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«FISCHFAUNA IN ÖSTERREICH Ökologie – Gefährdung – Bioindikation Fischerei – Gesetzgebung Thomas Spindler MONOGRAPHIEN Band 87 M-087 Wien, ...»

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Fische stellen für Menschen seit jeher eine bedeutende Nahrungsquelle dar. Über viele Jahrtausende hindurch mußten Menschen den größten Teil ihrer Nahrung durch Jagen und Fischen beschaffen, um überleben zu können. Dieser Urtrieb zur Jagd und zur Fischerei hat sich bis in die heutige Zeit erhalten. Trotz dieser engen Beziehung zum Fisch ist das allgemeine Wissen über so banale Dinge wie z. B. die ursprüngliche und heutige Verbreitung oder die spezifischen Umweltansprüche der einzelnen Fischarten noch lückenhaft.

Die Fischökologie hat aber in den letzten Jahren (durch den Einsatz neuer Technologien) große Fortschritte gemacht, wobei besonders auf dem Gebiet der Fließgewässerökologie die österreichischen Wissenschafter hervorragende Beiträge geleistet und internationale Anerkennung geerntet haben. Grund genug, um die Kenntnisse zur Situation der Fischfauna in Österreich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der Fischartenreichtum Österreichs ist im Verhältnis zur Kleinheit des Landes als außerordentlich groß zu bezeichnen, was auf die besondere geographische Lage und die variablen geomorphologischen und klimatischen Verhältnisse der einzelnen Landschaftstypen zurückzuführen ist. Diese bedingen eine Vielzahl von Gewässern, die als Lebensraum für Fische zur Verfügung stehen. In Österreich gibt es rund 100.000 km Fließgewässer sowie 9.000 Stillgewässer. Der bedeutendste Fluß ist wohl die Donau, die auf einer Länge von rund 350 km Österreich durchquert und das größte Fischartenspektrum aller mitteleuropäischen Flüsse beherbergt.

Im Zuge der Industrialisierung und der Zivilisationsentwicklung wurden aber die Gewässer zunehmend verändert und durch sekundäre Nutzungen in Anspruch genommen, wodurch die Fischfauna in ihrer Gesamtheit europaweit als eine der am stärksten gefährdeten Tiergruppen überhaupt einzustufen ist.

Die vorliegende Arbeit soll einerseits den aktuellen Wissensstand über die Fischfauna Österreichs, ihre ökologischen Anforderungen sowie die spezifische Gefährdung und deren Ursachen zusammenfassen und andererseits das Nutzungsprofil durch die Fischerei und ihren Niederschlag in der Gesetzgebung charakterisieren. Sie ist als Diskussionsgrundlage für die verschiedenen Gewässernutzer sowie für die in der Wasserwirtschaft und im Natur- und Gewässerschutz Tätigen zu verstehen, und stellt den Versuch einer objektiven Darstellung der Situation der Fische im Umfeld der unterschiedlichen Nutzungsansprüche sowie deren Folgen dar, wobei besonders auf Konfliktpunkte und Forderungen aus ökologischer Sicht eingegangen wird.

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2 FISCHARTENSPEKTRUM IN ÖSTERREICH

2.1 Ursprünglichkeit und Verbreitung Aus der Sicht des Natur- und Artenschutzes ist die Frage nach der Ursprünglichkeit (Autochthonie) und der natürlichen Verbreitung der einzelnen Arten von zentraler Bedeutung. Gerade bei Fischen sind diese Fragen aber oft sehr schwer zu klären, da fischereiwirtschaftlich interessante Arten bereits seit Jahrhunderten gezüchtet, bzw. in freie Gewässer ausgesetzt werden. Andererseits wurde den vielen Kleinfischarten häufig zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, sodaß auch heute immer noch neue Arten gefunden werden. Diese Funde verleiten allzuschnell zu Neueinwanderungs- oder Ausbreitungstheorien. Tatsächlich mangelt es allerdings häufig nur an der gezielten Suche nach diesen Arten.

Im folgenden wird daher versucht, alle in Österreich bekannten und beschriebenen Neunaugen- und Fischarten unter diesen Gesichtspunkten abzuhandeln, wobei auch heute ausgestorbene bzw. in freien Gewässern lebende exotische Fischarten berücksichtigt werden.

