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«Sommersemester 1995 Hauptseminar Henry Purcell und die englische Musik des 17. Jahrhunderts Prof. Dr. K. W. Niemöller Seminararbeit zu Henry ...»

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Dido hat böse Vorahnungen, doch Belinda versichert ihr noch einmal, daß sie von Aeneas’ Treue überzeugt ist, als sie sieht, daß er sich nähert. Zerknirscht gesteht Aeneas, daß er Karthago und Dido verlassen muß. Auf Didos erzürnte und verzweifelte Reaktion hin, beschließt er, sich dem Willen der Götter zu widersetzen und gegen ihren Befehl bei Dido zu bleiben, doch nun verlangt diese, in ihrem Stolz verletzt, daß Aeneas sie verläßt. Da er überhaupt erwogen habe, sie zu verlassen, habe er schon die Treue gebrochen. In einem heftigen Wortgefecht schickt sie ihn weg, und Aeneas verläßt die Szene. Wieder zur Ruhe gekommen, erkennt Dido jedoch, daß sie nicht mit Aeneas, noch weniger aber ohne ihn weiterleben kann („But death, alas, I cannot shun“ [35b]). Sie nimmt Abschied von Belinda und der Welt („When I am laid in earth“ [38]) und stirbt in Belindas Armen. Amouretten erscheinen, tanzen und streuen Rosen auf ihr Grab („With drooping wings“ [39]).

Dies ist die Handlung, wie sie in Tates Libretto dargestellt wird. Sie basiert auf der Erzählung Vergils, setzt auch deren Kenntnis voraus, z.B. um Didos Kummer zu Beginn der Handlung zu motivieren oder auch ihr Zögern, die Liebe zu Aeneas einzugestehen.

Andereseits werden zahlreiche Elemente und Figuren der Handlung verändert oder ganz neu eingeführt: besonders auffällig die Zauberin mit ihren Hexen, oder aber auch die Art, wie Dido schließlich stirbt. Daher gibt ein Blick auf die Abhängigkeit der Handlung der Oper von Stoff- und Motivquellen und möglichen Vorbildern Aufschluß über die Entstehung des Librettos.

5.2 Textquellen und Vorbilder 5.2.1 Vergil, Aeneis, Buch IV In Vergils Epos wird die Dido-Episode, deren zugrunde liegende Sage bereits vom römischen Geschichtsschreiber Naevius (3. Jh. v. Chr.) mit der Gründungssage Roms und der Gestalt des Aeneas in Verbindung gebracht wird, künstlerisch ausgestaltet und zu einem bedeutenden Bestandteil der Aeneassage, die wiederum eine bedeutende Grundlage für die Literatur des Abendlandes darstellt. Vergil schildert in Einzelheiten, wie die karthagische Königin Dido aus Schmerz über den Verlust ihres Mannes Acerbas und Treue zu ihm gelobt hat, nie wieder einen anderen Mann zu lieben. Auch ist es hier ihre Schwester Anna, deren eigenes tragisches Schicksal in Ovids Fasti erzählt wird, die sie überredet, ihrem Schwur untreu zu werden und zum Vorteil des Landes und ihres eigenen Seelenfriedens willen ihrer Liebe zu Aeneas nachzugeben. Auf einer Jagdpartie vollziehen die beiden ihre Liebe in einer Höhle, kurz darauf jedoch erscheint, von der eifersüchtigen Juno veranlaßt, Merkur dem Aeneas, um ihn an seinen göttlichen Auftrag (die Gründung einer neuen Stadt) zu erinnern. Aeneas verläßt Dido, die sich gebrochenen Herzens auf einem Scheiterhaufen selbst mit dem Schwert durchbohrt.

Vergils Epos erschien im 17. Jahrhundert in zahlreichen englischen Übersetzungen, die als mögliche Quelle für Tates Libretto in Frage kommen.36 Es ist aber genauso gut möglich, daß die bekannte Sage von ihm ohne Benutzung einer eindeutig zu identifizierenden Quelle bearbeitet wurde. Aufschlußreicher als die Gemeinsamkeiten mit der Vorlage sind die Elemente seines Librettos, die offensichtlich von Vergils Schilderung abweichen, da sich an ihnen anderweitige Einflüsse aufzeigen lassen.

