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«FISCHFAUNA IN ÖSTERREICH Ökologie – Gefährdung – Bioindikation Fischerei – Gesetzgebung Thomas Spindler MONOGRAPHIEN Band 87 M-087 Wien, ...»

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Der größte aller Salmoniden ist der Huchen (Hucho hucho), der manchmal auch als Donaulachs bezeichnet wird. Nach HOLCIK et al. (1988) ist der Huchen im Einzugsgebiet der Donau endemisch (sein Vorkommen ist auf dieses Gebiet beschränkt). Restbestände finden sich heute noch im Inn, der Salzach, Traun, Krems (OÖ), Enns, Ybbs, Melk, Pielach, Drau, Gail und Mur sowie in der Wachau. Das autochthone Vorkommen vom Huchen ist aber in der Gr. Mühl, Ager, Vöckla, Aurach, Alm, Steyr, Krems (NÖ), Kamp, Traisen, March und Leitha M-087 (1997) Umweltbundesamt/Federal Environment Agency – Austria Fischfauna in Österreich – Fischartenspektrum in Österreich 13 erloschen. Heute werden in vielen ehemaligen Huchengewässern Wiedereinbürgerungsversuche unternommen. Vereinzelte Huchenfänge werden immer wieder auch aus der Donau im Raum Wien bis Hainburg gemeldet.

Der einzige heimische Vertreter aus der Gattung Salvelinus ist der Seesaibling (Salvelinus alpinus). Er stellt eine der zahlreichen Unterarten der Stammform des Wandersaiblings dar, der in den Küstengewässern und Zuflüssen des nördlichen Eismeeres lebt (TEROFAL, 1984).

Die Seesaiblinge weisen äußerst unterschiedliche Wuchsformen auf, nach denen man verschiedene Formen, die sich auch ökologisch differenzieren, unterscheidet. "Wildfangsaiblinge" werden am größten (65-70 cm) und ernähren sich hauptsächlich von Fischen. "Normalsaiblinge" werden 25-40 cm groß und fressen Plankton und Bodentiere, wohingegen sich der "Tiefsee- und Hungersaibling oder Schwarzreuter" großteils von Anflugnahrung ernährt.

Diese kleinste Wuchsform, die nur etwa 15-20 cm groß wird, ist charakteristisch für Hochgebirgsseen. Es können aber auch unterschiedliche Populationen in ein und demselben See vorkommen (z. B. Eben-Lanischsee, Kärnten). Infolge der fischereilichen Bewirtschaftung sind heute aber nur mehr wenige rein autochthone Populationen vorhanden, wie etwa im Lunzer Untersee (JUNGWIRTH & KUMMER, 1995). So wurden beispielsweise Grundlseesaiblinge (und Seeforellen) in den Gosausee eingesetzt (STEINER, 1992). In manchen Seen, z. B. im Kraiger See ist diese Art bereits verschwunden (HONSIG-ERLENBURG & MILDNER, 1996).

Neben diesen einheimischen Salmoniden, wurden in Österreich vier Arten eingeführt, von denen die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) und der Bachsaibling (Salvelinus fontinalis) in praktisch allen Fließgewässern der Forellenregionen Österreichs verbreitet sind.

Besonders beliebt ist der Bachsaibling durch seine Farbenpracht und durch seine Toleranz gegenüber Sauerstoffzehrungen und pH-Wert-Änderungen. Überdies kommt er mit regulierten Bachabschnitten gut zurecht. Allerdings wandert er häufig vor dem Erreichen der Geschlechtsreife in die Vorfluter ab (MERWALD, pers. Mitt.). Zuweilen kann es in natürlichen Gewässern zu Kreuzungen zwischen der Bachforelle und dem Bachsaibling kommen, die dann wegen ihrer typischen Marmorierung als “Tigerfische“ bezeichnet werden. Der Bachsaibling wurde früher auch häufig mit dem Seesaibling gekreuzt. Diese Kreuzung wurde als "Elsässer Saibling" bekannt (MERWALD, 1986). Während die beiden oben genannten Fischarten bereits in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts eingeführt wurden, wurde der Amerikanische Seesaibling (Salvelinus namaycush) erst 1979 nach Kärnten gebracht und in die Galgenbichl- und Gößkar-Speicher eingesetzt. Zudem befinden sich diese Fische auch im Falkertsee und im Rottauer Stau an der Möll (HONSIG-ERLENBURG & SCHULZ, 1989).