Die Tabelle 1 am Ende dieses Kapitels wurde in Zusammenarbeit mit der Fischsammlung des Naturhistorischen Museums in Wien erstellt (Dr. B. Herzig-Straschil und Dr. E. Mikschi;

Bearbeitung von Wien, Burgenland) und gibt eine Übersicht über alle bekannten, in Österreich lebenden Neunaugen- und Fischarten, einschließlich der ausgestorbenen autochthonen Formen. Die Zusammenstellung über das ehemalige und rezente Vorkommen der jeweiligen Arten in den einzelnen Bundesländern erfolgte in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur in Wien (Dr. H. Waidbacher, NÖ), dem Landesmuseum Joanneum in Graz (Dr.

E. Kreissl, Stmk.), Mag. O. Tiefenbach (Stmk., Bgld.), dem Kärntner Institut für Seenkunde (Dr. W. Honsig-Erlenburg, Ktn.), dem Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde in Scharfling (Dr. A. Jagsch, OÖ, Slzbg.), dem Amt der Vbg. Landesregierung (Dr. B. Wagner) sowie der Universität Innsbruck (N. Medgyesy, Dr. R. Hofer, Tirol).

2.1.1 Neunaugen (Petromyzontidae)

Neunaugen haben einen runden Saugmund und sieben ebenfalls runde Kiemenöffnungen. Diese Öffnungen zusammen mit dem Auge und der Nasengrube führten zu dem Namen dieser Tiere.

Nach heutigem Wissensstand sind die Neunaugen durch 2 Arten in Österreich vertreten.

Beide Arten, das Ukrainische Bachneunauge (Eudontomyzon mariae) und das Bachneunauge (Lampetra planeri), sind auch heute noch vorhanden. Das Ukrainische Bachneunauge kommt in der Drau, den Draustauräumen (z. B. Schwabegg), Bächen um Lavamünd (z. B.

Multererbach) sowie in der Gurk im Mündungsbereich und der Glan bei Tauchendorf, der Gail, Lavant, Tiebel, dem Hahntrattenbach, Pöllinger Bach, Brunnbach und Wildbach bei Mellach vor (HONSIG-ERLENBURG & SCHULZ, 1989; FRIEDL, 1993). KAUFMANN et al. (1991) beschreiben aktuelle Vorkommen von Ukrainischen Bachneunaugen aus dem Oberlauf der Mur zwischen Stadl und Bruck. Weitere Vorkommen werden im Marchgebiet vermutet, wo sie in einem slowakischen Zufluß – der Rudava – im Grenzgebiet Österreich-Slowakei nachgewiesen wurden (SPINDLER et al., 1992).





Zwei weitere Neunaugenarten werden immer wieder für den österreichischen Donauraum angegeben. Das fischparasitäre Donauneunauge (Eudontomyzon danfordi) hat sein Hauptvorkommen jedoch in der unteren Donau von Rumänien, Ungarn bis in die Ostslowakei und dürfte in Österreich nicht vorkommen. TEROFAL (1984) beschreibt das Donaubachneunauge (Eudontomyzon vladkovi) auch für die österreichische Donau und meint, daß sich diese Art im bayerischen Raum weiter ausbreitet. Tatsächlich dürfte es sich aber nicht um diese Art, sondern wieder um das Ukrainische Bachneunauge handeln. Das echte Donaubachneunauge ist ebenfalls in Osteuropa verbreitet (HOLCIK, 1989).

M-087 (1997) Umweltbundesamt/Federal Environment Agency – Austria Fischfauna in Österreich – Fischartenspektrum in Österreich 11 Das Bachneunauge (Lampetra planeri) ist nur sehr selten anzutreffen. Diese Art ist ursprünglich im Einzugsgebiet der Nord- und Ostsee beheimatet. Rezente Nachweise gibt es aus der Lainsitz (NÖ, Waldviertel, oberhalb von Gmünd), die nach Norden, in die Elbe, entwässert (SCHLOTT, pers. Mitteilung).