Die Aeneaslegende von der Gründung Roms wurde in der britischen Geschichtsschreibung des Mittelalters, ähnlich wie in der antiken römischen Historiographie, mit den dynastischen Ansprüchen des britischen Königshauses in Einklang gebracht. Aeneas’ Enkel Brutus (oder „Brito“) stellt den Geschlechtsgründer der „Briten“ dar, der wie sein Vater Aeneas eine Reise unternahm, um ein neues Reich, Albion, zu finden. So schildert es Geoffrey of Monmouth in der Historia regum Britanniae (1130/40),37 die das Geschlecht der englischen Könige (zu denen unter anderem auch die sagenhaften Könige Lear und Artus gehören) auf Brutus und somit auch auf Aeneas bzw. auf die antiken Götter zurückführt. Nahum Tate selbst hat diese Version der Aeneaslegende zum Stoff seines Schauspiels Brutus of Alba (1678) gemacht, dessen Ähnlichkeiten mit dem Libretto zu Dido and Aeneas speziell bei der Datierung und in der Entstehungsgeschichte zu Verwechslungen und Mißverständnissen geführt haben (s. o.).

Besonders verbreitet war die Übersetzung von Richard Fanshawe, The fourth Book of Virgills Aeneas | on the Loves of Dido and Aeneas, London 1647/48, Repr. 1664, 1676.

Vgl. Buttrey, „Dating Purcell’s Dido and Aeneas“, 55ff.; Price, Henry Purcell and the London Stage, 226.

Im Vorwort zu diesem Schauspiel hatte Tate angemerkt, das er das Stück unter dem Titel „Dido and Aeneas“ verfaßt, dann aber, auf den Rat von Freunden hin und um dem Vergleich mit Vergil nicht ausgesetzt zu werden, den Titel geändert habe.

5.2.2 Nahum Tate, Brutus of Alba: or, The Enchanted Lovers (1678).

Im Unterschied zu Dido and Aeneas handelt es sich bei Brutus of Alba um ein heroic play mit vollständig entwickelten Charakteren, das von sprachlicher Gewalt strotzt. Dennoch sind die äußerlichen Ähnlichkeiten mit dem Opernlibretto erwähnenswert. Die Hauptfiguren finden in den beiden Stücken durchaus ihre jeweiligen Entsprechungen:38 Brutus Aeneas Königin von Syrakus Dido, Königin von Karthago Amarante, ihre Vertraute Belinda Ragusa, eine Zauberin Zauberin Die Handlung ist weitgehend dieselbe wie in Dido and Aeneas, und auch die musikalischen Einlagen des Schauspiels zeugen von thematischen Verbindungen: nach der Jagd im 3. Akt wird ein Tanz an Dianas Brunnen vorgeführt (vgl. Dido and Aeneas, II.2: „…Diana’s self might to these woods resort“ [24]; Gitter ground a Dance [B]; „…oft she bathes her in this fountain“ [25]; A dance to entertain Aeneas by Dido’s Women [25b]). Besonders interessant erscheint jedoch, daß nachdem Brutus die Königin von Syrakus verlassen hat, diese von ihrer Gefährtin Amarante mit „Soft Musick, and complaining Songs“ zu beruhigen versucht wird,39 und hier, direkt vor dem Tod der Königin, ein Klagelied der Venus über den Tod des Adonis in einer Vertonung von Thomas Farmer (im übrigen wie Didos Lamento in g-Moll) eingefügt ist. Insbesondere im Hinblick auf die Beziehung zwischen Blows Venus and Adonis und Purcells Dido and Aeneas erscheint dies als keine zufällige Verstrickung der verschiedenen Mythen.





5.2.3 John Blows Venus and Adonis

Dieses durchkomponierte Werk, das im Untertitel „A Masque for the entertainment of the King“ bzeichnet ist wurde vermutlich um 1681/82 am Hof aufgeführt. Richard Luckett entdeckte, daß diese Miniaturoper ebenso wie Dido and Aeneas an Josiah Priests Schule in Chelsea aufgeführt wurde, nämlich im Jahre 1684.40 Während die bisher erwähnten Quellen auf Dido and Aeneas vor allem stoffliche und motivische Einflüsse ausübten, stellt John Blows Masque ein in weiten Belangen mit der Oper von Purcell und Tate korrespondierendes Werk dar. Augenfällig ist die Ähnlichkeit des Stoffes - wenn auch mit etwas anderen Vorzeichen: ein edles Liebespaar, das sich nur zögernd die Liebe eingestehen kann wird getrennt, bevor es in dieser Liebe eigentlich Price, Henry Purcell and the London Stage, 226.

