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«DEN TIGER ZÄHMEN Christliche Literatur-Verbreitung e. V. Postfach 11 01 35 · 33661 Bielefeld 1. autorisierte Lizenzauflage (CLV) 2009 Copyright © ...»

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KAPITEL 3 ……………………

»Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name …« Dieses Gebet hatte mein Vater manchmal gesprochen, wenn er mich ins Bett brachte. Er sagte, dass er Katholik war, weil er Italiener war und weil Gott die Katholiken liebte. Aber wenn es Gott gab, dann hatte er mich jedenfalls vergessen. Er hatte keinen Platz in meiner grausamen Welt. Mein Leben in England verschwamm zusehends zu einem undeutlichen Erinnerungsnebel.

Ich wusste nicht einmal mehr genau, wie das Gesicht meines Vaters aussah.

Konfuzius hatte gelehrt: »Der Frieden im Staat beginnt mit der Ordnung in der Familie … Wer seine Eltern liebt und achtet, wird nie seine Mitmenschen hassen oder verachten.« Konfuzius sprach auch von Liebe, Tugend und Ehre als den höchsten Idealen der Gesellschaft.

Ich wusste mit meinen sechs Jahren schon eine Menge über Ehre und Tugend. Diese Dinge hatte man buchstäblich in jede Faser meines jungen Körpers hineingeschlagen. Aber Liebe? Was war das? Ich hatte nie welche erfahren. Ich war ein ungewolltes Kind, ein »ausländischer Teufel«, der denen, die mich lieben sollten, nichts als Schande und Unglück gebracht hatte. Kein Wunder, dass mein junges Herz von solch einem Hass verzehrt wurde.

Ich packte das Beil noch fester und ließ die volle Wucht meines Armes nach unten fallen.

Wie ein Blitz schoss Lowsis linke Hand nach oben und packte meinen Arm. Im nächsten Augenblick hatte er ihn hinter meinen Rücken gedreht, mich mit seiner Rechten am Hals gepackt und zu Boden geworfen. Es war ein Manöver, das ich in den folgenden Jahren selber lernen und benutzen würde. Mit dieser Dim Lo-Technik kann man einen Angreifer im Bruchteil einer Sekunde bewegungsunfähig machen. Sie ist von einer verwandten, Dim Mak genannten Technik abgeleitet; hätte mein Großvater sie benutzt, ich wäre tot gewesen.

Lowsis Finger gruben sich tief in meinen Nacken und pressten meinen Kopf auf den Fußboden. Ich keuchte nach Luft. Lieber tot sein als so … Aus dem Rückblick bin ich mir nicht sicher, ob seine durchdringenden Augen, die sich in die meinen bohrten, nicht eine Spur lächelten. Vielleicht war dies hier das, wonach er sich gesehnt hatte: eine Demonstration, dass irgendwo in diesem schmutzigen Ausländerblut noch genug von dem Familiengeist der Soo war, um die Linie der Shaolin-Kämpfer weiterzuführen. Alles, was ich damals spürte, war das volle Gewicht seiner Wut und seines Hasses auf mich. Er zog mich an den Haaren aus dem Haus hinaus, riss mir die Kleider vom Leib und schrie mir ins Gesicht, dass ich die Lektion, die er mir jetzt erteilen würde, nie vergessen würde.

Er hatte recht. Er schlug mich gnadenlos, und dann musste ich mich splitternackt in die eisige Strömung des Flusses stellen. Es war eine der kältesten Nächte des Winters, und nach mehreren Stunden der Kälte und Schmerzen kam ein schwarzes Loch. Als ich wieder zu mir kam, lag ich wieder im Krankenhaus, mit Unterkühlungen und Verletzungen, die mich an die Tür des Todes geführt hatten.

Nach dieser Episode verhärtete sich etwas tief in mir.

Ich beugte mich unter Lowsis Willen. Ich war wie ein Pferd, das sein Herr eingeritten hatte. Ich war entschlossen, so zu werden wie er. Ich würde mir seinen Respekt verdienen, indem ich fähig würde, von Mann zu Mann mit ihm zu kämpfen. Ich wurde stark, konzentriert und entschlossen.

