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«DEN TIGER ZÄHMEN Christliche Literatur-Verbreitung e. V. Postfach 11 01 35 · 33661 Bielefeld 1. autorisierte Lizenzauflage (CLV) 2009 Copyright © ...»

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Einige Zeit vor dem Besuch des Fremden gab es einen Vorfall, den ich nie vergessen habe. Wir waren aus unserer kleinen Wohnung im West End von London in ein großes Haus in Edgware im Nordwesten Londons gezogen. Für mich war dieses Haus ein Palast, und ich erinnere mich, wie ich begeistert quietschend von einem Zimmer ins andere rannte. Mama und Papa hatten ein großes neues Bett gekauft, und ich hüpfte darauf herum, mit dem Kopf hinein in die weiche Bettdecke. Auf einmal kam meine Mutter hereingestürmt. »Hör sofort auf, du dummes Kind!«, schrie sie und schlug mich heftig auf die Beine. Dann trat sie an die Frisierkommode, nahm den großen Spiegel in die Hand und fing an, sich zu betrachten. Sie streckte ihr Kinn nach vorne, befühlte ihre Lippen und putzte ihre Augenwimpern, wie das ihre Art war. Ich machte, dass ich von dem Bett wegkam, aber in meiner Eile stolperte ich und fiel noch einmal in die Bettdecke. Ich konnte nicht anders, ich lachte noch einmal.

Im nächsten Augenblick hatte sie sich auf mich gestürzt. Um meinen Kopf krachte und klirrte es, dann kam die Stimme meiner Mutter, mit schrillen Flüchen.

Mein Kopf tat plötzlich furchtbar weh. »Du Trottel, was hab ich dir gesagt?«, kreischte sie. »Da hast du’s!« Sie stolzierte aus dem Zimmer und knallte die Tür hinter sich zu. Ich wollte mich bewegen und konnte nicht. Der Rahmen des Spiegels lag über meinen Schultern, und rasiermesserscharfe Glassplitter stachen mir in den Hals und das Gesicht. Ich spürte, wie das Blut lief, und es wurde mehr, als ich mich vor Schmerzen wand und einen großen Splitter aus meiner Wange zog.

Ich fuhr aus dem Schlaf. Das Flugzeug stand, und die Leute stiegen alle aus. Wo waren wir? Ich versuchte, mir die Augen zu reiben, aber der Fremde hielt meine Hand immer noch wie in einem Schraubstock. Die Menschen um uns herum unterhielten sich angeregt, aber ich verstand kein Wort, die Stimmen waren so hoch und komisch. Angst. Verwirrung. Wer war dieser Mann?

Wohin hatte er mich gebracht? Überall sah man Passagiere mit Taschen, Gepäckwagen und Paketen, aber dies war nicht derselbe Flughafen wie zu Beginn unserer Reise. Die Luft war dick von Zigarettenqualm und anderen komischen Gerüchen. Vor lauter Angst und Müdigkeit begann ich zu weinen und zu schluchzen. »Schhh!«, befahl der Fremde und verdoppelte seinen Griff, dass ich seine Fingernägel in meinem Fleisch spürte. Der Schmerz ließ mich rasch wieder verstummen. Der Fremde zog mich weiter, hinaus in die Abendluft. Und jetzt merkte ich, dass ich weit, weit von zu Hause fort war.

Wie ein verängstigtes Kaninchen schaute ich nach links und rechts. Wo waren meine Eltern? Die Menschen trugen Kleider, die ich noch nie gesehen hatte. Man hörte laute Rufe und Hundegebell. Ein Mann trug einen Käfig mit Vögeln. Dann hielten wir an, vor einem dürren Mann, der eine Art schwarze Seidenjacke mit weiten, losen Ärmeln und hohem Kragen trug. Ich erfuhr später, dass er mein Großvater war. Es gab keine Begrüßung, kein Lächeln, keine Erklärung. Sie hoben mich ohne Umstände auf seinen von einem Pferd gezogenen Karren, dann schnalzte er mit der Zunge, und wir fuhren in die Nacht hinein.

Wir verließen den Flughafen. Tiere huschten durch das Zwielicht, die Bäume sahen bizarr aus. Ich hatte eine wahnsinnige Angst, und mir war halb übel von dem Gestank, der in der Luft hing. (Ich erfuhr später, dass er von der Lilienseife kam, die mein Großvater benutzte.

