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«DEN TIGER ZÄHMEN Christliche Literatur-Verbreitung e. V. Postfach 11 01 35 · 33661 Bielefeld 1. autorisierte Lizenzauflage (CLV) 2009 Copyright © ...»

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Die Klingel ertönte, zum Zeichen, dass die Besuchszeit in fünf Minuten vorbei wäre. Michael war dabei, zu mir durchzudringen, aber ich war immer noch wütend und wollte ihm das auch zeigen. Ich spielte immer noch mit dem Gedanken, ihn zu schlagen, aber was er da sagte, es machte Sinn. Er beugte sich noch näher, seine Augen wurden durchdringend. »Alles, was du tun musst, Tony, ist, dass du an Jesus glaubst. Er hat die ganze Vorarbeit getan. Er hat den Weg gebahnt. Du kannst umkehren von deinem falschen Weg, du kannst Vergebung bekommen. Es geht hier nicht darum, dass du jeden Sonntag zur Kirche gehst oder jeden Tag eine gute Tat tust.

Es geht darum, Gott zu glauben, dass er dich erlöst hat.

Du brauchst nichts zu tun, als ihm zu glauben und sein Geschenk anzunehmen.« Mein Gedächtnis ging zurück zu dem Abend in Limassol, als ich dem jungen Prediger mit seiner Weinflasche zugehört hatte.

»Tony, du hast mir gesagt, dass du dem Weg des

Kung Fu folgst, aber hör zu: Jesus Christus hat gesagt:

›Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.‹ Mag sein, dass Kung Fu behauptet, ein Weg zu sein, aber Jesus ist der Weg. Nimm das einfach an, Tony.« Auf einmal war ich ganz Ohr. Jetzt sprach er meine Sprache. Ich schaute auf den Tisch hinunter, plötzlich ruhiger. Dann sagte ich: »Du weißt doch gar nicht, was ich alles gemacht hab. Wie soll mir einer helfen können?« Ich kämpfte mit einer inneren Stimme, die sich melden wollte.

Michael ließ sich nicht beirren. »In Römer 8, Vers 1 heißt es: ›So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Jesus Christus sind, denn durch Jesus Christus hat das Gesetz des Geistes, der das Leben gibt, mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.‹« Ich schaute ihn an. Er merkte, wie ich seine Worte zu begreifen versuchte. »Keine Verdammnis, Tony«, sagte er. »Jesus wischt das Böse, das du getan hast, weg, du darfst noch einmal von vorn anfangen. Jesus nimmt deine Sünde und wirft sie fort. So hat der Apostel Paulus es geschrieben.« Michael fuhr fort. »Paulus war praktisch ein Mörder. Er hat die Christen verfolgt. Aber genau darum geht es ja: Niemand ist so schlimm, dass Gottes Liebe ihn nicht erreichen könnte. Auf dem Höhepunkt seines Hasses begegnete Paulus dem Herrn Jesus und wurde von ihm verwandelt – so verwandelt, dass er Tausende anderer Menschen ebenfalls zu Jesus brachte. Trotz seiner schlimmen Vergangenheit und obwohl er immer noch ein Mensch war und Fehler hatte, arbeitete Jesus durch ihn. Du siehst, Tony, Gott ist ein Gott der zweiten Chance.« Das saß. Michael sprach meine tiefsten Ängste an.

In den letzten Monaten hatte ich immer mehr gedacht, dass mein Leben wertlos war, dass ich hier im Gefängnis genau das bekam, was ich verdiente, und dass nichts und niemand mir helfen konnte. Ich hielt mich für einen hoffnungslosen Fall – und hier war Michael und erzählte mir von Menschen in der Bibel, die Gott völlig umgekrempelt hatte.

»Erinnerst du dich noch, wie ich dir vorhin gesagt habe, dass wir alle Fehler machen, alle Sünder sind? Wir alle brauchen Vergebung, und wir bekommen sie durch Jesus. Wir brauchen ihn nur zu bitten.« Michael sprach schneller, er brachte weitere Bibelzitate. »In Römer 3, Vers 22 heißt es: ›Diese Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren, und sie werden durch seine Gnade gerecht gesprochen durch die Erlösung, die durch Jesus Christus gekommen ist.‹« Wieder kämpfte ich mit seinen Worten. Der Satz »Dann seid ihr wirklich frei!« meldete sich wieder und ließ mich nicht los.

