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«DEN TIGER ZÄHMEN Christliche Literatur-Verbreitung e. V. Postfach 11 01 35 · 33661 Bielefeld 1. autorisierte Lizenzauflage (CLV) 2009 Copyright © ...»

-- [ Page 23 ] --

Einige Tage danach ging ich im Gefängnishof spazieren. Es war kühler geworden – eine willkommene Erleichterung nach der monatelangen Gluthitze. Zwei der Palästinenser, Hussein und Yousef, gingen an mir vorbei, mich freundlich grüßend. Ich lächelte gedankenverloren zurück und ging weiter. Als ich wieder zu ihnen kam, hielt ich abrupt an. Was war das? Der Jüngere, Hussein, hielt seinen Freund an den Haaren, rücklings auf eine Bank gepresst. Er stand über ihm und rammte ihm die Hand ins Gesicht. Es blitzte. Der hatte eine Klinge in der Hand! Einen Augenblick lang war ich wie erstarrt.

Hussein zerhackte buchstäblich Yousefs Gesicht; der schrie und schrie, das Blut spritzte in Fontänen.

»Halt! Stamada, hallus, hallus!«, schrie ich. Meine Starre löste sich, ich rannte los, aber als ich die Bank erreichte, war Hussein schon in dem Block verschwunden. Yousefs Körper hing rücklings auf der Bank, wie ein zitternder Sack. Er war bewusstlos. Ich zog ihn auf den Boden und merkte, dass er nicht mehr atmete.

Meine Bodyguard-Instinkte meldeten sich. Ich musste ihn beatmen. Aber wo war der Mund in dieser roten Masse? Ich fand ihn und begann die Mund-zu-MundBeatmung. Gott, lass ihn nicht sterben, bitte! Ich hörte eilig näher kommende Schritte. Dann zuckte Yousefs Körper und ein Schwall aus Erbrochenem und Blut ergoss sich über mich. Jetzt waren die Varianos da. »Wartet!«, sagte ich ihnen. Ich legte Yousef auf die Seite, sodass er nicht an dem Erbrochenen ersticken konnte. Als die Sanitäter kamen, merkte ich, wie ich zitterte. Ich hatte dem Mann das Leben gerettet – aber würde er je wieder eines haben, mit diesem zerfetzten Gesicht?

Mir wurde allmählich klar, wie Gott seine schützende Hand über die kleine Gruppe der neubekehrten Christen hielt. Wir waren in ständiger Lebensgefahr durch Messerstecher und durch Wahnsinnige, die einem unvermittelt siedendes Öl oder kochendes Zuckerwasser ins Gesicht schleudern konnten. Auf Gott vertrauen, es war einfach in diesem Gefängnis; jeden Tag erlebten wir ganz handgreiflich seine Bewahrung.

Der Tag meiner Entlassung kam näher. Ich hatte meine vollen drei Jahre abgesessen. Ich wusste: Gott hatte einen Weg für mich, einen Plan. Tief drinnen wusste ich, dass ich vollkommen mit meiner Vergangenheit brechen musste. Ich hatte den Eindruck, dass Gott mich aufforderte, ihm ganz und gar zu vertrauen und einen völligen Neubeginn zu machen.

Und er half mir dabei, indem er ein Hindernis nach dem anderen aus dem Weg räumte. Mein Pass war abgelaufen, und ich brauchte Geld, um aus dem Land herauszukommen. Es gab viele Männer, die noch lange nach Ende ihrer Haftstrafe weiter im Gefängnis saßen, weil sie schlicht kein Geld für die Freiheit hatten.

Der letzte Besuch von Michael Wright und Richard Knox kam. »Das nächste Mal sehen wir uns draußen«, lächelte Michael.

»Wir haben bei der Britischen Botschaft einen Pass für dich beantragt«, sagte Richard. »Du kannst ihn am Mittwoch in der Gefängnisverwaltung abholen, ebenso ein Flugticket nach England, das auf deinen Namen ausgestellt ist.« Ich wusste nicht, wie ich ihm danken sollte. Wir saßen eine Weile schweigend da, Michaels Gesicht wie immer strahlend. »Gott wird für dich sorgen, Tony«, sagte er.

