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«DEN TIGER ZÄHMEN Christliche Literatur-Verbreitung e. V. Postfach 11 01 35 · 33661 Bielefeld 1. autorisierte Lizenzauflage (CLV) 2009 Copyright © ...»

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»Das hältst du im Kopf nicht aus«, lachte Gerry, als eines der Mädchen das forttreibende Ruder mit dem anderen, das noch im Boot war, zu erreichen versuchte. Das Boot schaukelte, und das Mädchen musste so lachen, dass es bald auch das zweite Ruder verloren hatte, womit die drei hilflos in der Mitte des Sees trieben. »Komm, Gerry«, grinste ich, »hier sind Retter in der Not gefragt.« »O, es gibt doch noch Ritter«, lachte eine der jungen Damen, als wir zu ihnen kamen. Ich war mir ziemlich sicher, dass sie sich untereinander in einer skandinavischen Sprache unterhalten hatten, aber mit uns redeten sie Englisch. Wir hatten keine Absicht, ihren Rudern hinterherzufahren, sondern schlugen ihnen vor, in unser Boot umzusteigen. Sie stimmten, immer noch kichernd, zu, und stellten sich vor. Es waren drei Schwestern: Lea, Lena und Aiya. Die beiden Boote schwankten bedenklich, als Lea in unser Boot kletterte. Als sie drinnen war, drehte sie sich um und hielt Aiya die Hand hin, die sich nervös an die Wand ihres Bootes klammerte. Lena half ihr, übervorsichtig, von hinten, und ich merkte, dass Aiya blind sein musste. Als das Gewicht sich verlagerte, schwankten die beiden Boote noch mehr, dass ich Angst bekam, Aiya könnte ins Wasser fallen. Lea fiel quietschend rücklings auf Gerry. Allgemeines Gelächter.

Ich nahm Aiyas erhobenen Arm, legte die andere Hand um ihre Taille und zog sie sicher in unser Boot. In diesem Augenblick geschah etwas in mir. Ich hielt sie nur den Bruchteil einer Sekunde so fest, aber dieser Bruchteil nahm mir fast den Atem. Hier war eine bezaubernde junge Frau, geheimnisvoll in ihrer Blindheit und Schönheit. Ich ließ sie neben mir Platz nehmen und hielt meine Hand Lena hin, aber um die kümmerte sich bereits Gerry.

Wir fuhren ohne Eile zurück ans Ufer. Die Mädchen bestanden darauf, uns einen Drink auszugeben, als Dankeschön. Sie brauchten uns nicht lange zu überreden.

Gerry, Lena und Lea sprangen aus dem Boot. Ich blieb stehen, um Aiya zu helfen. Ich fühlte mich nervös und unsicher. Ich machte Anstalten, sie zu heben, so wie ich meinen Vater immer hob. Ihre Schwestern kicherten. »Langsam«, sagte sie. Dann schob sie mich so, dass ich genau vor ihr stand, legte ihre eine Hand auf meine Schulter und bedeutete mir, ans Ufer zu treten. Sie folgte meinem Schritt und gelangte sicher aus dem Boot. Dann trat sie, ohne ihre rechte Hand von meiner Schulter zu nehmen, vor mich und fing an, mit der linken Hand über mein Gesicht zu fahren. Ich lächelte nervös, als ich in die beiden schönen, tiefblauen Augen blickte, die nichts sehen konnten. Sie begann an meiner Stirn und fuhr dann mit sanftem, aber festem Fingerdruck über meine Augen und meine Nase hinab, betastete meine Lippen, ging mein Kinn entlang. »Hmm, du siehst echt gut aus«, sagte sie spitzbübisch. Ich staunte über ihre Offenheit.

»Willst du mit mir flirten?«, lachte ich. Sie schob ihren Arm durch meinen, und wir folgten den anderen.

Ich weiß nicht mehr, wie lange wir bei Kaffee und Käsekuchen zusammensaßen. Lena und Lea waren gerade aus Schweden auf Besuch, und Aiya entpuppte sich als Studentin im ersten Studienjahr, die in London Rechtswissenschaften studierte. Mein Erstaunen kommentierte sie mit dem Satz: »Ich bin blind, aber nicht blöd.« Meine prompte Verlegenheit und hastig gemurmelten Entschuldigungen quittierte sie mit einem süffisanten Lächeln.