Sie ist in China sehr beliebt, wegen ihrer antiseptischen Eigenschaften, aber der Gestank ist mir immer auf den Magen geschlagen.) Es wurde der Geruch meiner Verfolgungsangst.

Die Fahrt schien kein Ende nehmen zu wollen. Als der Karren endlich anhielt, war es stockdunkel geworden. Ich konnte kaum etwas sehen, aber ich spürte, dass wir vor einem Tor standen und dass in dem Tor mehrere Frauen waren. Vielleicht warteten sie auf uns. Die Frauen mochten mich nicht, das merkte ich sofort. Aber was hatte ich nur falsch gemacht? Ich musste immer mehr an meine Mutter denken. Dann gingen die Frauen, mit verächtlichen Blicken und krähenartigen Lauten. Bis auf eine. Sie war »Jowmo«, meine Großmutter.

Wir gingen in das Haus. Ich bibberte vor Kälte.

Immer noch sprach niemand zu mir. Ich versuchte zu fragen, wo ich war, aber als ich sprechen wollte, war die Reaktion ein Finger auf den Lippen und ein hartes »Shhh!« Ich war vier Jahre alt und mutterseelenallein in einer fremden, feindseligen Welt.

Das Haus war komisch. Ich fuhr zusammen, als plötzlich eine ganze Wand sich bewegte. Die Frau brachte mich zu einem Bett in der Ecke. Es sah ganz anders aus als mein Bett zu Hause – Bambusstöcke auf einem wackligen Rahmen. Das Bett knarrte, als ich mich hinlegte, und kniff mir in die Haut, wenn ich mich bewegte. Das dünne Baumwolltuch war kaum groß genug, um mich zu bedecken, aber ich zog es um meine Schultern, zog die Knie an meine Brust und weinte leise, bis der Schlaf kam. In den folgenden Tagen und Wochen lernte ich es bald, meine Tränen zu unterdrücken.

Meine Tage begannen um vier oder fünf Uhr morgens. Mein Großvater (ich musste ihn Lowsi nennen, was »Meister« oder »Lehrer« bedeutet) kam in mein Zimmer und schlug mich mit seinem Bambusstock am Kopf, um mich zu wecken. Ich lernte es bald, schon aufzustehen, bevor ich seine Schritte hörte, und ihn zu begrüßen. Geschlagen hat er mich trotzdem. Lowsis Prügel waren brutal. Ich gewöhnte mich schließlich an sie, aber sie waren nicht leicht zu ertragen. Er benutzte frisch geschnittene Bambusstöcke, die er mir gegen die Ohren schlug, oft so lange, bis ich blutete. Meistens gab es keinerlei Grund für die Schläge, außer dass ich für Lowsi Lo han quilo (»der kleine ausländische Teufel«) war. Es war seine Methode, »mir das Rundauge auszutreiben«.





Als einziger männlicher Enkel meines Großvaters hätte ich eigentlich eine ganz andere Behandlung verdient gehabt. In China bringen Jungen der Familie Glück und Ehre und werden oft als »kleine Kaiser« bezeichnet.

Sie sind der Augenstern ihrer Eltern und mehr noch ihrer Großeltern und werden entsprechend verwöhnt. Aber meine Mutter hatte einen Ausländer geheiratet – einen in England geborenen und aufgewachsenen Italiener – und damit ihrer Familie Schande gemacht, wofür ich jetzt offenbar zu büßen hatte.

Jeden Morgen folgte ich Lowsi hinaus in den Hof, wo er seine Morgen-Übungen machte. Mehrere Stunden lang bibberte ich in meinem dünnen Baumwollgewand, aber ich wagte es kaum, meine Augen von ihm zu nehmen, damit er mich nicht wieder schlug. Nur dann und wann schaute ich verstohlen zu dem Dach und den Mauern hinauf, die mit allerlei bizarren Dingen wie Drachen, Phönixen, fliegenden Pferden, Einhörnern und einem auf einem Huhn reitenden Mann verziert waren.

Zuerst konnte ich nur zuschauen, während Lowsi seine merkwürdigen Bewegungen machte. Ich musste ganz still stehen und durch meine Nase ein- und den Mund ausatmen. Es war furchtbar langweilig. Als ich im Laufe der Wochen seine Sprache zu lernen begann, erklärte er mir, dass seine Bewegungen Tai Chi waren, eine Disziplin, die grundlegend für das Kung Fu ist.

