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«Bestellnummer 20-027 Herausgegeben von: Doz. Dr. habil. Borhild Rehak (Jahrgang 1943) Grundschullehrerin, Diplompädagogin, promovierte und ...»

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Fördermaterialien Rechtschreibung

Mitlautverdopplung

Kopiervorlagen

Bestellnummer 20-027

Herausgegeben von:

Doz. Dr. habil. Borhild Rehak (Jahrgang 1943)

Grundschullehrerin, Diplompädagogin, promovierte und habilitierte auf dem

Gebiet der Grundschuldidaktik.

Nach jahrelanger Tätigkeit als Grundschullehrerin und in der Didaktikforschung

arbeitete Dr. Borghild Rehak bis 2007 als Leiterin des Fachbereichs LeseRechtschreib-Schwierigkeiten im System der Duden Institute für Lerntherapie.

Darüber hinaus war sie in der Lehrerfort- und -weiterbildung tätig, schrieb zahlreiche Artikel zur Problematik Lese-Rechtschreib-Schwäche und war Herausgeberin und Autorin von Lehr- und Lernmaterialien. Diese Tätigkeiten übt sie auch nach dem Eintritt in den Ruhestand weiter aus.

Autoren:

Dietlinde Kube Doz. Dr. habil. Borhild Rehak Heidrun Winzer

Impressum:

Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved.

Nachdruck, auch auszugsweise, vorbehaltlich der Rechte, die sich aus § 53, 54 UrhG ergeben, nicht gestattet.

Lizenzausgabe Titel der Originalausgabe "Rechschreibschwäche muss nicht sein.

Mitlautverdopplung"  PAETEC Gesellschaft für Bildung und Technik mbH, Berlin 2003.

www.foerdermaterialien.de Sokrates & Freunde GmbH, Bad Honnef (Germany) 2012 Druck: docupoint GmbH, Magdeburg * * * * 0)1$2/&+"#3"451)4& d5+$!+,#0($E0($3#.$Ve+3#+E-(#+0-"0#.$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$SS.(#+2&'#03#.$65+8#+$5.3$"-.1#+$T#",2("-5(#$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$$ ^ S L+6#..#.$3#+$@e25.12'0"N#$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$S @e25.12'0"N#$85+$F0("-5()#+3*HH"5.1/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$S= f,5.1#.$85E$V0.3#.$3#2$c*+(2(-EE2$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/$/S;

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Merke dir:

Doppelte Mitlaute kommen nur nach kurzen Selbstlauten vor.

Deshalb musst du lernen kurze und lange Selbstlaute zu unterscheiden.

Schneide den Streifen und die Bilder aus! Sprich die Wörter laut und mache mit der Hand die Kurz-lang-Probe!

–  –  –

Zum Inhalt Kinder, die mit der Mitlautverdopplung nicht zurecht kommen, kennen die entsprechende orthografische Regel meist nicht oder können diese nicht sicher anwenden. Sie gehen oft davon aus, dass man einen doppelten Mitlaut hören könne. Das ist nicht so: In Koffer z. B. ist nur ein F-Laut zu hören. Durch eine künstliche Sprechweise versuchen die Kinder, die Mitlautverdopplung hörbar zu machen (Kof-fer). Diese Herangehensweise führt häufig zu falschen Entscheidungen: Ich schreibe Tortte, weil ich sagen kann Tort- te.

Mithilfe der Arbeitsblätter 1 bis 3 gewinnen die Kinder zunächst jene Voraussetzungen, die notwendig sind, um die Frage „Muss ich einen doppelten Mitlaut schreiben?“ selbstständig richtig entscheiden zu können. Zu diesen Voraussetzungen

gehören:

• das Wissen, dass ein doppelter Mitlaut nur nach einem kurzen Stammselbstlaut folgen kann,

• die Fähigkeit, kurze und lange Stammselbstlaute unterscheiden zu können,

• die Erkenntnis, dass nach einem kurzen Selbstlaut im Wortstamm nur dann ein doppelter Mitlaut folgt, wenn nach dem kurzen Selbstlaut nur ein Mitlaut klingt.

Mit diesem Arbeitsblatt erfahren die Kinder, dass sie über eine Verdopplung des Mitlauts nur dann nachdenken müssen, wenn der Selbstlaut im Wortstamm kurz klingt. Das Unterscheiden von kurzen und langen Stammselbstlauten wird geübt.

Da es manchen Kindern schwer fällt, den Unterschied zwischen Kürze und Länge herauszuhören, werden sie mit der Kurz-lang-Probe bekannt gemacht.

Zum Vorgehen Der Merksatz wird gelesen. Die Kinder markieren die wichtigsten Stichpunkte, nämlich „doppelte Mitlaute“ und „nach kurzen Selbstlauten“. Klingt der Selbstlaut lang, muss also nicht über Mitlautverdopplung nachgedacht werden. Der Merksatz sollte eingeprägt werden.

Gegebenenfalls muss wiederholt werden, welche Laute zu den Selbstlauten gehören. Diese können als Gedächtnisstütze neben den Merksatz geschrieben werden.

Die Kinder erfassen, dass dieser Merksatz für sie nur dann eine Rechtschreibhilfe sein kann, wenn sie kurze und lange Stammselbstlaute voneinander unterscheiden können. Damit ist das Motiv für die folgenden Übungen gegeben.

Nun werden der Streifen und die Bilder ausgeschnitten und die Kurz-lang-Probe eingeführt. Bei dieser Probe wird mit dem „Gegenwort“ gearbeitet. Das bedeutet: Jedes Wort wird von den Kindern zweimal gesprochen, nämlich einmal mit langem Stammselbstlaut und einmal mit kurzem; also: Heißt es Brott oder Brooot, Tigger oder Tiiiger ? Auf diese Weise erkennen die Kinder leichter, ob der Selbstlaut im Wortstamm lang oder kurz ist.