Ich nickte gedankenverloren.

»Ich habe mich mit meinem Freund Cor Bruins in Verbindung gesetzt«, fuhr Richard fort. »Wir waren als Missionare zusammen im Libanon.« Richard hatte mir schon öfter von dem Holländer und seiner Familie erzählt. »Cors Tochter Carolyn hat gesagt, dass du bei ihnen wohnen kannst, wenn du zurück nach England kommst.« Richard zog einen kleinen Umschlag aus seiner Jackentasche. In dem Umschlag war ein Foto, das eine vierköpfige Familie zeigte. »Dies sind Carolyn und ihr Mann John«, erklärte Richard mir. »Und das sind ihre beiden Kinder, die zweijährige Anna und der frisch gebackene Joshua.« Die unschuldige Schönheit der vier Gesichter gab mir einen plötzlichen Stich. Richard fuhr fort, mir meine Gastfamilie zu beschreiben. »Sie wohnen in New Malden in der Grafschaft Surrey und gehören zu einer Baptistengemeinde …« Ich unterbrach ihn. »Wissen die, wer ich bin und was ich gemacht hab?« Richard lächelte beruhigend. »Denk dran, was in der Bibel steht, Tony: ›Es gibt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.‹ Carolyn und John sind ganz liebe Leute, sie werden dich nicht verurteilen.

Sie wissen, dass du von hier kommst, und haben versprochen, dich am Flughafen abzuholen.« Er grub wieder in dem Umschlag und zog einen Zettel heraus – ein kurzer Brief, in dem Carolyn und John mir schrieben, wie sehr sie sich auf mich freuten. Ihr Haus war klein, aber es sollte mir an nichts fehlen. Ich war überwältigt von der Gastfreundschaft dieser Menschen, für die ich doch ein Wildfremder war.

KAPITEL 13 ……………………

Es war der 11. November 1992. Mein Entlassungstag. Noch bei halber Nacht, lange vor Sonnenaufgang, schlug ich mein Andachtsbuch auf. Ich starrte die Seite an in dem flackernden Kerzenlicht. Die Überschrift der Andacht für diesen Tag lautete: »Wirklich frei.« Ich sog die Worte aus Johannes 8,36 in mich auf. Dies war mein Vers. Ich wusste: Gott hatte mich bis hierhin gebracht; er würde auch meine Zukunft in seine Hand nehmen.

Den ganzen Morgen ging ich durch den Block, redete mit so vielen Mitgefangenen wie möglich und forderte sie auf, ihr Leben Jesus zu übergeben. Der Abschied von meinen Freunden war nicht einfach. Wir hatten so viel zusammen erlebt. Siggy, Simon, Ian, Martin, Andreas, Hassan … In Mohammeds Augen standen Tränen. »Vertraue weiter auf Gott, mein Freund«, sagte ich ihm. »In ihm sind wir frei.« Ich nahm seine Hand und drückte sie ihm über seinem Herzen, in einer letzten Umarmung.





Ein letzter Blick auf »meinen« Block, dann drehte ich mich um und ging langsam zum Büro des Chowishi.

Ich wühlte in dem kleinen Beutel mit meinen Habseligkeiten. Ich war dankbar, endlich wieder richtige Schuhe anziehen zu können, obwohl sie sich nach den drei Jahren Gefängnissandalen eng und steif anfühlten.

Eine Jeans und ein schwarzer Pullover. Ein paar Augenblicke lang betastete ich die drei kleinen roten Bücher mit den Namen, Telefonnummern und Adressen aus meiner Zeit als Kung-Fu-Kämpfer und Leibwächter. Ich dachte an Gottes Verheißung und schmiss sie in den Papierkorb.

Dann schob ich meine Bibel, meinen Emmaus-Bibelkurs und ein paar andere Bücher, die Michael mir ins Gefängnis gebracht hatte, in den Beutel. Viele andere Bücher ließ ich für meine Freunde im Gefängnis, doch ein Buch würde ich nie hergeben: Durchs Tor der Herrlichkeit. Ich musste lächeln, als ich an die Nacht in der Zelle dachte, wo ich den Mann aus Nigeria getroffen hatte. Ich musste oft an ihn denken. Wer war er? Hatte Gott ihn mir über den Weg geschickt, war er vielleicht ein Engel gewesen?