Michael beugte sich so weit vor, dass er fast mit dem Oberkörper auf dem Tisch lag. »Du kannst jederzeit

Jesus in dein Herz hineinlassen, Tony. Aber denk daran:

Du weißt nicht, wann es zu Ende ist mit deinem Leben.

Die Bibel sagt, dass ›heute‹ der Tag der Erlösung ist.

Schiebe es nicht zu lange auf!« Ich vermied es, ihn anzusehen. »Und wie macht man das?«, fragte ich leise.

»Du musst zu Gott beten und ihn bitten, dir zu vergeben. Sag ihm, dass du Jesus als deinen Erlöser annehmen möchtest. Sag ihm, dass du an ihn glauben und ihm vertrauen willst, obwohl du ihn nicht sehen kannst.

Danke Jesus, dass er für dich am Kreuz gestorben ist, damit du Gottes Liebe empfangen kannst.« Es klingelte wieder. Die Besuchszeit war zu Ende.

»Und das ist alles?«, fragte ich, wieder zynisch.

»Ja, das ist alles. Aber du musst es ernst meinen, wenn du dieses Gebet sprichst, Tony. Du musst dich von deinem alten Leben abwenden. Das wird nicht einfach sein, aber Jesus wird dir helfen.« Der Raum begann sich zu leeren. Michael schloss die Augen, um zu beten. »Herr Jesus, wir danken dir, dass du hier in diesem Gefängnis bei uns bist. Danke für das, was du in Tonys Leben tust. Danke, dass du ihn so liebst. Vater, ich bitte dich, dass Tony deine Liebe bald annimmt. Amen.« Ich schaute hinunter auf die Tischplatte. Ich hörte, wie Michael sagte: »Bis nächste Woche dann, mein Freund.« Ich grub meine Finger in meine Handballen und antwortete nicht.

KAPITEL 11 ……………………

Ich ging rasch zurück in den B-Flügel. Mein Kopf schwirrte von Michaels Worten. Die Hitze, der Gestank und das Elend des Gefängnisses schienen noch größer zu sein als sonst. Es war, als ob die Wände auf mich zukamen. Ich war ein wildes Tier im Käfig, rasend und voller Angst zugleich. Vor meiner Zelle stand einer der Verrückten, rauchte eine Zigarette und schaute kichernd dem Rauch hinterher, den er durch die Nase blies. Als ich mich an ihm vorbeischob, drückte er mir die Zigarette in meinen rechten Arm. Das hätte er besser nicht getan. Die volle Wucht meiner angestauten Wut entlud sich auf ihn. Ich packte ihn am Haar und ließ sein Gesicht gegen die raue Wand knallen, wieder und wieder, bis das Blut über uns beide spritzte. Als ich fertig war, war sein Gesicht eine undefinierbare Masse, die Nase hing fast frei in der Luft.





Als ich allein in meiner Zelle war, kamen Michaels Worte prompt wieder. Ich schloss die Augen und verstopfte mir die Ohren, um sie loszuwerden, aber sie ließen sich nicht abschütteln. Auch Michaels Lächeln und sein durchdringender Blick verfolgten mich. Warum war ich ihm so wichtig? Wer war ich denn überhaupt? Mein ganzes Leben lang hatte ich niemanden gebraucht. Ich war stark gewesen, hatte alles im Griff gehabt. Und jetzt sprach Michael von der »Fülle des Lebens« und »überfließender Freude«. Nein, in den Monaten, die ich hier im Gefängnis verbracht hatte, war mein Leben nicht erfüllt gewesen. Ich dachte an meine Kung-Fu-Siege und meine Arbeit als Bodyguard. Vielleicht hatte Michael recht.

Ich hatte es genossen, das viele Geld und das Leben auf der Überholspur, aber es war nie genug gewesen. Ich wollte immer noch besser sein, noch mehr haben. Und jetzt hatte ich es alles verloren, und meine Kampfkunst war auch nicht mehr das, was sie einmal gewesen war.