Gleichzeitig wurden aber auch Kreuzungen mit Bachsaiblingen, sogenannte "Splakes", nach Kärnten gebracht. Der Namaycush ist aber in Österreich nicht so häufig wie etwa in der Schweiz. AMANN (1989) berichtet von einem zweimaligen Besatz des Namaycush (1962 und 1983) im 2.090 m hoch gelegenen Vorarlberger Schwarzsee und HAUER (1996) schreibt über den Fang eines 7,5 kg schweren und 82 cm langen Namaycushes aus dem Wolfgangsee. Durch Besatzmaßnahmen im Jahre 1975 (KÖCK, 1978) wurde der Coholachs (Oncorhynchus kisutch) in den Möllstau Rottau eingesetzt und ist heute auch im Flattnitzer See und im Draustau Annabrücke vorhanden. HARTMANN (1898) berichtet von einer weiteren Fischart, die in Österreich eingebürgert werden sollte: dem, in den Jahren 1886-1890 in den Millstätter See eingebrachten Atlantischen Lachs (Salmo salar). Diese, wie auch spätere Versuche blieben allerdings ohne Erfolg, weshalb diese Art auch nicht in der Tabelle 1 geführt wird.

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2.1.5 Renken (Coregonidae) Die Renken wurden früher zu den Salmoniden gezählt, da sie auch eine kleine Fettflosse tragen. Sie sind ursprünglich Bewohner des Eismeeres, die in Österreich als Glazialrelikte nach der Eiszeit in den Voralpenseen zurückblieben, wo sie sich in den einzelnen Seen spezifisch weiterentwickelten und anpaßten. Es gibt daher eine Reihe unterschiedlichster Formen, deren Systematik bis heute nur unzufriedenstellend geklärt ist. Als autochthon wird der Formenkreis Coregonus lavaretus angesehen (HERZIG-STRASCHIL, 1991). Coregonen sind in allen Voralpenseen verbreitet und kommen heute in der Donau und anderen größeren Flüssen vor. Die in den 50er Jahren aus NO-Europa eingeführten sogenannten Maränen werden bis dato traditionsgemäß in den großen Waldviertler Teichwirtschaften produziert und als Setzlinge großteils in die Salzkammergutseen eingebracht. In einzelnen Seen (Mondsee, Irrsee, Traunsee, Bodensee) wird aber auch schon seit Jahrzehnten Laichfischerei betrieben und See-eigenes Material vermehrt.





Insgesamt allerdings ist zu berücksichtigen, daß die ursprünglich marinen Formenkreise der Coregonenbestände aus der Sicht der Artendifferenzierung erst vor relativ kurzer Zeit in die alpine Region gelangten. Bei einzelnen Formen ist eine genetische Abgrenzung zu erwarten.

Es gilt daher künftig größeres Augenmerk auf die Erhaltung autochthoner, See-eigener Bestände zu legen (KUMMER & DORFNER, 1993).

2.1.6 Äschen (Thymallidae)

Die Familie der Äschen ist nur durch die namensgebende Fischart Äsche (Thymallus thymallus) in Österreich dokumentiert, die auch der Leitfisch einer Fließgewässerregion ist. Sie ist nach wie vor in den entsprechenden Gewässerregionen der heimischen Flüsse zu finden, wenngleich ihre Bestände vielerorts stark rückläufig sind.

2.1.7 Hechte (Esociidae)

Der einzige Vertreter dieser Gattung ist der über ganz Österreich verbreitete Hecht (Esox lucius). Er zählt wegen seiner hervorragenden Fleischqualität zu den begehrtesten Speisefischen und ist durch seine Kampfkraft auch bei den Angelfischern sehr beliebt. Lediglich in den Salmonidenrevieren wird der Hecht infolge seiner räuberischen Lebensweise nicht gerne gesehen, da er die wertvollen Forellenbestände dezimieren könnte. In anderen Gewässern wird diese Art zumeist künstlich besetzt, wodurch der Hecht auch für die Teichwirtschaft von großer wirtschaftlicher Bedeutung ist.

