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«DEN TIGER ZÄHMEN Christliche Literatur-Verbreitung e. V. Postfach 11 01 35 · 33661 Bielefeld 1. autorisierte Lizenzauflage (CLV) 2009 Copyright © ...»

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Anna alberte gerne. Ich hatte keinerlei Erfahrung mit Kindern, aber dieses kleine Mädchen, es machte mich irgendwie ruhiger. Eines Morgens, als Anna wieder eine halbe Ewigkeit für ihr Frühstück brauchte, stellte Carolyn eine Eieruhr auf den Tisch. »Anna, wenn der Sand durchgelaufen ist, musst du fertig sein, sonst setzt’s was.« Sie verließ den Raum, und Anna starrte ihre Breischüssel an. »Will nicht.« Sie schob die Schüssel fort und machte eine Schmolllippe.

Ich stand auf und setzte mich neben sie. »Komm, Anna, iss schön, das schmeckt doch so gut«, sagte ich unsicher. Sie beäugte mich skeptisch. Ich nahm die Eieruhr und drehte sie um, um ein paar Minuten zu gewinnen. Anna sah es und grinste. »Psst«, machte ich und zwinkerte ihr zu.

»Psst«, wiederholte sie und legte den Finger auf ihre Lippen. Dann kicherte sie und aß rasch ihren Brei. Wir waren Freunde geworden.

Am Sonntag – es war der 15. November 1992 – ging ich mit den Nunns in die New Malden Baptist Church.

Mein erster »richtiger« Gottesdienst, zusammen mit so vielen anderen Christen – darauf hatte ich mich monatelang gefreut. Ich hatte das, was Michael und die anderen Besucher mir über ihre Gemeinden berichtet hatten, förmlich verschlungen. An die dreihundert Gläubige waren da. Die Musik war wunderbar, und ich fühlte mich wie in einer großen Familie. Die Predigt

begann, und ich sog jedes Wort ein. Und dann kam es:

»Wer gerne erzählen möchte, was er mit Gott erlebt hat, kann jetzt nach vorne kommen und das tun.« Ich saß auf meinem Stuhl und zitterte. Ich merkte: Gott wollte, dass ich nach vorne ging. Ganz nervös stand ich auf und spuckte stammelnd und stotternd etwas von meiner Lebensgeschichte aus. Es war das erste Mal, dass ich vor so vielen Menschen redete. Die Einzelgespräche, die ich im Gefängnis geführt hatte, waren irgendwie das Natürlichste von der Welt gewesen, aber jetzt, wo ich in das kleine Meer lächelnder Gesichter blickte, wollte mir fast schlecht werden.

Am Ende dieses Morgens hatte ich etliche neue Freunde gewonnen und mich für den Taufunterricht eingetragen. Richtig getauft werden – das war seit Monaten mein großer Traum gewesen. Michael Wright hatte mir oft von den Taufen erzählt, die seine Gemeinde am Strand durchführte, und als Ian Reverezer, ein junger Koreaner, mir schrieb, wie er im Meer getauft worden war, war ich ganz neidisch gewesen. In der Bibel las ich, dass sogar Jesus sich hatte taufen lassen, durch Johannes den Täufer. Ja, das brauchte ich auch. Und mehr als einmal »taufte« ich mich symbolisch selber unter der Dusche, sagte meinem alten Leben ab und trat als neuer, reiner Mensch aus der Dusche heraus.

Wir fuhren zurück nach Hause, und ich deckte den Tisch für das Mittagessen. Wir hatten Gäste, zwei liebe Freunde von John und Carolyn. Phil war in meinem Alter; sein Lächeln war breit, sein Händedruck fest. Wir entdeckten bald, dass wir beide passionierte Motorradfahrer waren. Sara hielt mir ihre Hand hin und sah mich fest an. »Schön, dich kennenzulernen; wir haben ja so viel von dir gehört.« Ihr Lächeln war wie die Sonne. Die ganze Mahlzeit hindurch war ich fasziniert von Saras Ausstrahlung. Ich mochte es, wie sie so ganz offen darüber redete, was Gott in ihrem Leben tat. Diese Menschen hier schienen geradezu in Jesus verliebt zu sein; es war genau die Umgebung, die ich brauchte.