Um die Kinder zu befähigen, wirklich einen deutlichen Unterschied zwischen langen und kurzen Stammselbstlauten zu sprechen, sollte die Kurz-lang-Probe mit Handbewegungen unterstützt werden. Wird das Wort mit langem Selbstlaut gesprochen, streicht der Finger langsam über den Tisch. Wird das Wort mit kurzem Selbstlaut gesprochen, klopft der Finger auf den Tisch. Dabei kann das lange bzw. kurze Aussprechen des Selbstlautes ruhig etwas übertrieben werden.

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Zum Inhalt Kinder, die mit der Mitlautverdopplung nicht zurecht kommen, kennen die entsprechende orthografische Regel meist nicht oder können diese nicht sicher anwenden. Sie gehen oft davon aus, dass man einen doppelten Mitlaut hören könne. Das ist nicht so: In Koffer z. B. ist nur ein F-Laut zu hören. Durch eine künstliche Sprechweise versuchen die Kinder, die Mitlautverdopplung hörbar zu machen (Kof-fer). Diese Herangehensweise führt häufig zu falschen Entscheidungen: Ich schreibe Tortte, weil ich sagen kann Tort- te.

Mithilfe der Arbeitsblätter 1 bis 3 eignen sich die Kinder die Voraussetzungen an, um die Frage „Muss ich einen doppelten

Mitlaut schreiben?“ richtig entscheiden zu können. Zu diesen Voraussetzungen gehören:

• das Wissen, dass ein doppelter Mitlaut nur nach einem kurzen Stammselbstlaut folgen kann,

• die Fähigkeit, kurze und lange Stammselbstlaute unterscheiden zu können,

• die Erkenntnis, dass nach einem kurzen Selbstlaut im Wortstamm nur dann ein doppelter Mitlaut folgt, wenn nach dem kurzen Selbstlaut nur ein Mitlaut zu hören ist.

Nachdem die Kinder nun wissen, dass ein doppelter Mitlaut nur nach kurzem Stammselbstlaut folgen kann, und erste Übungen im Unterscheiden von kurzen und langen Stammselbstlauten mit der Kurz-lang-Probe durchgeführt haben (Arbeitsblatt 1), werden mit dem Arbeitsblatt 2 diese Übungen fortgesetzt.

Zum Vorgehen Die Kinder schneiden den Streifen und die Bilder aus. Dann werden die Bilder entsprechend zugeordnet. Um sicherer entscheiden zu können, sollen die Kinder bei jedem Wort die Kurz-lang-Probe durchführen. Bei dieser Probe wird mit dem „Gegenwort“ gearbeitet. Das bedeutet: Jedes Wort wird von den Kindern zweimal gesprochen, nämlich einmal mit langem Selbstlaut im Wortstamm und einmal mit kurzem; also: Heißt es Fedder oder Feeeder, Stempel oder Steeempel ? Auf diese Weise erkennen die Kinder leichter, ob der Selbstlaut lang oder kurz ist. Bei den langen Selbstlauten streicht der Finger langsam über den Tisch, bei den kurzen Selbstlauten klopft der Finger auf den Tisch. Dabei kann das lange bzw. kurze Aussprechen des Selbstlautes ruhig etwas übertrieben werden.

Kinder, denen es schwer fällt, den Stammselbstlaut betont lang bzw. betont kurz zu sprechen, sollten diese Übungen zunächst gemeinsam mit dem Lehrer durchführen.

Zusätzliche können die Kinder selbst Wörter mit kurzem oder langem Stammselbstlaut suchen. Zur Überprüfung der genannten Wörter wird wieder die Kurz-lang-Probe durchgeführt.

Erkennen der Lösungshilfe Das hast du schon gelernt: Ein doppelter Mitlaut folgt nur nach einem kurzen Selbstlaut.

Aber nicht alle Wörter mit kurzem Selbstlaut werden mit doppeltem Mitlaut geschrieben.

1. Lies die Wörter laut! Suche die kurzen Selbstlaute im Wortstamm und setze unter sie einen Punkt!

–  –  –

2. Sprich die Wortstämme der linken Spalte noch einmal deutlich! Prüfe, wie viele Mitlaute du nach dem kurzen Selbstlaut sprichst!

Zieh die Mitlaute mit verschiedenen Farben nach!

–  –  –

3. Sprich die Wortstämme der rechten Spalte noch einmal deutlich! Nach dem kurzen Selbstlaut hörst du nur einen Mitlaut. Du brauchst aber zwei Mitlaute.

Deshalb musst du verdoppeln. Zieh die doppelten Mitlaute mit einer Farbe nach!

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Zum Inhalt Kinder, die mit der Mitlautverdopplung nicht zurecht kommen, kennen die entsprechende orthografische Regel meist nicht oder können diese nicht sicher anwenden. Sie gehen oft davon aus, dass man einen doppelten Mitlaut hören könne. Das ist nicht so: In Koffer z. B. ist nur ein F-Laut zu hören. Durch eine künstliche Sprechweise versuchen die Kinder, die Mitlautverdopplung hörbar zu machen (Kof-fer). Diese Herangehensweise führt häufig zu falschen Entscheidungen: Ich schreibe Tortte, weil ich sagen kann Tort- te.

Mithilfe der Arbeitsblätter 1 bis 3 eignen sich die Kinder die Voraussetzungen an, um die Frage „Muss ich einen doppelten

Mitlaut schreiben?“ richtig entscheiden zu können. Zu diesen Voraussetzungen gehören:



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