Als ich acht Jahre alt war, hatte ich mein Vorrecht als Lowsis Jünger voll angenommen. Als Novize war ich durch strenge Prüfungen gegangen. Jetzt, wo Lowsi überzeugt war, dass ich dem Weg des Kung Fu hingegeben war, fing er an, mich in die Geheimnisse seiner Kunst einzuweihen, während ich gleichzeitig den Weg des Taoismus betrat, der mich zur inneren Erleuchtung führen sollte.

Meine Ausbildung erklomm eine höhere Stufe. Wir arbeiteten täglich mindestens acht Stunden, übten neue Techniken ein, bauten meine Kraft und Schnelligkeit auf. Ein Großteil meines täglichen Trainings vollzog sich mit dem Mook Jong (»hölzerner Mann«), einem kräftigen mannshohen Holzpfahl mit hervorstehenden Holzstücken, die Arme und Beine in verschiedenen Winkeln darstellten. Der Mook Jong ist entweder an einer Art Gestell befestigt oder ruht auf einer massiven hölzernen Basis. Lowsi hatte einen der Bäume im Hof durch Beschneiden und Schnitzen zum Mook Jong umfunktioniert.

»Mit dem Mook Jong wirst du lernen, die Winkel und Entfernungen deiner Angriffsbewegungen genau einzuschätzen«, sagte Lowsi. »Benutze stets die wirkungsvollste Bewegung.« Und so trat und boxte ich stundenlang um den Mook Jong herum, aus allen möglichen Stellungen und Winkeln, und lernte so, einen Gegner aus kürzester Distanz anzugreifen.

Als Novize hatte ich viele Stunden zugeschaut, wie Lowsi die traditionellen Waffen der Shaolin-Mönche herstellte. Er fertigte Klingen aller Formen und Größen, und ein Teil meiner Tagesroutine bestand darin, sie mit Flintstein und Öl zu schärfen. Als Großmeister stellte mein Großvater seine eigenen Waffen her, und als sein Jünger lernte ich auch dies.

Auf unseren Ausflügen in die Natur musterten wir immer die Bäume, auf der Suche nach dem idealen Ast für einen Stock oder Speer. Wir machten mehrere Pilgerreisen zu einem Tempel in Tibet, um den herum prächtige Weiden wuchsen, aus denen wir lange, vollkommen gerade Stöcke schnitzen konnten. Lowsi hatte immer eine Axt dabei, und wir hackten die Äste ab und reinigten sie, bis sie glatt waren. Sie mussten stark und gleichzeitig flexibel sein, und ich testete sie, indem ich einen Anlauf nahm und mich dann, ähnlich einem Stabhochspringer, mit dem Stab nach oben katapultierte.





»Und jetzt schau gut zu«, befahl Lowsi. Und er nahm einen der Stäbe und begann mir die Techniken des Shaolin-Kämpfers zu zeigen. Mit raschen, geschmeidigen Bewegungen demonstrierte er mir, wie ich einen Angreifer blockieren konnte. »Denke daran: Ein guter Kämpfer konzentriert sich zuerst immer auf die Verteidigung. Du musst jederzeit den nächsten Schritt deines Gegners vorhersagen können.« Wir übten mit den 18 klassischen Waffen der Shaolin, darunter Knüppel, Speer, Schwert, Dreizack und Peitsche, und bauten sie alle in meine Tai-Chi-Routinen ein. Wir benutzten die Waffen sowohl zum allgemeinen Kraft- und Geschicklichkeitstraining als auch zum Kampftraining. Der Umgang mit den Waffen war gefährlich, und ich verletzte mich immer wieder. Eines Tages zeigte Lowsi mir zwei Holzstücke, die durch ein Seil miteinander verbunden waren. »Ein einfaches Nunchaku«, verkündete er. Ich schaute zu, wie er das Nunchaku mit atemberaubender Geschwindigkeit um seinen Körper wirbeln ließ und präzise gegen Ziele schleuderte. »Dies kann in einem Kampf eine tödliche Waffe sein«, erklärte er mir.

Ich fing an, jeden Tag mit dem Nunchaku zu trainieren, um meine Arme zu kräftigen. Ich ließ es nach der »Schmetterlingstechnik« über meinen Kopf und um meinen Körper kreisen. Der Trick bestand darin, das Nunchaku möglichst schnell und möglichst nah um den Körper kreisen zu lassen, ohne von ihm getroffen zu werden.