2.1.8 Hundsfische (Umbridae)

Der Hundsfisch (Umbra krameri) wurde bis vor kurzem in Österreich für ausgestorben gehalten (HERZIG-STRASCHIL, 1991). Ursprünglich war diese Fischart in den Kleingewässern der Aurandbereiche und Sumpfgebiete Ostösterreichs beheimatet. Heute jedoch ist eine intakte Population im Nationalpark Donau-Auen östlich von Wien bekannt, die auch im Mittelpunkt eines gezielten Artenschutzprogrammes steht. Daneben existiert eine kleine Population im südlichen Wiener Becken im Niedermoor bei Moosbrunn im Einzugsgebiet der Fischa (WANZENBÖCK, 1992; WANZENBÖCK & SPINDLER, 1995).

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2.1.9 Karpfenartige (Cyprinidae) Der wohl bekannteste Vertreter dieser Gattung ist der Karpfen (Cyprinus carpio). Die Herkunft dieser, über ganz Österreich verbreiteten, Fischart war lange Zeit umstritten. Früher war man der Ansicht, daß der Karpfen aus den Warmgebieten Asiens stamme und erst in der Nacheiszeit nach Europa gekommen sei (STEFFENS, 1958). Erst BALON (1968a, b) schließt aufgrund taxonomischer Studien des Donauwildkarpfens, daß es sich doch um eine autochthone, ökologisch von den eingeführten Teichkarpfen isolierte, Form handelt. Aus diesen Donauwildkarpfen haben sich später die Teichformen entwickelt. Auch TEROFAL (1984) führt die Einzugsgebiete des Schwarzen, Asowschen und Kaspischen Meeres als ursprüngliche Verbreitungsgebiete des Karpfens an. In der österreichischen Donau und March sind heute noch Restpopulationen dieser autochthonen Karpfen, die Wildkarpfen, beheimatet. Sie unterscheiden sich deutlich in der langgestreckten, zylindrischen Körperform und der goldgelben Färbung von den Zuchtkarpfen und sind besonders an das Leben in den Flußsystemen angepaßt. Nach LASSLEBEN (1990) ist das einfachste Erkennungsmerkmal von Wildkarpfen das Verhältnis zwischen Totallänge zu Körperhöhe, das im Bereich zwischen 4,2-5,4 liegen soll. Seit 1990 werden in Österreich Zuchtversuche unternommen, die den Bestand dieser wertvollen Fischart verbessern sollen (SPINDLER, 1991).

Eine andere Fischart, deren Herkunft ebenfalls aus dem asiatischen Raum vermutet wurde, ist der Giebel (Carassius auratus gibelio). Wie aber von HOLCIK (1980) beschrieben wird, handelt es sich auch hier um eine autochthone Art im Einzugsgebiet der Donau, deren ursprüngliches Verbreitungsgebiet jedoch nur auf die Donau unterhalb vom Eisernen Tor und ihre rumänischen Zuflüsse Siret und Prut beschränkt war. In den 60er Jahren wurde der Giebel erstmals im slowakischen Donauabschnitt beschrieben (BALON, 1962). Kürzliche Revisionen der Fischsammlung Bratislava haben aber gezeigt, daß Giebelvorkommen bereits seit dem vorigen Jahrhundert in unserem Donauraum belegt sind, diese aber falsch bestimmt waren (HENSEL, pers. Mitt.). Es dürfte sich daher tatsächlich um eine in Österreich autochthone Fischart handeln, wenngleich diese Ansicht nicht von allen österreichischen Ichthyologen geteilt wird. Es hat sich aber herausgestellt, daß neben der autochthonen Donaupopulation noch zwei andere Populationen, eine aus dem Amur-System und eine aus China existieren, da in einigen slowakischen Giebeln Parasiten gefunden wurden (Gyrodactylus shulmani und Gyrodactylus sprostonae), die sonst nur von Giebeln aus China bekannt waren und die zufällig nach Rumänien importiert wurden (HOLCIK, 1980). Letztere dürften besonders wanderfreudig sein.