Im Donaueinzugsgebiet dürfte das Bachneunauge zu Beginn unseres Jahrhunderts noch relativ häufig gewesen sein. ARGUS (1910) beschreibt die Verwendung von Querdern (Larven) des Bachneunauges als Köder für den Huchenfang und erwähnt im Anschluß daran Vorkommen von Neunaugen in der Enns, Salzach, Mur und Traun und bemerkt auch, daß Neunaugen fast überall vertreten sind. Ob sich diese letzten Aussagen alle auf das Bachneunauge beziehen, oder die Neunaugen ganz allgemein gemeint sind, läßt sich nicht klären.

Aus der Donau bei Wien gibt es Belegmaterial aus dem 19. Jhdt. am Naturhistorischen Museum. Aktuelle Nachweise aus dem Donaugebiet stammen aus Deutschland oberhalb von Ulm (Fluß-km 2700) (KAPPUS et al., 1991; 1994) und einigen zumeist linksufrigen Zuflüssen der Donau in Bayern (BOHL, 1995). JUNGWIRTH et al. (1989b) beschreiben diese Art auch aus dem Inn, jedoch handelt es sich möglicherweise auch hier um das Ukrainische Bachneunauge, worauf WIESBAUER et al. (1991) aufmerksam machen.

SCHMUTZ (1987) gibt aufgrund von mündlichen Mitteilungen das Bachneunauge für die Enns an. ZAUNER (pers. Mitt.) meldet ein Vorkommen in Feldaist und Waldaist. Weitere Meldungen von Neunaugen, möglicherweise Bachneunaugen in Oberösterreich gibt es aus der Steinernen Mühl unterhalb von Helfenberg. Dort wurden sie von Fischern des Anglerbundes Linz zwischen Helfenberg und Haslach beim Laichen beobachtet und in den Mägen von Bachforellen gefunden (HARRA, pers. Mitteilung).

In der niederösterreichischen Melk und im Schweinsbach wurden Ende der 50er Jahre Querder gefunden, bei denen es sich laut RESSL (1983) wahrscheinlich um Bachneunaugen handelte. Im Mühlbach bei Bodersdorf, kurz vor der Einmündung in die Kl.Erlauf gelang 1982 der Nachweis von Bachneunaugen (RESSL, 1983). Weitere, nicht verifizierte Hinweise gibt es für die Flüsse Kamp und Thaya.

2.1.2 Störe (Acipenseridae)

In Österreich gelten grundsätzlich fünf Störarten im Einzugsgebiet der Donau als autochthon.

Es sind dies Waxdick (Acipenser güldenstaedti), Glattdick (Acipenser nudiventris), Sternhausen (Acipenser stellatus), Hausen (Huso huso) und Sterlet (Acipenser ruthenus) (HERZIG-STRASCHIL, 1991). Strittig ist das ehemalige Vorkommen vom Stör (Acipenser sturio) in Österreich. Während man noch bis Ende des vorigen Jahrhunderts annahm, daß der Stör im Schwarzen Meer und somit im Einzugsgebiet der Donau gänzlich fehle, wird heute die Meinung vertreten, daß der Stör doch auch im Schwarzen Meer vorkommt und vereinzelt im Donaudelta zu finden ist (HOLCIK, 1989). Ein Heraufziehen dieses Fisches bis nach Österreich, wie es HOCHLEITHNER (1991) beschreibt, scheint eher unwahrscheinlich und dürfte auf Fehlbestimmungen in der früheren Literatur (z. B. AIGNER, 1859) zurückzuführen sein.

Der Stör wird daher nicht als autochthone Art für Österreich geführt.

Von allen Störarten existiert in Österreich heute nur mehr der Sterlet in geringen Bestandsdichten in der Donau. Diese Fischart ist die kleinste aller Störartigen und hält sich zeitlebens im Süßwasser der Flüsse auf. Neben der gesamten österreichischen Donaustrecke war der Sterlet ursprünglich auch sporadisch im Tiroler Inn, in der Salzach bis Laufen, in der Drau und der Mur vertreten (JUNGWIRTH et al.,1989b, WIESBAUER et al., 1991; HONSIGERLENBURG & SCHULZ, 1989; KÄHSBAUER, 1961). Seit 1982 wird in Kärnten versucht, den Sterlet in den Draustauräumen Rosegg und Annabrücke wieder einzubürgern. Aufgrund von Jungfischbeobachtungen wird angenommen, daß der Sterlet in der Drau bereits wieder reproduziert.

