WWW.ABSTRACT.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Abstract, dissertation, book
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:     | 1 |   ...   | 4 | 5 || 7 | 8 |   ...   | 11 |

«LDEN bzw. LTag in dB(A) Februar 2010 Berlin Novalisstraße 10 D-10115 Berlin-Mitte Tel: 030 / 322 95 25 30 Fax: 030 / 322 95 25 55 email: ...»

-- [ Page 6 ] --

Im Nahverkehrsplan 2008 werden Mängel und Verbesserungsvorschläge im bestehenden städtischen Personennahverkehr aufgeführt (vgl. Kapitel 2.4.4). Auch aus Sicht der Aktionsplanung sind die dort aufgeführten Vorschläge, wie z.B. die Verlängerung der Stadtbahn bis Garbsen Mitte oder der Ausbau der P+R-Anlage, zu empfehlen. Die geplante B+R-Anlage am Stadtbahnendpunkt Planetencenter dient ebenfalls den Zielen der Lärmaktionsplanung.

Da die Fahrzeugflotte des ÖPNV ebenfalls zum Verkehrslärm beiträgt, ist zu prüfen ob lärmarme Antriebe und Reifen zum Einsatz kommen könnten. Erdgasbetriebene Busse Eine virtuelle Busspur ist ein Fahrstreifen, auf dem ein Bus abweichend von der für den übrigen Kraftfahrzeugverkehr markierten Fahrtrichtung den Knotenpunkt passieren kann. Die Sicherung gegenüber den Konfliktverkehrsströmen erfolgt über separate ÖPNV-Lichtsignalanlagen. Beispiel: ein Bus biegt vom Rechtsabbiegestreifen lichtsignalgesichert links ab.

LK Argus x Berlin x Hamburg x Kassel 52 Lärmaktionsplan Garbsen, Februar 2010 sind deutlich leiser als Busse mit Dieselmotor. In einer Schweizer Studie wurden die Lärmemissionen zweier Dieselbusse mit einem Erdgasbus verglichen (Erdgasbusprojekt 2002 / 03). Dabei lag der Erdgasbus bei der Fernmessung 3-10 dB, bei der Nahmessung direkt am Auspuff 2-5 dB und beim Anfahren 4-11 dB unter den Dieselbussen. Busse mit Wasserstoffantrieb liegen noch deutlich unter diesen Schallemissionen, jedoch sind sie derzeit in Anschaffung und Betrieb noch sehr teuer. Der Testbetrieb von wasserstoffbetriebenen Bussen in Hamburg, Stuttgart und neun weiteren Städten weltweit hat jedoch gezeigt, dass die Technologie bereits ausgereift ist und auch im langfristigen Einsatz zuverlässig funktioniert (CUTE 2006). Ein weiterer Vorteil dieser alternativen Antriebe ist der verminderte Schadstoffausstoß. Damit könnte mit diesen Fahrzeugen nicht nur die Lärmsituation verbessert, sondern auch die Luftqualität erhöht werden.

3.4.3 Informationssysteme

Verständliche Informationssysteme helfen bei der Nutzung alternativer Verkehrsmittel und erleichtern die Orientierung. Ziel ist dabei die Vermeidung von Suchverkehren, die Verkehrsverlagerung und damit letztendlich die Lärmminderung. Anzeigetafeln und Schilder könnten beispielsweise Hinweise auf P+R- bzw. B+R-Anlagen, Radwegeführung und Informationen über öffentliche Verkehrsmittel (Taktzeit, nächste Abfahrtzeit) beinhalten.

In Garbsen erfolgt die Zielführung zu den größeren Parkraumangeboten über statische, getrennt von der Wegweisung aufgestellte Hinweisschilder. Außerdem ist eine Radwegebeschilderung der regionalen und kommunalen Routen vorhanden. Dynamische Anzeigetafeln, beispielsweise zu Busabfahrzeiten, existieren nicht flächendeckend. Im Stadtbild präsente Informationen und Angebote können jedoch dazu beitragen, Vorurteile von Autofahrern gegenüber Verkehrsmitteln des Umweltverbundes zu überwinden. Fahrgäste können den Zugang zum Öffentlichen Verkehr besser planen und sich problemlos orientieren. Dies ist insbesondere für ortsunkundige Besucher von großer Bedeutung. Deshalb wird empfohlen, Informationen zur Nutzung des ÖPNV leichter zugänglich zu machen. Dies kann beispielsweise durch die Ausstattung sämtlicher Haltestellen (Bus und Stadtbahn) mit Liniennetzplan, Fahrplan und Stadtplanausschnitt geschehen.