Die Gäste gingen wieder, der Abend kam, und ich musste dauernd an Sara denken und jedes Mal dabei lächeln. Was hast du vor?, fragte ich Gott. Eine Frau – das kann ich noch nicht. Aber Sara war ein Juwel, sie war so nett zu mir gewesen an diesem Nachmittag. Ich musste ihr ein Geschenk machen! Und ich holte meine Kalligrafiestifte hervor und begann zu zeichnen.

Ein paar Tage danach machte ich mich auf den Weg zu Saras Haus. Sie wohnte ein ganzes Stück weit entfernt, in Putney. Das Gefängnis hatte mich zum Stubenhocker gemacht. In meinen Leibwächtertagen war ich mit meinen Kunden um die halbe Welt gereist; jetzt hatte ich schier Angst, das Haus zu verlassen, und bei dem bloßen Gedanken, in einen Bus oder Zug zu steigen, wurde mir übel. Aber am Tag zuvor hatte ich, nur ein paar Häuser weiter, einen Aushilfsjob bei einem Maler angenommen, und er hatte mir meinen Tageslohn in bar ausbezahlt. Ich verpulverte das ganze Geld für die Taxifahrt nach Putney.

Als ich vor Saras Haus stand, raste mein Herz. Was machte ich hier? Ich hielt in der einen Hand das in Packpapier gewickelte Bild, das ich gemalt hatte, und einen Strauß Blumen, während ich mit der zitternden anderen den Klingelknopf drückte. Das Haus war eine Wohngemeinschaft: Sara und vier andere junge Damen, alles Lehramtsstudentinnen, die ihr Schulpraktikum machten. »Bitte, Sara, bitte komm selber zur Tür«, flüsterte ich, von einem Bein aufs andere tretend. Sie kam natürlich nicht, sondern eine untersetzte Blondine, die grinste, als ich nach Sara fragte.

Sara kam, hinter ihr zwei, drei neugierige Gesichter in der Wohnzimmertür. Sie wurde rot. »Tony! Das ist ja eine Überraschung!« »Ich … ich wollte dir nur eben das hier geben«, stotterte ich. Ich schob ihr die Geschenke in die Hand und drehte mich um, um wieder zu gehen.

»Halt, warte«, sagte sie. »Komm rein, wenigstens einen Tee willst du doch sicher trinken.« Und ich trank einen Tee, mit Händen, die immer noch zitterten. Sie hörten erst auf zu zittern, als ich wieder in New Malden war. Am Abend rief ich Sara an und lud sie zu einem Restaurantdinner zu zweit ein.





In den nächsten Wochen trafen wir uns mehrere Male.

Ich war immer furchtbar nervös, aber wir sprachen vor allem über unseren Glauben, und das half mir etwas.

Ich schämte mich vor meinen neuen Freunden, ja kam mir dumm vor, dass ich erst ins Gefängnis, in den Keller des Lebens hatte gehen müssen, um Gott zu finden. Sara – die schöne, nette, unschuldige Sara – hatte Jesus schon ihr ganzes Leben lang geliebt, und darauf war ich richtig neidisch. Als sie mir erzählte, dass sie sich wünschte, Gott genauso »echt« erfahren zu können wie ich, konnte ich das nicht verstehen. Was ich hinter mir hatte, ich hätte es meinem ärgsten Feind nicht gewünscht. Sara sagte, dass sie Gott nicht so »gesehen« hatte wie ich, aber ich konnte nur staunen über ihren scheinbar »blinden« Glauben und ihr wunderbares Zeugnis für Gott.

Sara hatte ihr Leben Jesus übergeben, als sie noch ein Kind war. Sie lächelte, als sie mir die Geschichte erzählte.