Früher hatte ich täglich mindestens fünf Stunden trainiert – jetzt, da ich alle Zeit der Welt hatte, war mir das Training egal. Und was das Meditieren und die Suche nach Erleuchtung anging, so brauchte man dazu inneren Frieden und Disziplin. Mein Kopf war vollgestopft mit Gewalt und dem täglichen, ständigen Überlebenskampf. Ich war genauso geworden wie die übrigen Tiere hier drinnen, probierte ihre Drogen und mischte mich in ihre sinnlosen Fehden ein, nur so zum Zeitvertreib. Ein erfülltes Leben – was, bitte sehr, war das? Das einzige Mal, als ich so etwas Ähnliches erlebt hatte, war in den Jahren mit Aiya gewesen.

Aiya … In den letzten Monaten hatte ich nicht viel an sie gedacht. Jetzt sah ich wieder ihr so unschuldig-schönes Gesicht vor mir – und fing an zu zittern. Ja, sie hatte mir gezeigt, wie Liebe sein konnte, und jetzt war sie für immer fort. Ich schloss die Augen und erinnerte mich daran, wie liebevoll sie mir mit den Fingern über mein Gesicht gestrichen, mich trotz ihrer Blindheit gesehen hatte. Und dann musste ich auf einmal an den Verrückten draußen vor meiner Zelle denken und wie ich ihn gerade kaputt gemacht hatte, und ich stellte mir vor, wie Ayia ihn »sah«, seine gebrochenen Knochen und die aufgerissene Haut betastete, sein klebriges Blut befühlte.

Und wie sie zu schreien begann. Sie hatte mich geliebt – aber würde sie mich heute noch lieben, wenn sie wüsste, was aus mir geworden war? Unmöglich! Wie konnte sie jemanden lieben, der imstande war, einen anderen buchstäblich halb tot zu schlagen?

Ich vergrub meinen Kopf in der Matratze und zog das Kissen über meine Ohren, um die Bilder wegzudrücken. Die Angst und das Erschrecken durchfuhren mich wie ein körperlicher Schmerz.

»Gott liebt dich, Tony.« Wieder Michaels Worte. Ständig kamen sie wieder, ließen sich nicht vertreiben. Ich kämpfte gegen sie an, aber je länger ich sie hörte, umso mehr schienen sie mich ruhig zu machen. Was für einen Satz aus der Bibel hatte Michael da noch zitiert? Ach ja: »So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab …« Ich merkte, wie etwas gleichsam in mir »Klick« machte.

Gott hatte also etwas gegeben, Jesus war gestorben und auferstanden, und nichts, was ich getan hatte oder noch tun würde, konnte das ändern.

Dann dachte ich wieder an den Mann im Flur. Was ich da getan hatte, das konnte Gott doch nicht dulden, er würde mich doch wohl bestrafen? »… damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.« Wieder dachte ich, während ich den Satz aus dem Gedächtnis zusammenstückelte, über jedes einzelne Wort nach. Die Worte schienen wie von selber in meinen Kopf zu kommen; es war so, als ob jemand in der Zelle stand und sie mir aufsagte und erklärte. »Jeder, der an ihn glaubt …« Wenn das so war – ja, wenn das so war, dann war ich jetzt am Ball. Wenn das Spiel weitergehen sollte, dann musste ich das, was Michael mir da über Jesus erzählt hatte, glauben.

Aber wie anfangen? Wieder das Bild meines Opfers draußen im Flur. Ich schrie plötzlich auf. »Gott, das tut mir leid, o Gott, das tut mir so leid!« Und die Schleusentore rissen auf.

Bilder aus meinem Leben schossen durch meinen Kopf, es war, als ob ich durch einen bodenlosen Tunnel fiel, eine makabre Geisterbahn, die ich selbst gebaut hatte. Ich sah die zerschundenen Leiber meiner Opfer vor mir, Leben, die ich ruiniert, Seelen, die ich mit Entsetzen gefüllt hatte. »Bitte, Gott, wenn du da bist, dann vergib mir«, jammerte ich. Der Film wurde schneller. Ich versuchte, ihn langsamer laufen zu lassen, mich an alles zu erinnern, aber in meiner namenlosen Not bat ich Gott um Vergebung selbst für Dinge, an die ich mich nicht mehr erinnern konnte. Ich jammerte, weinte, keuchte nach Luft. Ich konnte kaum noch schlucken. Ich merkte, dass meine Schreie lauter und heftiger wurden. Ich presste mir das Kissen auf mein Gesicht, damit die anderen mich nicht hörten. Und ich keuchte und stöhnte weiter und weiter, zog meine Seele nackt vor Gott aus.