Am Abend dieses Tages führte ich Aiya in eines meiner Lieblings-Dim-Sum-Restaurants in Londons Chinatown (Soho) aus. In den folgenden Tagen wurden wir rasch unzertrennlich. Ich merkte, wie es zwischen uns funkte, auf eine Art, die ich noch nie erlebt hatte. Lockere Flirts und die eine oder andere heiße Affäre waren mir nicht unbekannt, aber das hier, es war irgendwie anders.

Aiya schien die Gabe zu haben, in meine Seele hineinzuschauen. Sie kam aus einer wunderbaren, liebevollen Familie und schien das Wort »Sorgen« nicht zu kennen. Trotz ihrer Blindheit strahlte ihr Gesicht Zuversicht und Selbstsicherheit aus. Aber irgendwo tief in ihr streckte sich etwas aus nach meiner verzweifelten Einsamkeit – einer Einsamkeit, die ich mir bisher nie hatte eingestehen wollen. Es war entnervend. Aiyas Liebe war wie ein Schlüssel zu hundert anderen Gefühlen.

Ich merkte, wie ich mit mir selber kämpfte. Ich hätte sie abweisen können, aber irgendetwas an ihr zog mich in seinen Bann. Doch an gewisse dunkle Stellen in meiner Seele ließ ich auch sie, ja mich selber nicht heran.

Ich musste mich losreißen, um wieder an meine Arbeit zu gehen. Ich war dankbar, dass Amin immer wieder einmal für längere Zeit in London war. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich glücklich.

Die nächsten drei Jahre trafen Aiya und ich uns so oft wir konnten. Ich verbrachte mehrere Urlaube bei ihr und ihrer Familie in Stockholm. Dort geriet ich zum ersten Mal mit dem Gesetz in Konflikt. In gewissen Ländern ist die Benutzung der Kampfkunst illegal, was ich von meiner Bodyguard-Ausbildung her hätte wissen müssen. Ich war hinausgegangen, um mir Zigaretten zu kaufen, als ich aus dem Wald bei dem Haus von Aiyas Eltern Schreie hörte. Ich rannte in den Laden und schrie dem Mann hinter der Theke zu, die Polizei zu rufen. Die Schreie klangen inzwischen erstickt. Ich rannte unter die Bäume und sah eine Frau, die unter einem Mann lag, mit dem sie verzweifelt kämpfte. Er hatte seine Hose geöffnet und war dabei, sie zu schlagen und an ihren Kleidern zu reißen. Ich riss ihn von ihr fort und begann ihn zu schlagen, während die Frau sich aufrappelte. Da warf mich plötzlich jemand zu Boden. »Halt! Polizei!« Der Beamte hielt mich in einem Judogriff. Ich wehrte mich nicht. Zwei andere Polizisten verhafteten den Vergewaltiger. Die Frau saß haltlos schluchzend an einem Baumstamm. Sie blutete stark. Ich wollte sie trösten, aber der Polizist lockerte seinen Griff nicht. Er musste doch wohl begreifen, was hier geschehen war. Endlich ließ er mich aufstehen – und verhaftete mich. Sie brachten mich zusammen mit dem Täter auf das Polizeirevier.





Ich versuchte, den Beamten mit meinem bisschen Schwedisch die Sache zu erklären. Dann kamen zu meiner großen Erleichterung Aiya und ihr Vater, und es entspann sich eine hitzige Diskussion zwischen dem Vater und dem Beamten, der mich verhaftet hatte. »Er sagt, dass er dich gut verstehen kann«, flüsterte Aiya mir zu, »aber dass du das Gesetz gebrochen hast. In diesem Land ist Kung Fu illegal.« Ich war außer mir. »Und wer denkt an die Frau?« »Genau das sagt mein Vater ihm gerade. Du hast ihr womöglich das Leben gerettet.« »Und sieht er das ein?« »Eigentlich schon, aber er sagt, Gesetz ist Gesetz.« Schließlich trat der Polizist zu mir. Er erteilte mir, betont langsam sprechend, eine Verwarnung und sagte mir dann, dass ich gehen konnte. Aiyas Vater schüttelte ihm dankend die Hand.

»Das war knapp«, sagte er mir, als wir gingen. »Um ein Haar hättest du die Nacht im Gefängnis verbracht.« Aiya kümmerte sich rührend um mich, aber mein Beruf machte ihr Angst. Auch ich wusste natürlich, dass die Risiken hoch waren. Ich konnte jederzeit ums Leben kommen. War das fair gegenüber Aiya? Sie fing an, von Heiraten zu reden. Ich liebte sie sehr, und die Besuche bei ihr und ihren Eltern und Schwestern zeigten mir, wie viel ich verpasst hatte in meinem Leben. Ich sehnte mich nach einem normalen Familienleben. Vielleicht würden wir eines Tages sogar eigene Kinder haben. Vielleicht war es wirklich Zeit, dass ich meinen Lebensstil änderte.