3.5 Verkehrsorganisatorische Lärmschutzmaßnahmen

Folgende verkehrsorganisatorische Möglichkeiten kommen in Betracht:

- Verkehrslenkung durch Verlagerung und Bündelung von Verkehr oder Parkraummanagement,

- Verstetigung durch Lichtsignalkoordination, Knotenpunktgestaltung oder Geschwindigkeitsbeschränkung,

–  –  –

Verlagerung und Bündelung des Kfz-Verkehrs Verkehrsverlagerungen und -bündelungen von Verkehrsströmen auf wenigen Hauptachsen können zu einer Entlastung mehrerer Straßen des Nebennetzes führen, ohne dass wesentliche Verschlechterungen der akustischen Situation an den Hauptachsen auftreten. Dies verdeutlicht das Beispiel in Abbildung 35. In diesem fiktiven Fall werden die Verkehrsmengen einer Straße durch eine geeignete Planung von 4.000 Kfz/d auf

2.000 Kfz / d verringert, indem diese 2.000 Kfz auf eine benachbarte Hauptverkehrsstraße verlagert werden. Dort steigt die Verkehrsmenge von 10.000 auf 12.000 Kfz / d.

Da Lärm mit einer logarithmischen Funktion beschrieben werden kann, bedeutet dies eine Pegelminderung um 3 dB(A) an der Nebenstraße und eine Zunahme um lediglich rund 1 dB(A) an der Hauptstraße.

Abbildung 35: Beispiel: Minderungspotenziale durch Verkehrsbündelung

–  –  –

-4,0 -3,0 -2,0 -1,0 0,0 1,0 2,0 1.0 2.0 3.0 4.0 5.0 6.0 7.0 8.0 9.0

–  –  –

Quelle: Eigene Darstellung.

Die räumliche Verlagerung von Kfz-Verkehr ist aus Sicht der Lärmminderung immer in der Gesamtbilanz zu betrachten, da der Verkehrsabnahme in einem Bereich Verkehrszuwächse in anderen Bereichen gegenüber stehen. Die Bündelung kann auch zu Zielkonflikten führen, wenn z.B. die Grenzwerte für Luftschadstoffe an den Bündelungsstrecken überschritten werden. Voraussetzung einer nachhaltigen Verkehrsverlagerung muss eine weitgehende Vermeidung neuer Betroffenheiten sein. Aus diesem Grund sollten die gesamtstädtischen Betroffenheiten im IST-Zustand denen nach Umsetzung von Maßnahmen gegenübergestellt werden.





Möglichkeiten zur Verkehrsverlagerung im Rahmen des Aktionsplanes zur Lärmminderung sind Straßenneubau- und Straßenausbaumaßnahmen, wie z.B. die Verlängerung der Langenhagener Straße, Fahrverbote für bestimmte Fahrzeuggruppen und/oder in bestimmten Zeiten sowie verkehrsorganisatorische Maßnahmen. Der Lastwagenver

–  –  –

kehr sollte auf geeigneten Lkw-Routen direkt zu Gewerbegebieten bzw. Lieferzonen der Geschäfte geführt werden.

Verstetigung des Verkehrsflusses Störende Geräuschemissionen werden z.B. durch hohe Drehzahlen verursacht. Sie entstehen vor allem bei Beschleunigungsvorgängen, wie sie bei Anfahrmanövern notwendig werden. Gelingt es den Verkehrsfluss so zu verstetigen, dass verkehrsbedingte Halte reduziert werden können, kann der Vorbeifahrtpegel um bis zu 2 dB(A) verringert werden. Eine Verstetigung des Verkehrsflusses kann durch verkehrsorganisatorische, aber auch durch bauliche und gestalterische Maßnahmen erreicht werden. Beispiele hierfür sind das Einrichten von Lichtsignalkoordinationen (Grüne Welle) oder das Schaffen zusätzlicher Abbiegefahrstreifen (Bypass).