Mir wurde bald klar, dass mein Großvater ein Großmeister in der uralten Kampfkunst des Kung Fu war. Die Menschen in dem Dorf verehrten ihn. Das war auch der Grund, warum unser Haus prächtiger war als die anderen. Ich fand, dass es fast ein wenig aussah wie der Tempel auf dem Hügel.

Ich weiß nicht sehr viel über meine Vorfahren, aber mein Großvater kam aus Nordchina. Nach der japanischen Invasion floh er nach Kanton. Er gehörte zur Sippe Soo, die direkt auf Gong Soo zurückging, einen der sogenannten »ehrwürdigen Fünf«, die bei der Zerstörung des ursprünglichen Shaolin-Tempels unter der Manchu-Dynastie 1768 entkamen. Gong Soo war untergetaucht und hatte weiter sein Kung Fu praktiziert. Sein Wissen war von einer Generation zur nächsten weitergegeben worden, bis zu meinem Großvater, Cheung Ling Soo.

Als Shaolin-Mönch war mein Großvater stolz auf dieses fünfhundert Jahre alte Erbe. Nachdem er den Tempel, in dem er ausgebildet wurde, verlassen hatte, begann er seine eigenen Stile zu entwickeln und ein Kung-FuLehrer zu werden. Er wurde bald ein hoch angesehener Großmeister. Doch da er keinen eigenen Sohn hatte, war die Soo-Linie zum Aussterben verurteilt. Ich war der unerwartetste und seltsamste Schüler, den er hatte, und vielleicht war das der Grund, warum er mir bei der Ausbildung nichts ersparte. Er wusste, dass ich als halbes »Rundauge« keinen leichten Stand haben würde. In den folgenden Jahren führte Lowsi mich in die Geheimnisse und Schätze der alten Kampfkunst ein und machte mich zu einem hochdisziplinierten, wahrhaft erleuchteten Jünger und unschlagbaren Kämpfer.

Der Schüler der Kampfkunst muss eine ganze Lebensart übernehmen, die völlig anders ist als alles, was die westliche Welt kennt. Die Wurzeln des Kung Fu liegen in der geistlichen Disziplin und Praxis des Taoismus. Der Vater des Kung Fu soll der indische Mönch Bodidharma sein, der den Chinesen unter dem Namen Ta Mo bekannt ist. Nach der Legende verließ er zu Beginn des 6. Jahrhunderts sein Kloster in Indien, um die Lehren des Buddha in China zu verbreiten. Als er durch die Berge Nordchinas wanderte, kehrte er in einem Kloster ein, das den Namen Shaolin hatte. Shaolin bedeutet »junger Baum« – also ein Baum, der starke Winde und Stürme überstehen kann, weil er biegsam ist.

Ta Mo verlangte von seinen Schülern äußerste Disziplin im Meditieren und der Suche nach Erleuchtung.

Aber sie schliefen beim Meditieren immer wieder ein.

Er erkannte, dass dies an der Schwäche ihrer Körper lag, und entwickelte eine Reihe von Übungen, die er so

erklärte:

»Der Weg des Buddha ist für die Seele, aber Seele und Leib sind untrennbar. Darum gebe ich euch eine Methode, durch die ihr eure Energie so entwickeln könnt, dass ihr die Gegenwart des Buddha erlangt.« Diese Übungen waren eine Art Meditation durch Bewegung. Aber sie waren auch eine höchst nützliche Art der Selbstverteidigung, wenn die Mönche auf ihren Reisen von Räubern angegriffen wurden. Doch das Hauptziel Ta Mos war und blieb nicht die körperliche Ertüchtigung, sondern die Kultivierung der inneren Energie des Chi – ein Wort, das man am ehesten mit »Atem«, »Geist« oder »Lebenskraft« übersetzen kann.

Die Pflege und Entwicklung des Chi steht im Zentrum aller taoistischen Künste, einschließlich der Kampfkunst, der Philosophie und der Heilkunst. Diese Tage, als ich im Hof meines Großvaters in stundenlanger Übung mein Atmen unter Kontrolle brachte, sollten das Fundament für ein mächtiges Gebäude werden.