Ich musste nach Neapel zurück, um meinen nächsten Auftrag mit Amin vorzubereiten. Ich hatte dort eine Wohnung, die ich mir mit William und Kevin, zwei professionellen Basketballspielern, teilte. Auch sie wurden vom IKFF bezahlt.

Es war William, der ans Telefon ging. Er war ein schwarzer Hüne aus Chicago, der immer für einen Streich gut war. Ich war so in den Film vertieft, den ich gerade sah, dass ich nicht weiter auf den Klang seiner Stimme achtete. Plötzlich schaltete er den Fernseher aus und baute sich vor mir auf. »Tony, ich hab schlechte Nachrichten für dich. Aiya hat ’nen Unfall gehabt …« Und er erzählte mir, dass Aiya bei einem Autounfall in London ums Leben gekommen war. Autodiebe, die einen Wagen für eine Spritztour gestohlen hatten, waren beim Überholen eines Lkws frontal mit ihr zusammengestoßen; alle waren auf der Stelle tot gewesen.

Ich merkte, wie die Wut in mir hochkam. »Was?? Wer war das eben, warum haben sie nicht mit mir gesprochen? Von was redest du?« Ich war so durcheinander, dass ich William einen Stoß an die Brust gab, dass er krachend zu Boden ging. »Das ist einer deiner billigen Witze«, schrie ich, tobend und fluchend. Aber tief drinnen wusste ich, dass er die Wahrheit sagte; selbst Williams Späße hatten ihre Grenzen.

In den folgenden Tagen war es, als ob etwas in mir gerissen war. Meine Wut kannte keine Grenzen. An einem Abend setzte ich mich auf mein Motorrad und fuhr wie verrückt. Zwei Polizisten begannen, mich zu verfolgen. Ich hatte Lust, sie einfach umzufahren oder mich vom nächsten Felsen zu stürzen. Es war mir egal, ob ich am Leben blieb oder nicht. Ich raste weiter, bis ich mich endlich beruhigte und anhielt. Die Beamten waren außer sich. Ich biss die Zähne zusammen und zeigte ihnen stumm meinen Diplomatenausweis. Sie waren atemlos nach der langen Verfolgungsjagd. Los, macht was, dass ich euch zusammenschlagen kann!, dachte ich. Sie musterten meinen Ausweis und stiegen resigniert wieder auf ihre Maschinen. Mein Diplomatenstatus bedeutete, dass sie mir nichts anhaben konnten.

Meine Freunde wussten nicht, was sie mit mir und meiner Wut machen sollten, und gingen mir aus dem Weg. Als William eines Abends versuchte, mit mir zu reden, drohte ich ihm, ihm das Gesicht zu zertrümmern.

Ich rannte hinaus auf die Straße. Nur weg von hier.

In einer Seitenstraße mitten in der Stadtmitte von Neapel fand ich einen kleinen Nachtclub. Ich wollte allein sein, nachdenken, mich verstecken. Ich trat an die Bar und verlangte ein Glas Milch. Der Barkeeper lachte, aber

als er meinen Blick sah, wurde er ernst. Ich wiederholte:

»Geben Sie mir die Milch und nehmen Sie mein Geld.« Ich schob ihm einen Geldschein hin.

»Wir haben keine Milch hier.« »Dann geben Sie mir einen Saft.« »Jetzt verstehen Sie doch!« Er zeigte auf ein Schild über der Theke. »Sie können hier ein Bier für 5 000 Lire kaufen oder einen Flasche Champagner für 12 000, und dann kriegen Sie das Mädchen.« »Mädchen? Was für ’n Mädchen? Ich will kein Mädchen, ich will ’nen Drink!« Die Worte des Barkeepers waren mir böhmische Dörfer, ich wollte einfach eine Ecke, wo ich allein sein konnte.