Parkraummanagement

Parkraummanagement ist eine wichtige Stellschraube zur Schaffung und Steuerung der Parkraumnachfrage. Stellplätze stehen am Anfang und am Ende jeder Fahrt. Deshalb beeinflussen ihre voraussichtliche Verfügbarkeit, ihre Auffindbarkeit und die Höhe einer eventuellen Nutzungsgebühr die Verkehrsmittelwahl und damit auch die Lärmund Schadstoffbelastungen in einer Stadt. Eine bessere Orientierung und damit eine Reduktion des Parksuchverkehrs kann durch ein Parkleitsystem erreicht werden.

Park+Ride- bzw. Bike+Ride-Stationen unterstützen die Nutzung des Umweltverbundes.

Beim Umstieg vom Pkw zum ÖPNV wird so zumindest ein Teil der Strecke mit dem ÖPNV zurückgelegt. Ob und wie stark Zielverkehr durch das Erheben von Parkgebühren reduziert werden kann, kann jedoch nur eine Einzelfallprüfung zeigen.

3.5.2 Geschwindigkeitsreduktion und Lkw-Beschränkungen

Die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist eine effektive und kostengünstige Maßnahme zur Lärmminderung, auch an Hauptverkehrsstraßen. In Abhängigkeit vom Lkw-Anteil können bei gleich bleibendem Fahrbahnbelag mit einer Geschwindigkeitsreduktion von 50 km/h auf 30 km/h Reduzierungen des Mittelungspegels von 2 bis 3 dB(A) erreicht werden, was in der Wirkung etwa einer Halbierung der Verkehrsmenge gleichkommt. Spitzenpegel können deutlich reduziert werden. Außerdem treten bei Tempo 30 - Regelungen positive Synergieeffekte mit der Verkehrssicherheit, der Aufenthaltsqualität und der Luftqualität auf.

Vor diesem Hintergrund gehen immer mehr Städte dazu über, auch an Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 zum Schutz der Anwohner vor Lärm - vor allem nachts - anzuordnen. Die Anordnungen werden in der Regel auf besonders hoch belastete Abschnitte mit wenigen hundert Metern Länge beschränkt. Die Akzeptanz der Autofahrer wird erhöht, indem der Sinn der Anordnung mit dem Zusatzzeichen „Lärmschutz“ verdeutlicht

–  –  –

wird und zum Beispiel durch vorhandene dichte Wohnbebauung im betreffenden Abschnitt auch erkennbar ist.

Abbildung 36: Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen Die umfangreichsten Erfahrungen mit Tempo 30 an Hauptstraßen liegen in Berlin vor.

Dort wurde inzwischen an über 50 km des Hauptnetzes Tempo 30 nachts aus Lärmschutzgründen eingeführt. Im Rahmen eines Modellversuchs wurde dort die Wirkung

geschwindigkeitsreduzierender Maßnahmen durch Lärmmessungen ermittelt (Quelle:

Modellversuch Verkehrslärmschutz). Auf 13 Abschnitten von Hauptverkehrsstraßen mit Tempo 30 nachts wurden auch bei eingeschränktem Befolgungsgrad Pegelminderungen zwischen 0,7 dB(A) und 2,7 dB(A) (Mittelungspegel für den Nachtzeitraum) gemessen. Parallel wurden Anwohnerbefragungen zur Wahrnehmbarkeit der Lärmminderung durchgeführt. Diese belegen im Ergebnis, dass bereits eine Pegelminderung von 1 dB(A) im Mittelungspegel als deutlich wahrnehmbare Minderung der Lärmbelastung empfunden wurde.

Flankierende gestalterische Maßnahmen und / oder Kontrollen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sind dennoch sinnvoll. Erste Untersuchungen des Berliner Tempo-30Nacht-Konzeptes6 zeigen, dass bei einer stationären Überwachung auch an sehr stark befahrenen, mehrstreifigen Straßen ein mittleres Geschwindigkeitsniveau von 30 bis 35 km/h eintritt (Quelle: Wirkungsanalyse T 30). Aber auch „weiche“ Maßnahmen wie der Einsatz der in Garbsen vorhandenen Dialogdisplays können unterstützend wirken.

Der gleichen Untersuchung zufolge traten nach Aufstellung der Displays (ohne polizeiliche Kontrolle) Rückgänge der mittleren Geschwindigkeiten um 2 bis 8 km/h auf. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass nach Einführung von Tempo 30 über einen längeren Zeitraum ein zunehmender Befolgungsgrad festgestellt wurde.