Es muss wohl Stunden gedauert haben. Als ich endlich aufstand, war es dunkel, die Tür war für die Nacht verschlossen, und das Gefängnis war ruhig. Durch das winzige Fenster unter der Zimmerdecke konnte ich den Mond sehen. Meine Augen fanden das Gitter und das Licht, das hinter seinen Stäben stand, und ich sah ein Kreuz – das Kreuz von Golgatha, an dem Jesus gestorben war. Und wieder schossen mir Michaels Worte in den Kopf, und ich betete und bat Jesus, mir zu vergeben und das riesengroße Loch in meinem Leben zu füllen.

Ich versprach ihm, Schluss zu machen mit meinem alten Leben und einen Neuanfang mit ihm zu machen. Die ganze Nacht redete ich mit Jesus, bis ich endlich einschlief.

Am Morgen war alles anders geworden. Solange ich mich zurückerinnern konnte, war ich voller Wut gewesen. Jetzt war ich ganz ruhig, hatte – ja, Frieden.

Ich setzte mich auf meiner Pritsche auf und betrachtete das kleine Sonnenviereck hinter dem Fenstergitter.

Draußen war der Tag schön. Ich merkte plötzlich, dass ich in den letzten Monaten kaum jemals zum Fenster hinausgesehen hatte. Ich hatte nicht daran denken wollen, was ich alles verpasste in dieser Zelle. Ich verspürte eine merkwürdige Wärme, obwohl die Sonne die dicken Steine der Wand noch gar nicht richtig warm gemacht hatte. Ich dachte an den vergangenen Tag und an die Nacht und flüsterte: »Danke, Jesus.« Nein, begreifen tat ich es nicht, was da mit mir geschehen war, aber ich spürte, dass etwas anders geworden war. Es war, als ob eine Riesenlast von meinem Rücken abgefallen war. Das musste ich Michael sagen! Und ich beschloss, ihm einen Brief zu schreiben. Ich würde ihm schreiben, dass ich gebetet hatte und dass ich jetzt wusste, dass Jesus mich gerettet hatte. Er würde sich freuen.

Das Geräusch des Schlüssels in meiner Zellentür riss mich aus meinen Gedanken. Das Gefängnis wurde lebendig, man hörte das übliche Lärmen der Männer, die hinaus in den Gang strömten. Ich merkte plötzlich, dass ich einen brüllenden Hunger hatte. Früher hatte ich keinen Appetit auf den Gefängnisfraß gehabt, aber jetzt freute ich mich auf den lauwarmen Haferbrei. Ich stand auf. Komisch, ich war seit mindestens einer Stunde wach und hatte mir noch keine Zigarette angezündet.

Sonst war ohne ein, zwei Zigaretten nicht an Aufstehen zu denken gewesen. Ich nahm das Päckchen ungläubig lächelnd und warf es unter meine Pritsche.

Vor meiner Tür stand ein großer rothaariger Kerl. Er war einer der Verrückten, und ich musste wieder an den letzten Abend denken. Auf dem Fußboden war immer noch Blut. Ich versuchte mich an dem Rothaarigen vorbeizudrücken. Er wirbelte herum und drückte fluchend seine Zigarette auf meinem linken Arm aus. Ich sah ihn fest an, wischte die Asche ab und ging weiter. Als ich beim Frühstück meinen Arm untersuchte, traute ich meinen Augen nicht. Keine Brandwunde, wo die Zigarette ihn berührt hatte. Nichts. Meine Arme waren voller Narben von ähnlichen Vorfällen, und die Verbrennung vom letzten Abend schmerzte noch – aber keine Spur von der Zigarette vor ein paar Minuten.



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