»Ich ging gerne mit, wenn mein Vater predigte. Er war kein richtiger Pastor, aber in unserer Gemeinde dürfen alle Männer predigen. Eines Abends – ich war vielleicht zehn Jahre alt – predigte mein Vater über die ›Endzeit‹. Er beschrieb, wie jeden Augenblick Jesus wiederkommen kann, um die Seinen zu sich zu holen, und wie dann die, die nicht an ihn glauben, auf der Erde zurückbleiben müssen.« Sara holte tief Luft und fuhr fort: »Der Gedanke, dass ich vielleicht zu denen gehören würde, die zurückbleiben mussten, machte mir echt Angst. Ich wusste schon einiges über Jesus. Ich wusste, dass man an ihn glauben musste, um gerettet zu werden. Ich glaubte auch an ihn, eigentlich immer schon, aber hatte ich wirklich mit ihm ernst gemacht? Als ich an diesem Abend meinem Vater zuhörte, wurde mir klar, dass ich das Gebet sprechen musste, das er immer erwähnte.« Ich sah sie erwartungsvoll an. Ich glaubte, Tränen in ihren Augen zu sehen.

»Ja, Tony, und dann hab ich das Gebet gebetet. Aber es passierte nichts. Ich hatte so oft gehört, dass nach diesem Gebet das Leben ganz anders wird oder dass man so ein tolles Gefühl kriegt, Gottes Kind zu sein. Aber bei mir war nichts.« »Nichts?«, fragte ich ungläubig. Ich dachte an die Nacht in meiner Zelle zurück, wo ich zum ersten Mal zu Jesus gebetet hatte.

»Nichts. Kein wunderbares Gefühl, keine Stimme vom Himmel, nichts. Ich dachte, dass ich da wohl was falsch gemacht hatte. Vielleicht hatte ich doch nicht die richtigen Worte gesprochen, oder mein Herz war nicht ehrlich genug gewesen.« Sara lächelte schwach.

Sie fuhr fort: »Fast ein ganzes Jahr hatte ich Angst.

Wenn ich abends im Bett lag, lauschte ich auf die vertrauten Geräusche: ein Stuhl, der über den Boden kratzte, ein halblautes Gespräch – irgendetwas, das mir zeigte, dass meine Eltern im Haus waren. Manchmal tat ich so, als ob ich einen Hustenanfall hatte; dann kam meine Mutter zu mir heraufgerannt, und dann wusste ich, dass alles gut war und dass sie noch da war. Wenn alles ganz still war, hatte ich Angst, dass Jesus wiedergekommen war und alle zu sich geholt hatte und dass ich jetzt allein war.« Ich starrte Sara an. Sie lächelte. »Irgendwann hab ich dann meinen Mut zusammengenommen und meinen Eltern von meiner Angst erzählt. Und dann war es gut.« »Wie war es gut?«, fragte ich. »Was haben sie dir gesagt?« »Meine Mutter erklärte mir, dass sie mich mein ganzes Leben lang vor den böseren Dingen beschützt hatten und dass sich daher bei mir gar nicht so viel ändern konnte …« Wie meinte sie das? »Aber gerettet werden heißt doch nicht nur, dass man ein anständiges Leben führt, oder?«, sagte ich.

»Mein Vater hat mich damals an den Gefängnisaufseher von Philippi in der Apostelgeschichte erinnert. Als mitten in der Nacht das Erdbeben kam, das die Türen des Gefängnisses öffnete, fragte er Paulus und Silas, was er tun musste, um gerettet zu werden, und sie antworteten ihm: ›Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden.‹ Ich fragte meinen Vater: ›Ist das wirklich alles? Bist du dir sicher, dass das genügt?‹ Darauf zeigte er mir andere Bibelstellen, aus denen das Gleiche hervorging. Er erklärte mir, dass manche Menschen dramatische Bekehrungserlebnisse haben, aber eben nicht alle. Worauf es ankam, war allein, dass ich wirklich an Jesus glaubte und ihm vertraute. Was mein Vater mir da sagte, war irgendwie genau das, was ich brauchte.« Ich dachte an meine Freunde im Gefängnis zurück.