»Also, wollen Sie jetzt Bier oder Champagner?« »Geben Sie mir das Bier!« Ich war drauf und dran, ihn zu schlagen. Ich trug das Bier (ich hatte nicht vor, es zu trinken) zu einem Tisch in der hintersten Ecke. Ich saß keine fünf Minuten dort, als ein Mädchen kam und sich mir gegenübersetzte. Sie war sehr jung, aber ihr Makeup war dick und der Geruch ihres Parfüms überwältigend. Ich sah sie fragend an. »Was willst du?« »Spendierst du mir einen Drink?«, antwortete sie mit einem Lächeln, das wohl verführerisch aussehen sollte.

Wie dick ihre Wimpern waren. Ich war irritiert. »Na gut, was willst du?« »Champagner.« Die hatte Nerven. Aber ich hatte keine Lust zu diskutieren und winkte dem Barkeeper zu. Der kam an meinen Tisch, mit einer Flasche Champagner und einer Rechnung über 17 000 Lire.

»Über was willst du reden?«, fragte das Mädchen mich verführerisch.

Ich wurde langsam wütend auf sie. »Ich will nichts mit dir reden.« Sie schien erstaunt zu sein. »Warum hast du mir dann den Champagner gekauft?« »Weil du ’nen Drink wolltest.« Endlich dämmerte mir, was für ein Lokal das hier war.

»Du hast den Drink bezahlt, damit du dich mit mir unterhalten kannst«, sagte sie.

»Ich hab einen Fehler gemacht. Ich will allein sein, das ist alles.« Ich stand auf, um zu gehen.

»Nein, bleib hier, bitte!« Ihre Stimme wurde ängstlich. »Dann willst du nicht mit mir schlafen?« »Nein!« Ich wollte wieder aufstehen. Sie packte meine Hand. »Bleib hier, bitte, es reicht, wenn du mit mir redest.« Sie schaute nervös zur Bar hin. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ich wollte allein sein, aber ich verspürte auch Mitleid mit diesem Mädchen. Und wo sollte ich denn hin, wenn ich jetzt ging? Und ich blieb ein oder zwei Stunden in der Bar und unterhielt mich mit dem Mädchen, unter den finsteren Blicken des Mannes an der Bar.

Ich sah das Mädchen wieder, als ich am nächsten Tag in ein Café ging. Es saß an einem Tisch, kaute an seinen Fingernägeln und tat so, als ob es eine Illustrierte las. Ich musste zweimal hinschauen. In der Bar war es schummrig gewesen, aber nein, dies waren die gleichen Kleider, der gleiche aufdringliche Parfümgeruch, dasselbe übertriebene Make-up. Sie lächelte mich an, als sie mich sah, dann schien sie verlegen zu werden. Ich bestellte zwei Kaffee und setzte mich zu ihr. Am Abend zuvor hatte ich ihr einiges über mein Leben und über Aiya und den Unfall erzählt. Jetzt war sie an der Reihe. Sie berichtete mir, dass sie Rosanna hieß und aus Rumänien kam. Sie hatte eigentlich studieren wollen, aber jetzt arbeitete sie also als Prostituierte. Sie hasste ihre Arbeit und schämte sich in Grund und Boden. Bald musste sie an sich halten, um nicht loszuheulen.

»Warum machst du das überhaupt?«, fragte ich.

»Weil die mich besitzen«, sagte sie. »Meine Eltern haben mich an sie verkauft, als ich noch keine sechzehn war. Ich war ihnen zu teuer geworden.« »Aber warum gehst du nicht einfach weg?« »Das kann ich nicht. Ich hab dir’s doch gesagt, die besitzen mich. Sie haben meinen Pass, und ich hab kein Geld.« »Niemand ›besitzt‹ dich! Ich helfe dir, hier wegzukommen.« Zum ersten Mal seit Aiyas Tod kreisten meine Gedanken nicht um meine eigenen Probleme. Ich musste an meine Cousine Siu Ming denken, die auch Zwangsprostituierte geworden war, in dem Bordell in Schanghai. Ich hatte kein Verständnis für Menschen, die Frauen derart missbrauchten. Rosanna drehte pausenlos an dem Goldring um ihren Mittelfinger, während sie sprach.

Ich versprach, ihr zu helfen. Sie nahm den Ring ab und bestand darauf, ihn mir zu schenken. Er passte gerade auf meinen kleinen Finger. Sie kritzelte eine Adresse auf ein Stück Zigarettenpapier und ging.

Etwas später an diesem Nachmittag fuhr ich mit meinem Motorrad zu einem Wohnblock, der um die Ecke von der Bar lag, wo ich Rosanna kennengelernt hatte. Sie wartete draußen auf mich. Sie brachte kaum ein Wort heraus vor Aufregung, aber ich war bereit.



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