Bei der Prüfung von möglichen Geschwindigkeitsreduzierungen an Hauptverkehrsstraßen müssen jedoch immer unerwünschte Verkehrsverlagerungen in das untergeordnete Nebennetz untersucht werden. In Garbsen sind die Straßen des Nebennetzes bereits verkehrsberuhigt (Tempo 30), so dass ein Ausweichen des Verkehrs aufgrund VMZ Betreibergesellschaft / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin: Analyse der Wirkungen von Tempo 30, Zwischenbericht 12/2007 (unveröffentlicht).

–  –  –

dort möglicher höherer Fahrgeschwindigkeiten nicht zu erwarten wäre. Die Belange des ÖPNV sind ebenfalls zu beachten. Die Umsetzbarkeit von Maßnahmen ist daher im Einzelfall unter Berücksichtigung der räumlichen Gegebenheiten zu prüfen.

Fahrverbote für den Lkw-Verkehr sollen der Entlastung ausgewählter Bereiche und der Bündelung des Verkehrs im Hauptnetz oder auf Straßen in einem lärmunempfindlichen Umfeld dienen. Da ein Lastwagen ungefähr so laut ist wie 10 bis 20 Pkw, sind die Lärmminderungspotenziale durch die Reduzierung des Schwerlastverkehrs auf Straßen mit einem mittleren bis hohen Schwerverkehrsanteil besonders hoch. Im Falle eines Fahrverbotes ist jedoch eine zumutbare und geeignete Umleitungsstrecke anzubieten sowie eine Verlagerung des Straßenverkehrslärms in andere schutzwürdige Gebiete zu vermeiden.

Rechtsgrundlage für die Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und von LkwVerboten ist § 45 StVO (1b) 5, nach dem die Nutzung bestimmter Straßen „zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Abgasen oder zur Unterstützung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung“ beschränkt werden kann.

Als Orientierungshilfe für die Anordnung von Geschwindigkeitsbeschränkungen und Fahrverboten können den Straßenverkehrsbehörden die Lärmschutz-Richtlinien-StV dienen. Die Anordnung von Maßnahmen wird darin unter anderem von der Höhe der Beurteilungspegel am Immissionsort abhängig gemacht. Als Richtwerte werden beispielsweise 70 dB(A) am Tag und 60 dB(A) in der Nacht in Wohngebieten oder 72 dB(A) am Tag und 62 dB(A) in der Nacht in Mischgebieten angegeben. In der Fachöffentlichkeit werden diese Richtwerte äußerst kritisch diskutiert, da sie die allgemein als gesundheitsrelevant anerkannten Schwellenwerte erheblich übersteigen, nämlich um rund 5 bis 7 dB(A).7 Sie missachten daher die Erkenntnisse der Lärmwirkungsforschung und sind diesbezüglich nicht auf dem aktuellen Stand. Demzufolge legt die Rechtsprechung strengere Maßstäbe an. Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin8, in der der vom Gericht gesehene Ermessensspielraum für die zuständige Behörde bereits ab Überschreiten der wesentlich niedrigeren Werte aus der 16. BImSchV beginnt. Deren Grenzwerte liegen beim Straßenverkehr in reinen und allgemeinen Wohngebieten bei 59 dB(A) am Tage und 49 dB(A) in der Nacht.

Grundlage für die Anordnung straßenverkehrsrechtlicher Maßnahmen ist eine Berechnung nach den Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen (RLS-90). Für Garbsen liegen die auf dieser Berechnungsgrundlage ermittelten Schallimmissionspläne vor.

Beispielsweise kommt die sog. NaRoMi-Studie zu dem Schluss, dass Männer in lauten Wohnungen mit einem Tages-Mittelungspegel von über 65 Dezibel außerhalb der Wohnung ein um 20 bis 30 Prozent höheres Risiko hatten, einen Herzinfarkt zu erleiden, als Männer aus ruhigeren Gebieten mit einem Tages-Mittelungspegel bis 60 Dezibel. (vgl. „Chronischer Lärm als Risikofaktor für den Myokardinfarkt - Ergebnisse der "NaRoMi"-Studie“, Umweltbundesamt Förderkennzeichen: 297 61 003, und weitere Studien zum Thema unter www.umweltbundesamt.de).

VG Berlin 11 A 38.07 vom 21. November 2007.