Ich wusste genau, dass er auf die Innenseite des Buchdeckels seinen Namen und seine Adresse geschrieben hatte, ich hatte es mit meinen eigenen Augen gesehen.

Aber jedes Mal, wenn ich die Adresse lesen wollte, war sie nicht zu finden, obwohl niemand auch nur eine Seite aus dem Buch herausgerissen hatte. Es ist mir bis heute ein Rätsel.

Der Chowishi reichte mir einen Umschlag, in dem ein Pass und ein Flugticket waren. Einen Augenblick lang musste ich an meine Zeit als Bodyguard denken.

In einem Schließfach irgendwo in der Schweiz lag (und liegt wohl noch heute) ein ganzer Stapel gefälschter Pässe, die mir alle möglichen Namen und Nationalitäten andichteten. Falsche Papiere bekommen war ein Kinderspiel, wenn man die richtigen Leute kannte. Jetzt hielt ich einen Pass des britischen Konsulats in der Hand; er war schlecht gemacht. In ihm lag ein Zettel, den Richard geschrieben hatte: »Eine Dame in der Botschaft hat netterweise diesen provisorischen Pass ausgestellt, der dich fürs Erste sicher nach Hause bringen wird.« Das Foto – es war im Gefängnis aufgenommen – war schrecklich. Ich schob den Pass und das Ticket nach London Heathrow in meine Hosentasche. »Gehen wir«, sagte ich zu den Varianos.

Fünf Polizisten begleiteten mich zum Flughafen von Larnaka, damit ich auch ganz bestimmt das Land verließ; für die nächsten fünf Jahre hatte ich in Zypern Einreiseverbot. Ich saß hinten in dem Polizeiwagen und sog die Szenen draußen ein. Blauer Himmel, Bäume, Berge, Frauen, Kinder, der Geruch der See. Drei lange Jahre hatte ich diese Bilder in meinem Gedächtnis aufbewahrt, jetzt sah ich sie wieder in der Wirklichkeit. Ich spürte, wie meine Sinne sich öffneten, für alles, was ich so lange vermisst hatte.

Am Flughafen musste ich in einem Dienstraum der Polizei auf meinen Abflug warten. Plötzlich hörte ich eine vertraute Stimme. Es war Michael Wright. Er und sein Schwiegervater waren gekommen, um sich von mir zu verabschieden. Sie gaben mir einen dicken Mantel.

»Den schickt dir Elizabeth«, grinste Michael. »Sie sagt, in England wird es ziemlich kalt sein.« Er schlug seine Bibel auf und ging mehrere Verse mit mir durch, um mir Mut zu machen und mich aufzubauen. Es war geradeso, als ob ich sein Sohn war, der in die weite Welt ziehen wollte. Unser Abschied war bewegend. Michael hatte mir so viel gegeben. Er hatte den sicheren Hafen seiner Gemeinde verlassen, um die Verlorenen zu suchen, war in ein fremdes Land gezogen, im Vertrauen auf Gottes Ruf. Er hatte sich nicht nur in eine fremde Kultur begeben, sondern direkt in die Höhle des Löwen: in das Zentralgefängnis von Nikosia, die Hölle auf Erden und so ziemlich das Allerletzte für einen so guten Mann wie ihn. Er war treu gewesen und hatte den Verlorenen die Liebe Jesu, den Verzweifelten Gottes Hoffnung gebracht.

Er hatte genau das getan, wozu Jesus jeden Christen aufruft. Statt sich ein schönes Leben zu machen, hatte er Menschen wie mir die gute Nachricht von Jesus Christus gebracht. Michael – das war gleichsam die Messlatte, die ich mit nach England nahm, zu den Christen, denen ich dort in den Gemeinden begegnen würde; es sollte so manches Mal eine ernüchternde Begegnung werden.

Ich war schon oft geflogen in meinem Leben, aber jetzt starrte ich wie ein kleiner Junge auf die kleiner werdenden Lichter der Stadt unter mir, als das Flugzeug zu den Wolken hochstieg. Wie schön das war. Wie schön das Leben war. Ich schloss die Augen und dachte an die letzten drei Jahre zurück. Ich fühlte mich erfüllt und dankbar.