Tate, Brutus of Alba; hier zitiert nach ebd., 227.

Luckett, „A new source“; vgl. S. 11, Fn. 32.

leben kann. Bei Blow ist es der Tod des Adonis auf einer Jagd, zu der Venus ihn gedrängt hat, wodurch das Liebesglück verhindert wird.

Viel auffälliger aber als solch eine Ähnlichkeit sind die formalen Ähnlichkeiten literarischer und musikalischer Art sowie die Figurenkonstellationen: ebenfalls in drei Akten mit Prolog und Epilog spielt sich die Handlung der Tragödie wie bei Purcell/Tate ab. Der Librettist ist unbekannt, man kann ihn jedoch im Umfeld Nahum Tates vermuten.41 Die beiden Protagonisten haben jeweils ihr Gefolge, die Katastrophe ereignet sich bei der Jagd. Den tragischen Ereignissen werden jeweils komische oder burleske Elemente entgegengesetzt: bei Blow sind dies die Cupids in der „Elementarschule“ der Venus und die Huntsmen, bei Purcell/Tate begegnen wir den Seeleuten und den (stummen) Spaniards. Übernatürliche Kräfte spielen eine Rolle (Götter, Zauberin und Hexen) und Naturereignisse künden von der Entwicklung des Handlungsverlaufs. Was bei Dido der Hofstaat ist, wird bei Venus durch die (der pastoralen Umgebung angemessenen) Schäferinnen und Schäfer verkörpert. Adonis hat eine ähnlich tumbe Rolle wie Aeneas, und eindeutig dominieren die weiblichen Protagonisten die Handlung und verursachen die dramatische Spannung.

Blows und Purcells kompositorische Verwandtschaft, die ihre engen Beziehungen als Lehrer und Schüler bzw. später als Kollegen am Hof verrät, zeigt sich in der Gestaltung der Szenen mit Instrumentalstücken, ariosen Rezitativen und Chorsätzen. Die Prädominanz der zahlreichen Tänze rührt von der ursprünglichen Verwendung des Stückes als masque am Hofe her. Umso mehr deutet die große Anzahl von Tänzen auch bei Dido auf den Ursprung dieser Oper als höfische masque hin. Es zeigt sich auch eine tonartliche Verwandtschaft in vergleichbaren Szenen, die jedoch eher auf ein Konzept vom Affektgehalt bestimmter Tonarten hinweist, als auf ein formales Gestaltungsprinzip, wie es für Purcells Oper so gerne angeführt wird.

Eine weitere frühe englische „Oper“, ein Werk, das außer den verlorenen „The Siege of Rhodes“ und „Psyche“ meist als die früheste englische Oper bezeichnet wird,42 spielt in der Genese von Dido and Aeneas eine Rolle. Es handelt sich um John Drydens Albion and Albanius (1684), das im Auftrage des Königs von Louis Grabu vertont wurde. Daß mit der Vertonung dieses Librettos des englischen poet laureate John Dryden kein Engländer sondern der Franzose Louis Grabu beauftragt wurde, scheint anzuzeigen, wie wenig die Form der Oper oder der tragédie lyrique den englischen Komponisten zugetraut wurde. Tatsächlich war die durchkomponierte Oper bis dahin ja in England nahezu unbekannt. Daher stellt Grabus Komposition - neben anderen französischen Opern, die am Hof des frankophilen Charles II. zur Aufführung gelangten - eins der Modelle dar, an das Purcell anschließen konnte. Die Art der Szenengestaltung in Dido and Aeneas ebenso wie in Blows Venus and Adonis zeigt daher auch deutliche Anklänge an den Szenenaufbau der französischen tragédie lyrique.

Vor allem aber ist es der Prolog zu Dido and Aeneas, in dem inhaltliche Bezüge zu Drydens Libretto zu finden sind: Nereiden und Tritonen spielen hier eine Rolle, neben Auch Aphra Behn wurde als mögliche Urheberin des Librettos vorgeschlagen, vgl. Duffy, Purcell, 100.

Es handelt sich um das älteste durchkomponierte Bühnenwerk aus England, dessen Partitur gedruckt wurde und das vollständig erhalten ist.