Jedenfalls breitet sich dieser Fisch seit den sechziger Jahren sehr stark aus und ist heute bereits in der gesamten österreichischen Donaustrecke und vielen anderen Gewässern zu finden. Die Ursachen dieser starken Verbreitung in den letzten Jahrzehnten sind nicht vollständig geklärt.

HOLCIK (1980) führt das heutige Massenvorkommen der Giebel hauptsächlich auf den drastischen Rückgang der Raubfische zurück, die nicht mehr in der Lage sind, die Beutepopulationen zu regulieren. Nicht unwesentlich dürfte aber auch die (unbeabsichtigte) Einschleppung von Giebeln im Zuge von Karpfenbesatz vielerorts die rasche Ausbreitung dieser Art beeinflußt haben.

In der Frage der Ausbreitung dürfte auch die eigentümliche Vermehrung des Giebels durch Gynogenese eine zentrale Rolle spielen. Es gibt Populationen, die ausschließlich aus Weibchen bestehen. Die Eientwicklung wird durch die Spermien anderer Fischarten wie z. B.

Karpfen, Karausche, Schleie, Rotauge, Rotfeder, Brachse, Aitel, Barbe und sogar Schlammpeitzger aktiviert. Außerdem wurde festgestellt, daß bei unisexuellen Populationen ein gewisser Teil an Zwittern vorhanden sein kann, der während der Laichzeit ständig anwächst.

Diese Fische können dann als normale Männchen fungieren, oder sich überhaupt gänzlich zu Männchen umwandeln. Dies ist häufig dann der Fall, wenn drastische Populationsrückschläge durch Wintersterben oder kurzfristiges Austrocknen aufgetreten sind. Auf diese Art Umweltbundesamt/Federal Environment Agency – Austria M-087 (1997) 16 Fischfauna in Österreich – Fischartenspektrum in Österreich und Weise sind Giebel besonders vermehrungsfähig. Zusätzlich weisen die Eier äußerst geringe Mortalitätsraten auf, denn Eier, Larven, wie auch Adultfische weisen gegenüber Sauerstoffreduktionen und selbst toxischen Einflüssen (Phenol, Pestizide, Schwermetalle, Salze etc.) eine extrem hohe Widerstandsfähigkeit auf. Dies alles aber kann die momentane massive Ausbreitung nicht wirklich erklären.

Eine Variante des Giebels ist der Goldfisch (Carassius auratus auratus), der auch manchmal in unseren Gewässern zu finden ist. Diese Einzelfunde sind aber sämtlich auf das Aussetzen durch Aquarianer zurückzuführen. Beständige Populationen in natürlichen Gewässern Österreichs sind bis dato nicht bekannt.

Die nahe verwandte Art zum Giebel, die Karausche (Carassius carassius) war ursprünglich in allen wärmeren, verkrauteten Gewässern Österreichs verbreitet, ist heute aber bereits aus vielen Gewässern verschwunden.

Österreichweite Verbreitung wiesen ursprünglich auch Brachse (Abramis brama), Laube (Alburnus alburnus), Schneider (Alburnoides bipunctatus), Barbe (Barbus barbus), Güster (Blicca bjoerkna), Nase (Chondrostoma nasus), Gründling (Gobio gobio), Hasel (Leuciscus leuciscus), Aitel (Leuciscus cephalus; Syn: Squalus cephalus, Squalus dobula), Strömer (Leuciscus souffia agassizi; Syn: Telestes agassizii), Elritze (Phoxinus phoxinus; Syn: Phoxinus laevis), Bitterling (Rhodeus sericeus amarus), Rotauge (Rutilus rutilus), Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus) und Schleie (Tinca tinca; Syn: Tinca vulgaris) auf (vgl. z. B.

KAINZ & GOLLMANN, 1990c). Der Nerfling (Leuciscus idus), auch Seider, Gängling, Orfe oder Alland genannt, war ursprünglich ein häufiger Fisch der Donau und ihrer größeren Zubringer vor allem in den Furkationsbereichen, wo er weite Wanderungen unternahm. Einigermaßen gute Bestände gibt es heute lediglich in der freien Fließsstrecke der Donau unterhalb Wiens und vor allem in den March/Thaya-Auen.



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