Als der Landeanflug auf London begann, zitterte ich, halb vor Angst und halb vor Vorfreude. Um ruhiger zu

werden, sagte ich mir innerlich den 23. Psalm vor:

Ein Psalm Davids. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Ich erkannte John und Carolyn Nunn und ihre Kinder sofort, als ich in die Empfangshalle trat. Wie mochte ich auf sie wirken, dieser abgerissene Typ frisch aus dem Gefängnis? Ich konnte sie kaum anschauen, aber sie umarmten mich, als ob ich ihr lange vermisster Bruder war. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Das Leben trommelte auf meine Sinne. Nach den drei Jahren im Gefängnis war alles groß, laut, ja erschreckend. Nach der Autofahrt war mir halb schlecht, aber ich war so dankbar für diese lieben Menschen, diese ganz normale Familie, die mit mir lachte und plauderte und alles tat, damit ich mich wohlfühlte. Wir traten in das Haus, und ich wusste immer noch nicht, ob ich wachte oder träumte. Es war warm, aus der Küche kamen Kochgerüche. Im Wohnzimmer Sessel, ein Sofa, Familienfotos an den Wänden, Spielzeug auf dem Fußboden. Ein ganz normales Haus, aber für mich so fremd und ungewohnt.

John führte mich in das kleine Gästezimmer. Carolyn rief aus der Küche: »Wir essen in einer Viertelstunde!« Erst jetzt merkte ich, was für einen Bärenhunger ich hatte. Ich setzte mich auf das Bett, befingerte das weiche, so saubere Betttuch, betrachtete die Bilder an den Wänden, die frischen Handtücher und Toilettenartikel, die meine Gastgeber mir hingelegt hatten. Womit hatte ich das verdient? Die Leute haben ja keinen Schimmer, dachte ich, als ich mich im Spiegel sah.

Ich duschte lange und heiß. Drei Jahre Dreck flossen weg. Im Gefängnis war der Waschraum ein gefährlicher Ort gewesen, wo man nie sicher vor lüsternen Augen war und wo es ein Riesenfehler sein konnte, sich nackt auszuziehen. Warmes Wasser war ein Luxus gewesen.

Oft gab es tagelang nur kaltes Wasser, bis plötzlich eine braune heiße Brühe aus den Uraltleitungen stotterte und wir alle auf einmal zu den Wasserhähnen rannten.

Unten im Wohnzimmer kam Musik aus der Stereoanlage, und die kleine Anna spielte »Fang mich doch« mit ihrem Vater, der versuchte, sie in den Hochstuhl zu setzen. »Komm rein und setz dich«, lachte er, als er mich in der Tür sah. »Mach dir’s bequem.« Jetzt hatte er Anna.

Er hob sie schwungvoll hoch und ließ sie mit dem Kopf nach unten durch die Luft schaukeln, bis sie vor Vergnügen quietschte. Dann setzte er sie neben mich in den Stuhl. Sie sah mich an und lachte, dann legte sie spitzbübisch die Hände vor ihr Gesicht und schaute durch ihre Finger.

Carolyn kam mit einem dampfenden Topf herein, den sie auf den Tisch stellte. »Nicht wahr, ich darf den Topf auf den Tisch stellen, Tony?« Ich sah sie fragend an. »Ich meine, du bist ja kein Gast, du gehörst zur Familie, und so essen wir hier immer.« Dann füllte sie unsere Teller mit einem wunderbar duftenden Eintopf. John dankte Gott für die Mahlzeit, und wir fingen an zu essen.

Das Leben in einer ganz normalen Familie – ich glaube, die Nunns hatten keinen Schimmer davon, wie fremd und ungewohnt und schwierig es für mich war.

Manchmal konnte ich es nicht begreifen, wie blind sie mir vertrauten. John ging morgens aus dem Haus, zu seiner Arbeitsstelle, Carolyn war mit dem kleinen Joshua in einem anderen Zimmer, und da saß ich also allein mit Anna im Wohnzimmer. Die hasserfüllte Gewalt, die so zu meinem Leben gehört hatte, sie schien unbekannt zu sein in dieser heilen Welt.



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