Neptun und der Sonne, die als Sinnbilder der Monarchie verherrlicht werden. Dies sind konventionelle Allegorien, die konkrete Gleichsetzung der Sonne mit William und Venus’ mit Mary jedoch, wie sie für den Prolog von Dido and Aeneas oftmals angenommen wurde,43 beruht jedoch auf einem Mißverständnis bzw. auf mangelhafter Aufmerksamkeit bei der Untersuchung des Librettotextes, insbesondere der Bühnenanweisungen.

(„descends in a chariot...“, „half eclipses mine“, „rising star from the ocean“ etc.) Würde man eine solche Deutung wirklich zu Ende führen wollen, wären zahlreiche Bemerkungen nur als unverschämte Taktlosigkeiten zu verstehen44 und kaum geeignet, dem Herrscherpaar gegenüber als gebührende Huldigung durch drei Hofangestellte (Tate, Priest und Purcell) verstanden zu werden.

5.3 Das Libretto von Nahum Tate

In nahezu allen Äußerungen über Dido and Aeneas wird dem Librettisten Nahum Tate gegenüber Purcell eindeutig schwächerer Tribut gezollt, er gilt gemeinhin als ein mittelmäßiger Schreiber, dessen Hauptbetätigungsfeld die Bearbeitung von älteren Theatertexten gewesen sei. Auch für seinen Beitrag zur Oper Dido and Aeneas wird ihm in der Regel kein überragendes Lob zuteil, im Gegenteil, die darin vorhandenen Schwächen aufzuzeigen scheint, ein besonderes Anliegen verschiedener Autoren zu sein.45 Auch wenn manche Einwände gegen seinen Text gerechtfertigt erscheinen, so ist die generelle Ablehnung seiner Arbeit unverständlich und spiegelt zudem nicht die Anerkennung wider, die dem Dichter von seinen Zeitgenossen entgegengebracht wurde.

Nahum Tate (1652-1715) ist irischer Abstammung (ursprüngliche Schreibweise des Namens: Teate), absolvierte ein Studium an der Universität Dublin, das er 1672 abschloß. Seine erste Sammlung von Gedichten erschien 1677. Weitere Veröffentlichungen von ihm sind Brutus of Alba (1678), A Duke and no Duke (1684), Poems (1684), Poems by Several Hands (1685), Cuckold’s Haven (1685). 1692 erhielt er den hoch angesehenen Titel des poet laureate am englischen Hof als Auszeichnung für seine bis dahin verfaßten Werke und wurde damit Nachfolger von Thomas Shadwell (seit

1689) und keines geringeren als John Dryden (seit 1668).

Alle vermeintlichen Schwächen des Librettos, vor allem die wenig ausgeführten Figuren und die sprunghaften Dialoge, bieten eine hervorragende Grundlage für eine Vertonung durch die Möglichkeit, die knappe dramatische Entwicklung auch ohne zahlreiche Rezitative voranzutreiben, was von Purcell auch ideal genutzt wurde. Was an sprachlichen oder motivischen Ungeschicklichkeiten vorkommt, mag kritisiert werden („Our plot has took, the Queen’s forsook“), andererseits finden sich durchweg klare, durch Rhythmus und Reim strukturierte Verse, die oftmals eine Vertonung geradezu vorwegnehmen („See, see, the royal guest appears, how godlike is the form he bears“).

Buttrey, Laurie, Walkling etc.

Schon allein die Eröffnungszeilen („From Aurora’s spicy bed...“) könnten als eine Anspielung auf den ständigen Ehebruch, den der Sonnengott mit Aurora begeht, gedeutet werden: eine mögliche Deutung, die auf den König übertragen und in Anwesenheit der Königin sicherlich nicht ohne Brisanz wäre.

Dent, Holst etc.

6. Die Figuren der Handlung

6.1 Dido Die uneingeschränkte Zentralfigur der Handlung ist Dido. Auch wenn der Hauptantrieb der Aktion eher von den überirdischen, magischen Mächten der Zauberin und ihrer Gehilfen ausgeht, konzentriert sich das Streben aller beteiligten Figuren auf sie: Belinda, ihre Vertraute ist um sie und ihren Gemütszustand besorgt, Aeneas ringt um ihre Gunst, die Zauberin und Hexen wünschen ihr Verderben. Von dieser Konstellation ausgehend entspinnt sich die Handlung.



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