Mir knallte es oft gegen den Hinterkopf, und es dauerte einige Zeit, bevor Lowsi mich mit der noch gefährlicheren Metallversion bekannt machte, bei der das Nunchaku aus einer Kette und zwei Metallstücken besteht.

Noch mehr Kraft und Geschmeidigkeit gaben mir die Kurzkeulen. Dies sind zehnseitige, massive Eisenteile, die sehr schwer sind, und ich musste stundenlang mit ihnen trainieren. Oft führte Lowsi mich zum Fluss, wo ich mit den Keulen im tiefen Wasser Tai-Chi-Bewegungen ausführen musste. »Bewege deinen Körper, als ob du an der Luft bist«, rief er mir zu, während ich mich der Strömung entgegenstemmte und meine Muskeln zwang, schnell und zielbewusst zu arbeiten. »Konzentriere dich und tu so, als ob das Wasser nicht da ist.« Ich hinterfragte nie, was Lowsi mir auftrug, und er trieb mich ständig bis an meine äußersten Grenzen. Oft ließ er mich beim Üben allein, aber ich wagte es nie, in meinem Eifer nachzulassen. Ich hatte auf die harte Art gelernt, dass ich mir nie sicher sein konnte, dass er mich nicht doch beobachtete.

Eines Tages ging er mit mir auf eine Wiese in der Nähe unseres Hauses. Es war ein schöner Frühlingstag mit einem tiefblauen Himmel. Er reichte mir die Keulen und befahl mir, meine Übungen zu beginnen. Ich übte, bis mir alles wehtat. »Mach weiter!«, rief Lowsi mir zu, während er fortging. Die Zeit verging. Wo blieb er? Versteckte er sich in den Bäumen? Ich durfte mein Tempo nicht drosseln. Ich übte weiter, eine Stunde nach der anderen, bis meine Muskeln brannten und die Schmerztränen mir das Gesicht hinabschossen. Als die Sonne unterging, kam Lowsi zurück. »Du kannst jetzt aufhören«, sagte er. Er gönnte mir nie ein Wort des Lobes oder der Ermutigung, aber ich merkte allmählich, dass ich dabei war, mir seinen Respekt zu verdienen.

Das körperliche Training war nur ein Teil meiner Ausbildung. Der Kung-Fu-Schüler muss sich voll in Kunst und Wissenschaft dieser Kampfkunst vertiefen.

Ich studierte Kalligrafie, Sprachen und Geschichte, und von meinen ersten Tagen als Novize an verbrachte ich viele Stunden damit, das Verhalten von Insekten, Vögeln und anderen Tieren zu beobachten.

Eines Tages brachte Lowsi ein Holzkästchen hinaus in den Hof. Die Art, wie er es hielt, ließ mich neugierig werden, aber machte mir auch Angst. Er rief mich zu sich, und als ich kam, langte er mit einer Zange in das Kästchen hinein. Ein Skorpion. »Sieh her, wie er sich bewegt«, flüsterte Loswi. »Er ist kampfbereit, er mag es nicht, wenn jemand ihn berührt oder anfasst.« Er hielt den zappelnden Skorpion an seinem Schwanz hoch, dann platzierte er ihn sehr vorsichtig auf den Teller seiner offenen Hand. »Schau her, jetzt ist er ruhiger, aber immer noch kampfbereit.« Ich schaute nervös zu.

»Ich muss meine Hand vollkommen ruhig halten«, fuhr er fort. »In der Hand ist Energie, und die darf das Tier nicht spüren.« Ich hielt den Atem an. »Es geht ein leichter Wind. Ich bewege mich mit ihm, damit das Tier keinen Widerstand in mir spürt«, erklärte Lowsi. Er hielt den Skorpion noch ein paar Augenblicke auf seiner Hand, dann drehte er sie, und das Tier fiel auf den Boden. Ich sprang instinktiv zurück. Lowsi hob das Tier mit der Zange wieder auf und legte es zurück in das Kästchen. »Streck deine Hand aus«, wies er mich an. Ich tat es, aber die Hand zitterte.

»Konzentriere dich auf deine Atmung. Verlangsame deinen Herzschlag, damit du nicht schwitzt. Er darf in deiner Hand keinen Puls und keine Feuchtigkeit spüren.« Ich konzentrierte mich und verlangsamte meine Atmung – eine Technik, die anfing, mir zur zweiten Natur zu werden. Ich war dabei, zu lernen, durch kontrolliertes Atmen die verschiedenen Funktionen meines Körpers zu beherrschen und zum Beispiel Schmerzen wegzuatmen und meine Körpertemperatur zu verändern. Ich atmete also – und merkte, wie meine Angst weniger wurde.

