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«Diplomarbeit Reliefbestimmte Analyse der Niederschlagsdynamik im Monsungebiet von Nepal, Himalaya vorgelegt von Andreas Kochanowski Matrikelnummer: ...»

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Das Verteilungsmuster bzw. der Zusammenhang zwischen Niederschlag und Geländehöhe im Zentralhimalaya ähnelt dem Verteilungsmuster der Anden (Abbildung 76). Die tropischen Niederschläge der Anden und die tropischsubtropischen Niederschläge des Monsuns sind konvektiver Art. Erwärmte Luft steigt in einer dichteren und kälteren Umgebung auf, kühlt sich dabei ab und kondensiert. Steht ausreichend Wasserdampf zur Verfügung, dann bildet sich in größerer Höhe ein zweites, drittes oder sogar viertes Kondensationsniveau mit Niederschlag. Ausschlaggebend ist die Windstärke in den höheren Lagen, denn sie entscheidet ob und wie viel feuchte Luftmassen zugeführt werden (LAUER & BENDIX 2004:150, BAUER et al. 2005:113). In den Anden sowie im Zentralhimalaya führen die konvektiven Niederschläge zur Ausbildung einer Zone maximaler Niederschläge zwischen 1000 und 2000 m a.s.l.. Mit zunehmender Höhe erfolgt eine Abnahme der Niederschläge. Ist eine zweite markante Reliefstufe im Übergangsbereich vom Vorder- zum Hoch-Himalaya vorhanden, führt dies ähnlich wie in Abbildung 76 zu einer zweiten Zone maximaler Niederschläge, im Bereich des Zentralhimalaya. Am charakteristischsten ist der beschriebene Zusammenhang für die Monsunssaison im Zentralhimalaya.

In der Wintersaison ähnelt das Verteilungsmuster bzw. der Zusammenhang zwischen Niederschlag und Geländehöhe im Zentralhimalaya dem Verteilungsmuster der Alpen (Abbildung 76). In beiden Fällen werden die Niederschläge durch die Westwinddrift gesteuert. Die Niederschläge in den Alpen bzw. in der Wintersaison im Zentralhimalaya sind advektiver Art. Der absolute Wasserdampfgehalt der Luft nimmt mit zunehmender Höhe ab, doch die (vertikale) Windgeschwindigkeit und damit die Kondensationsrate nimmt bis 3000 – 4000 m a.s.l. (Alpen in Abbildung 76) zu (LAUER & BENDIX 2004:150).

Als Folge kommt es zu Steigungsregen und der Niederschlag nimmt mit der Geländehöhe zu. Bis zu welchem Punkt der Niederschlag mit der Höhe im 7 Diskussion der Ergebnisse 162 _______________________________________________________________

Zentralhimalaya in der Wintersaison zunimmt, ist mit der Datengrundlage nicht zu klären, da keine Niederschlagsstationen oberhalb von 3900 m a.s.l. Bestandteil der Datengrundlage sind.

8 Zusammenfassung und Ausblick 163

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8 Zusammenfassung und Ausblick

Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es die Niederschlagsdynamik im Zentralhimalaya am Beispiel von Nepal zu charakterisieren. Neben der innerjährlichen Niederschlagsdynamik war ein weiteres Ziel eine Niederschlagstrendanalyse. Ein Schwerpunkt der Arbeit war die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Niederschlag und der Geländehöhe.

Die Niederschlagsdynamik im Untersuchungsgebiet wird durch das Monsunsystem und außertropische Wettersysteme gesteuert. In der Monsunsaison von Juni bis September treten die größten Niederschlagsmengen auf, die eine Folge des indischen Sommermonsuns sind. Diese Niederschläge haben je nach Lage (Profil) im Untersuchungsgebiet einen Anteil von 74,4 bis 79,1% an der mittleren Niederschlagsjahressumme. In den Monaten Dezember bis Februar, der Wintermonsunsaison, wird die Niederschlagsdynamik durch Tiefdruckgebiete der Westwinddrift (western disturbances) gesteuert. Im Mittel aller Stationen werden in diesem Zeitraum die geringsten Niederschläge des Jahres registriert. Die Vorund Nachmonsunsaison stellen den Übergang zwischen beiden Klimasystemen dar. Das Niederschlagsmaximum im Jahr wird in der Monsunsaison hauptsächlich im Monat Juli erreicht. Das Minimum des Jahresniederschlags befindet sich am Übergang zwischen der Nachmonsunsaison und der Wintersaison. Der Großteil der Niederschlagsstationen registriert im Monat November die geringsten Niederschläge.