So viele von ihnen waren aus dem Schutt ihres Lebens zu Gott gekommen. Ich hatte ihnen das Evangelium gebracht, auf die einzige Art, die ich kannte. Wahrscheinlich hatte ich mehr als einmal nicht ganz die richtigen Worte gesprochen. Ich hatte überhaupt kein »Mustergebet« gekannt, und die anderen auch nicht. Dass Sara schlaflose Nächte gehabt hatte, weil sie dachte, dass ihr Gebet »nicht richtig« war, es machte mich traurig. Ich wusste doch, dass es nicht auf die perfekte Formulierung ankam und dass Gott jedes Gebet hörte, das von Herzen kam. Wie hatte Michael Wright noch gesagt?

»Die Erlösung ist ein Geschenk und keine Entlohnung.

Jesus hat schon alles getan; wir brauchen ihm nur noch zu glauben und sein Geschenk anzunehmen. Wie wir zu ihm kommen, ist egal.« Als ich Sara zuhörte, merkte ich, wie unterschiedlich unser Leben war. Sie war wohlbehütet in einer liebevollen Familie groß geworden, wo der Glaube eine Selbstverständlichkeit war. Wie könnte sie jemals einen wie mich verstehen? Ich schämte mich richtig. Vielleicht war es besser für sie, wenn ich wieder aus ihrem Leben verschwand? Aber andererseits: Wie sie mir zuhörte, mir Fragen stellte, mir Mut machte – da war etwas. In ihrer Gegenwart fühlte ich mich geachtet und wertvoll. Nein, ich durfte diese Freundschaft nicht aufgeben!

Mein ganzes Erwachsenenleben hatte ich mich als der große Boss gefühlt. Wenn ich in einen Raum trat, wusste ich, dass ich nur mit dem Finger zu schnippen brauchte, und alles hörte auf mich. Seit dem Gefängnis war das anders geworden. Jetzt war ich oft furchtbar nervös und stotterte und zitterte, wenn ich unter Menschen war. Bestimmt merkte Sara das auch. Ich hatte buchstäblich Angst, sie anzufassen. Und dann nahm sie eines Abends meine Hand. Mein erster Gedanke war, sie zurückzuziehen, aber da hatte sie mir schon einen Kuss gegeben. Ich war platt. Und dann hörte ich auf zu zittern, und eine ungeheure Freude erfüllte mich.

Nach einigen Monaten zog ich um, in das Haus von Alan und Irene Kirkham, einem lieben älteren Ehepaar aus der Gemeinde. Mein nächster Umzug führte mich in ein Zimmer direkt über dem »Oak Room«, einer kleinen Brüder-Gemeinde in Clapham Junction (London).

Die Gemeinde bestand fast nur aus mittelalten und älteren schwarzen Frauen. Der bis dato einzige Mann, Joe McDonald, war erleichtert, als er mich sah. Da in den Brüder-Gemeinden die Rollen der Frauen und Männer traditionell sehr strikt geregelt sind, musste der arme Joe sämtliche Predigtdienste übernehmen. Das Fundament der Gemeinde waren die Frauen, aber predigen und das Abendmahl austeilen durften sie halt nicht. Jahrelang hatte Joe die Gemeinde treu geleitet und jeden Sonntag zwei Gottesdienste gehalten. Jetzt konnte er fast nicht mehr, und schnell hatte ich den Großteil seiner Aufgaben am Hals. Dann zog Joe sich ganz zurück, und ich stand allein da als »Pastor« für lauter ältere Frauen. Was nun? Ich hatte schon viele Male mein Zeugnis gegeben, aber predigen und ganze Gottesdienste und Bibelstunden halten, das war etwas anderes. Die Frauen korrigierten mich sofort, wenn ich etwas falsch machte, aber sie waren dankbar, und ich merkte, dass es kein Zufall war, dass Gott mich zu ihnen geführt hatte.

Die Brüder-Gemeinden sind berühmt für ihr Bibelwissen, und ich verbrachte viele Stunden damit, die Bibel zu studieren und Predigten zu schreiben. Anfangs las ich meine Predigten Wort für Wort ab, bis ich mich etwas sicherer fühlte. Zum Glück stieß bald Mike Livingstone, ein groß gewachsener, athletischer Neuseeländer, der kurz nach mir nach London gekommen war, zu uns.



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