Umweltbundesamt/Federal Environment Agency – Austria M-087 (1997) 12 Fischfauna in Österreich – Fischartenspektrum in Österreich In der Donau gibt es Bestrebungen, den Glattdick erneut einzubürgern. Diese Art bietet sich für solche Bestrebungen insoferne an, da sie nicht, wie die anderen ausgestorbenen Störarten, nur zum Laichen in die Donau gezogen ist, sondern, ähnlich wie der Sterlet, stabile Flußpopulationen bildet, sofern geeignete Lebensbedingungen vorhanden sind (HOLCIK, 1989).

Wie aus den Mitteilungen des OÖ Landesfischereiverbandes (1996) hervorgeht, wurden auch Hausen (ohne Chance der Etablierung einer eigenständigen Population) im Raum Linz ausgesetzt. Auch ein Exemplar eines Löffelstörs (!) wurde in der Donau bereits gefunden (ZAUNER, pers. Mitt.).

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2.1.3 Aale (Anguillidae)

Der Aal (Anguilla anguilla; Syn: Anguilla vulgaris, Muraena anguilla) ist heute durch künstlichen Besatz in ganz Österreich verbreitet. Usrprünglich war diese Fischart, die zum Laichen ins Meer zieht, nur in zwei Gegenden Österreichs vertreten: im niederösterreichischen Waldviertel an der Lainsitz, wohin der Aal über das Elbesystem aufgestiegen ist (an diesen Umstand erinnert heute noch der Name der kleinen Ortschaft Aalfang nahe Schrems) sowie im Bodenseegebiet, welches der Aal über den Rhein erreichte. Er überwand früher sogar nachweislich den 21 m hohen Rheinfall bei Schaffhausen (AMANN, pers. Mitt.). Die natürlichen Wanderstrecken der Aale sind heute jedoch häufig durch Wehre und Stauwerke unterbrochen.

2.1.4 Lachsartige (Salmonidae)

Aus der großen Familie der Lachsartigen sind nur 3 Arten in Österreich autochthon. Es sind dies die Forellen (Salmo trutta), der Huchen (Hucho hucho) und der Seesaibling (Salvelinus alpinus). Die Forellen treten allerdings in zwei Formen auf, nämlich als Bachforelle (Salmo trutta forma fario) und als Seeforelle (Salmo trutta forma lacustris). Bachforellen sind in ganz Österreich verbreitet und stellen einen der wichtigsten Nutzfische der Angelfischerei dar. Diesem Umstand ist auch zu verdanken, daß fast alle entsprechenden Fließgewässer künstlich besetzt werden, wobei die ursprünglichen, bodenständigen Bachforellenpopulationen oft durch Fischmaterial aus importierten Forelleneiern verdrängt wurden. Während die Bachforelle als standortstreu gilt, ist die Seeforelle eine Wanderform, die große, tiefe Seen bewohnt und in den einmündenden Flüssen ablaicht. Früher war die Seeforelle der bedeutendste Wirtschaftsfisch der Alpen- und Voralpenseen. Inzwischen sind die Bestände vielerorts stark zurückgegangen. Grundsätzlich sei festgehalten, daß sich früher in jedem Alpensee eine eigene, den Verhältnissen und dem Nahrungsangebot des Sees angepaßte Seeforellenform entwickelt hatte. In den meisten Seen werden heute jedoch zwei Formen unterschieden, die verschiedenen Entwicklungsstadien entsprechen: Die sogenannte "Grundforelle" stellt den geschlechtsreifen Adultfisch dar, der in den tiefen Regionen der Seen lebt und sich hauptsächlich von Fischen ernährt. Nur zum Laichen steigt die Grundforelle auf und wandert in die Zu- und Abflüsse der Seen ein. Dort entwickeln sich auch die Eier und Jungfische, die dann als "Schwebforellen" in den See zurückkehren, wo sie sich hauptsächlich in den oberen Wasserschichten aufhalten und meist von Anflugnahrung und kleineren Fischen ernähren. Aus dem Achensee sind als Besonderheit Seeforellen bekannt, die im See selbst, in einer Tiefe von 10-15 m, ablaichen (HOCHLEITHNER, 1989).



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