Im Untersuchungsgebiet findet im Jahr, als Folge des Monsunsystems, ein Wechsel der Hauptwindrichtungen statt. Während der Sommermonsunsaison ist die Hauptwindrichtung Nordwest. Die Feuchtigkeitsquelle der Luftmassen, der Golf von Bengalen, befindet sich östlich des Untersuchungsgebiets. In der Wintersaison ist die Hauptwindrichtung Südost. Das Kaspische Meer als Feuchtigkeitsquelle der Luftmassen befindet sich westlich des Untersuchungsgebietes. Mit zunehmender Entfernung der Luftmassen von der Feuchtigkeitsquelle nehmen die Niederschläge ab. Durch den Wechsel der Hauptwindrichtung und der Feuchtigkeitsquellen bestehen zwei Niederschlagsgradienten über das Jahr im Untersuchungsgebiet. In der Monsunsaison nehmen die Niederschläge, mit der Feuchtigkeitsquelle im Osten (Golf von Bengalen), von Ost nach West ab. In der Wintersaison herrscht im Zentralhimalaya ein umgekehrter Gradient. Die Feuchtigkeitsquelle der Luftmassen (Kaspisches Meer) befindet sich im Westen und die Niederschläge nehmen von West nach Osten ab. Weil die Sommermonsunniederschläge einen Anteil von rund drei Viertel am Jahresgesamtniederschlag haben, dominiert der Niederschlagsgradient mit einer Abnahme von Ost nach West.

Das Ergebnis der Niederschlagstrendanalyse ist, dass kein einheitlicher Niederschlagstrend für Nepal existiert. Die Mehrzahl der signifikanten

8 Zusammenfassung und Ausblick 164

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Niederschlagstrends sind negativ. Die höhenabhängige Niederschlagstrendbetrachtung liefert ebenfalls kein einheitliches Trendmuster.





Der Zusammenhang zwischen Niederschlag und Geländehöhe wechselt als Folge des Monsunsystems. Mit dem Wechsel der Zirkulationsmuster (Monsunzirkulation, Westwinddrift) ändert sich die Hauptwindrichtung sowie die Art des Niederschlags. Die Niederschläge der Vormonsun-, Monsun- und Nachmonsunsaison sind fast ausschließlich konvektiver Art. Bei den Niederschlägen der western disturbances in der Wintersaison handelt es sich vermehrt um advektiven Niederschlag. Dies hat zur Folge, dass die Niederschläge in der Wintersaison mit der Geländehöhe zunehmen. Die konvektiven Niederschläge der Vormonsun-, Monsun- und Nachmonsunsaison führen im Untersuchungsgebiet zur Ausbildung von Zonen maximaler Niederschläge. Die erste Zone maximaler Niederschläge befindet sich am Fuß oder in der Siwalik Gebirgskette mit Erhebungen bis 1800 m a.s.l.. Diese Reliefstufe stellt den Übergang vom Tiefland zum Binnenland dar. In Westnepal existiert im Gegensatz zu Ostnepal keine zweite markante Reliefstufe. Das hat zur Folge, dass nur in Ostnepal eine weitere Zone maximaler Niederschläge ausgebildet ist. Die zweite Zone maximaler Niederschläge befindet sich im Bereich dieser markanten Reliefstufe, welche den Übergang vom Vorder-Himalaya zum Hoch-Himalaya darstellt. Auf Grund dieses Reliefunterschiedes, mit dem Fehlen einer zweiten markanten Reliefstufe, besteht in Westnepal ein Niederschlagsgradient von Süd nach Nord. Die Gebiete im Norden von Westnepal befinden sich im Regenschatten des Annapurnamassivs und sind deshalb niederschlagsärmer als die südlichen Gebiete von Westnepal. Mit zunehmender Geländehöhe verringert sich die Stationsdichte in Ostnepal. Das hat zur Folge, dass die zweite Zone maximaler Niederschläge nicht exakt charakterisiert werden kann. Die Niederschlagsdynamik im Himalaya wird nicht nur großräumig durch das Relief beeinflusst. Kleinräumig üben einzelne Berge oder Täler Einfluss auf die Niederschlagsdynamik aus. Als Beispiele sind Regenschatteneffekte in Leelagen oder der Trolleffekt zu nennen.

Die für das Jahr 2012 geplante Global Precipitation Measurement (GPM) Mission, als Nachfolger der TRMM ermöglicht durch die Verwendung eines Dual Frequenz Niederschlagsradar die Erkennung von kleinen Niederschlagsraten. Es soll ebenfalls möglich sein zwischen Regen und Schnee unterscheiden zu können.

Die zeitliche Auflösung der GPM Mission soll größer sein als die der TRMM und den Niederschlag global erfassen. Eine direkte Messung der Verdunstung wird nicht möglich. Durch die Ermittlung anderer Parameter soll die Evapotranspiration aber über Modelle abgeleitet werden können (ANDERS et al.

2006:43, NASA 2007:52). Der Einsatz von Fernerkundung (GPM) kann einen wichtigen Beitrag leisten um, vor allem in den schwer zugänglichen Regionen des Himalaya (Hoch-Himalaya), Niederschlagsregionalisierung zu unterstützen und das Verständnis über die Niederschlagsdynamik zu verbessern. Die

8 Zusammenfassung und Ausblick 165

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Fernerkundung kann großflächig Informationen sammeln und zum Verständnis des Monsunsystems im Bereich des Himalaya beitragen. Zukünftig sollte dennoch das Netz an Messstationen im Himalaya ausgebaut werden. Um die Niederschlagsdynamik im Himalaya detailliert zu erfassen Bedarf es eines Messnetzes, welches auch das Relief im Himalaya ausreichend repräsentiert. Erst dann können lokale Reliefeffekte (Luv-/Leeeffekt, Trolleffekt) exakt quantifiziert werden.

Literaturverzeichnis 166 _______________________________________________________________

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