Lowsi öffnete das Kästchen wieder. »Versetze dich an die Stelle des Skorpions. Geh in ihn hinein. Was wird er als Nächstes tun? Was sieht er gerade? Wie atmet er?« Er legte das Tier vorsichtig auf meine Hand und hielt den Blick auf mich gerichtet, während ich in die richtige Meditationshaltung schlüpfte. Ich stand vollkommen reglos, aber mit voll wachen Sinnen da. Ein plötzlicher Luftstoß, ein unerwartetes Geräusch, und der Skorpion konnte zustechen. Wann würde mein Meister das erlösende Signal geben, den Skorpion fallen zu lassen?

Als es endlich kam, kippte meine Hand schneller als der Blitz, und mein Großvater lächelte.

Von den ersten Tagen meiner Ausbildung an praktizierte ich die Kunst, mich innerlich in Tiere hineinzuversetzen. Diese Technik ist unerlässlich, wenn man die zahlreichen Tiersysteme der Shaolin-Kämpfer erlernen will.

In unserem Hof war eine Gottesanbeterin. Ich musste buchstäblich stundenlang ihre Bewegungen studieren, so lange, bis ich sie nachahmen konnte. »Das Tang Lang Chuan (Gottesanbeterin-Kung-Fu) entstand in Nordchina zur Zeit der Ming-Dynastie«, erklärte Lowsi mir, als wir eines Tages wieder das Tier studierten. Es gab kein Kung-Fu-System, das nicht seine Geschichten oder Legenden hatte. »Man nimmt an, dass der Gründer dieses Systems der Boxer Wang Lang war, vor über vierhundert Jahren«, fuhr Lowsi fort. »Nach der Legende verließ er seine Heimatprovinz Shantun, um im Honan-Tempel sein Kung Fu zu vervollkommnen. Aber er wurde unzufrieden mit seiner Kunst, bis er eines Tages zufällig sah, wie eine Gottesanbeterin mit einem viel größeren Tier kämpfte. Die Gottesanbeterin besiegte ihren Gegner, und Wang nahm sie mit in den Tempel, um ihre Bewegungen zu studieren. Er baute diese in sein bisheriges System ein, nahm die Fußbewegungen des Affenstils dazu und schuf so den Gottesanbeterinstil des Nordens.« Nach dieser Geschichte fing Lowsi an, mir das TangLang-Chuan-System anzutrainieren. »Die Schlüsselbewegung ist der Gottesanbeterin-Haken«, erklärte er mir, während er meine Hand so bog, dass sie der Klaue des Insekts ähnelte. »Er wird zum Schlagen, Blockieren und Parieren benutzt.« Er demonstrierte mir mehrere Bewegungen. Das Tempo seiner aus fünf Einzelbewegungen bestehenden »Pflaumenblütenfausthiebe« war atemberaubend. »Merke dir: Der Vorteil der Gottesanbeterin ist ihre Stille, Geduld und Entschlossenheit.

Sie ist verschlagen und äußerst fähig. Oft gibt sie nach, um zu siegen, sodass der Angriff hier wichtiger ist als die Abwehr«, erklärte Lowsi. »Beim Tang Lang Chuan stößt du aus dem Ellbogen oder dem Handteller heraus zu. Dein Ziel ist, die Ellbogengelenke deines Gegners zu brechen. So.« Und er schlug mit einer raschen Handbewegung den Ast eines Baumes entzwei.

Eine von Lowsis Lieblingstechniken war das Südliche Schlangen-Kung-Fu. Es ist eines der kompliziertesten Systeme und eines der tödlichsten. Nach dem Modell der Viper, der Kobra und der Python benutzt es Stechbewegungen gegen Gesicht, Kehle und Genitalien.

»Die Viper fügt ihrem Opfer großen psychologischen Schaden zu, indem sie es stark bluten lässt. Ihr Markenzeichen ist der Zungenstoß.« Er nahm zwei meiner Finger. »Ziele auf die Hauptarterien und -venen.« Er demonstrierte die Stechbewegungen in der Luft.



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