ist auch möglich, dass er in sich hineinhorche n möchte, d.h. dass die gesamte Aufmerksamkeit nach innen verlagert ist. Die Gefahr, durch weitere Reizeinflutung abgelenkt zu werden, wird durch das Augenschließen minimiert. Kleine Kinder verschließen manchmal beim Spielen die Augen, ganz nach dem Motto: Wenn ich dich nicht sehe, siehst du mich auch nicht. Die geschlossenen Augen dienen dabei als Schutz oder Versteck.

Wahrscheinlicher für die Analyse des Augenschließens scheinen mir in diesem Zusammenhang die beiden ersten Möglichkeiten, dass dieses Motiv mit dem,,Rauschen der Zweige in Verbindung steht und der Wanderer diesem Lockruf ausgesetzt ist. Das Verlockungsmotiv,,Und seine Zweige rauschten, (Z.12),,Als riefen sie mir zu: (Z.13) ist in den Zeilen 14/15 nicht mehr das einer harmlosen Versuchung, sondern wird offensiver und bedrohlicher:,,Komm her zu mir, Geselle, /,,Hier findst du deine Ruh`!.

Gleichzeitig mit dem Verlockungsmotiv tritt hier das Motiv der Ruhe auf. Diese beiden Motive verstärken sich gegenseitig, denn das lyrische Ich ist durch die Wanderung und die psychische Last strapaziert und sehnt sich nach Ruhe, da ihn die Versuchung quält. Einen Beleg dafür liefert die folgende Strophe:,,Die kalten Winde bliesen, Z.16 /,,Mir grad` in`s Angesicht, Z.17. Der Wind steht hier allegorisch für eine innere Kampfsituation des Wanderers.29 Er ist hin und her gerissen, der Lockung der rauschenden Zweige nachzugeben und dem Versuch, standhaft zu bleiben. In dieser Strophe entschließt er sich jedoch dazu, dem Ruheversprechen des Baumes nicht zu verfallen:,,Der Hut flog mir vom Kopfe, Z.18 /,,Ich wendete mich nicht. Z.19. Der Hut, der auch als Symbol der Männlichkeit verstanden wird, könnte davon zeugen, dass der Wanderer einen Teil seiner Persönlichkeit verloren hat bzw. dass das lyrische Ich auf seiner Wanderschaft keine äußeren Statussymbole mehr benötigt und sich ganz der Natur hingeben muss. Die letzte Strophe bringt den Wanderer in die Gegenwart seiner Reise zurück:,,Nun bin ich manche Stunde, Z.21 /,,Entfernt von jenem Ort, Z.22. Diese Zeilen wirken melancholischer und im Wanderer scheint erneut die Sehnsucht nach der geborgenen Vergangenheit aufzukommen:,,Und immer hör` ich`s rauschen: Z.23 /,,Du fändest Ruhe dort! Z.24. Wie bereits in den Strophen II und IV tritt auch hier das Verlockungsmotiv in Erscheinung; ähnlich wie in der IV. Strophe in Verbindung mit dem Motiv der Ruhe. Die Verlockung der vorigen Strophen wird hier jedoch abgemildert und der Wanderer scheint sich in sicherer Entfernung zu wissen. Das garantierte Ruheversprechen aus Z.16 steht jetzt im Konjunktiv und wird nur noch als fiktive Möglichkeit ausgedrückt.,,Und immer hör` ich`s rauschen: /,,Du fändest Ruhe dort! zeugt davon, dass der Wanderer gedanklich noch immer der Verlockung dieses Ortes ausgesetzt ist und das Rauschen verinnerlicht hat (s. Motiv der Augen).

Auffallend ist, dass die Anziehungskraft des Ortes im Gedichtverlauf kontinuierlich steigt. In Strophe II wirkt sie auf den Wanderer als harmlose Lockung, nimmt jedoch bereits in Strophe IV eine bedrohliche Atmosphäre ein, die in der Schlussstrophe nur noch als Sog aus sicherer Entfernung wirksam ist.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Wanderer mit zunehmender Intensität der Lockung einen Verlust der Wirklichkeit erleidet. Er gibt sich Illusionen hin (er glaubt z.B. dass ihn der Baum wirklich zu rufen scheint) und kann gegen Ende die wirkliche Realität kaum noch von seiner eigenen unterscheiden, was auch die ungenauen Zeitangaben (s. 4.2.1) und das verwirrende Wechselspiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erklären könnte.

5. PROBLEMATIK DER GEDICHTANALYSE 5.1 Bisherige Deutungsansätze

Die Schwierigkeit bei der Interpretation des Werks eines verstorbenen Künstlers ist, dass man sich auf eine kleine Anzahl von historischen oder persönlichen Fakten beschränken muss und sich schnell in Spekulationen verlieren kann. Bei der Vorlektüre zu dieser Arbeit ist mir aufgefallen, dass sich zahlreiche mehr oder minder namhafte Persönlichkeiten zu Deutungsversuchen hinreißen ließen, die sich nicht nur untereinander wiedersprachen, sondern auch von meiner Seite nicht immer vertreten werden konnten. Ich werde deshalb in diesem Abschnitt alle mir bekannten Interpretationsansätze aufführen und mich im darauffolgenden Punkt dazu äußern.

Bernd Leistner äußert sich zum Zyklus,,Die Winterreise wie folgt:,,Denn was sich in den Texten mitteilt, ist die Trostlosigkeitserfahrung existentieller Einsamkeit schlechthin;... 30. Die Winterreise erweist sich für ihn,,als (...) lyrischer Ausdruck eines von jeglicher Illusion befreiten Moderne-Bewußtseins... 31.



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