Eines Tages zog Lowsi mir orangefarbene Gewänder an und nahm mich mit in den Shaolin-Tempel. Der Himmel war strahlend blau, als wir die vielen Stufen zu dem Eingang hochstiegen. Die Luft roch merkwürdig süß.

»Räucherstäbchen und Kirschblüten«, klärte Lowsi mich auf. »Wir benutzen sie als Geschenke, um dem Buddha unsere Ehre zu erweisen.« Ich schaute ihm zu, wie er für uns mehrere Stäbchen anzündete. »Das Aroma wird dir helfen, deine Gedanken zur Ruhe zu bringen«, erklärte er. »Wenn du dem Weg der Erleuchtung folgst, wirst du wie der Rauch werden, der von den Räucherstäbchen in den Himmel steigt.« Mein Meister führte mich an eine ruhige Stelle, um unsere Meditation zu beginnen. Er bemerkte, wie ich neugierig zu mehreren Mönchen hinsah, die gerade eine Kampftechnik übten. »Sie haben ihre Füße und Unterschenkel mit Schnüren zusammengebunden«, erklärte er, »zur Stärkung und zum Schutz beim Training der Fußbewegungen.« Ich schaute sprachlos zu, wie rasend schnell die Tritte hin- und herflogen.

Lowsi erklärte: »Sie lernen gerade den Weg des Kranichs, eines der traditionellen Shaolin-Kampfsysteme.

Eines Tages kam ein Mönch dazu, als ein großer Affe und ein Kranich miteinander kämpften. Es schien, als ob der Affe den Vogel ohne Mühe entzweibrechen konnte, doch der Vogel war viel verschlagener als der Affe. Er schlug mit seinen Flügeln und schoss vor und zurück, bis er den Affen in die Flucht schlug. Beachte die Anmut in ihren Bewegungen, den weit ausholenden Tritt und die Stellung auf einem Bein. Schau dir an, wie sie die Hände wie den Schnabel eines Kranichs einsetzen.« Im Laufe meiner Ausbildung meisterte auch ich den Weg des Kranichs und viele andere Systeme des Kung Fu. In der chinesischen Kampfkunst soll es nicht weniger als 1500 Stile geben. Die Nachahmung von Tieren ist die klassische und älteste Kung-Fu-Übung des Shaolin. Mein Meister erklärte mir, dass der Mensch, der schwächer ist als das Tier, sich zum Überleben vor allem auf seinen Verstand verlässt. Doch wer die Bewegungen und das »Denken« eines bestimmten Tieres wahrhaftig nachzuahmen lernt, der meistert die Kunst des Stillhaltens und raschen Handelns, der Beobachtung und der Reaktion, der stetigen Bewegung und des plötzlichen Angriffs.

»Und jetzt konzentriere dich!« Der Ruf riss meine Aufmerksamkeit von den Mönchen weg.

»Richte dein Denken auf diese Flamme.« Lowsi stellte eine brennende Kerze vor mich. »Konzentriere dich auf die innere Flamme und mach deinen Kopf leer. Und jetzt fang an zu atmen.« Mehrere Stunden lang starrten wir in die Kerzenflamme. Ich sehnte mich danach, meine Augen zu schließen, aber jedes Mal, wenn sie schwer wurden, traf der Bambusstock mein Gesicht. Jedes Mal, wenn Lowsi dachte, dass ich die Konzentration verlor, schlug er mich. Der Sinn dieser stundenlangen Meditation war, mich in Kontakt mit dem Chi zu bringen. Ich erfuhr, dass alles in der Welt ein Ergebnis negativer und positiver kosmischer Kräfte war, des Yin und des Yang, und dass man diese Kräfte durch das Studium des Chi miteinander in Harmonie bringen konnte. Im menschlichen Körper kann man sich das Chi am besten als den Fluss von Energie vorstellen. Für die Jünger des Tao bestimmt das Chi unsere Muskelbewegungen, unser Atmen, den Schlag des Herzens und das Funktionieren des Nervensystems.

»Wenn du das Chi in Körper und Geist vollständig harmonisieren kannst«, dozierte Lowsi, »kommst du zur Erleuchtung und zum inneren Frieden und entdeckst Kräfte in dir, die übernatürlich zu sein scheinen.



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