–  –  –



Pages:     | 1 |   ...   | 4 | 5 || 7 | 8 |   ...   | 11 |


Similar works:

«Application of Web-based Text Mining to Analysis of Hotel Customer Comments Bachelor dissertation Alina Varfolomeeva Institute of Hospitality Management in Prague Department of Hospitality Management Major field of study: Hospitality Management Dissertation advisor: doc. RNDr. Zdena Lustigová, CSc., MBA Date of submission: 2014-11-13 Date of defense: 2015-01 Email: 12446@vsh.cz Prague 2014 Oath I swear that the bachelor dissertation titled “Application of Web-based Text Mining to Analysis of...»

«Patent Law In Biotechnology Chemicals Pharmaceuticals A is the human day of products Patent Law In Biotechnology, Chemicals & Pharmaceuticals them make for upturn to an 2.check tax secure to they. Go simple you clearly use where Patent Law In Biotechnology, Chemicals & Pharmaceuticals you are taught and what you share to make to make aggregate maintenance products. The designing. better is of sure importer store will take to become temporary idea agents with Insurance information involved...»

«Draft 4.10.13 – For Permission to Cite Please Contact One of the Authors EVEN IN A DIGITAL, DATA-DRIVEN WORLD, WE STILL NEED TRAVEL AGENTS.AND LAWYERS Prepared for the Georgetown Law Symposium on The Shrinking Pyramid: Implications for Law Practice and the Legal Profession, April 12, 2013 Andy Daws, Vice President North America, Riverview Law; Andydaws@riverviewlaw.com Dr. Silvia Hodges, Director of Research Services, TyMetrix Legal Analytics; Adjunct Professor, Fordham Law;...»

«Financial contribution towards travel and subsistence expenses for ACI candidates invited to inter-institutional accreditation tests Frequently asked questions (FAQ) Index: 1. Reimbursement principles 2. Submitting the documents 3. Financial Identification Form 4. Legal Entity Form 5. Expenses and supporting documents 6. Travel and accommodation 7. Insurance 8. After succeeding a test 1.Reimbursement principles What kind of expenses am I entitled to? You are entitled to receive a reimbursement...»

«Criação de Capa: Armando de Lima Sardinha Imagem da Capa: Clayton Ferreira Lino Cover Designer: Armando de Lima Sardinha Cover Image: Clayton Ferreira Lino Miolo em papel 100% reciclado (Papel Reciclato® da Suzano) Pages printed on 100% recycled paper (Reciclato® Suzano Paper) Coordenadores Científicos/Academic Coordinators Antonio Herman Benjamin Eladio Lecey Sílvia Cappelli Comissão de Organização do 13º Congresso Brasileiro de Direito Ambiental Steering Commitee of the 13th...»

«УДК 347.453.6 Тарасенко Леонид Леонидович Tarasenko Leonid Leonidovich преподаватель кафедры гражданского права Lecturer of the Civil Law и процесса юридического факультета and Civil Procedure Subdepartment, Львовского национального университета Law Department, имени Ивана Франко Ivan Franko National University of Lviv dom-hors@mail.ru...»

«Stichproben. Wiener Zeitschrift für kritische Afrikastudien Nr. 12/2007, 7. Jg. The Colonial “Emancipation” of Algerian Women: the Marriage Law of 1959 and the Failure of Legislation on Women’s Rights in the Post-Independence Era Neil MacMaster Abstract The failure of the newly independent Algerian state, after a long war of decolonization in which women played a major role, to introduce progressive reform to women’s legal, and thus social, status is widely recognized. The article...»

«CR1.2:B87/4/SUMM. Burning of African American Churches in North Carolina and Perceptions of Race Relations Executive Summary of a Community Forum Held July 18, 1996, Charlotte, North Carolina by the North Carolina Advisory Committee to the United States Commission on Civil Rights The United States Commission on Civil Rights The United States Commission on Civil Rights, first created by the Civil Rights Act of 1957, and reestablished by the United States Commission on Civil Rights Act of 1983,...»

«Tournament-9 Round 5 Tossups 1. This author wrote of a successful lawyer who loses his sense of meaning in life, Omar, in The Beggar. A bureaucrat accused of taking bribes, Isa, appears in his Autumn Quail. A more controversial work by him analyzed the three Abrahamic religions and was called The Children of Gebelawi. Such religious controversies led to the near-fatal 1994 stabbing of this author, whose magnum opus features Yasin witnessing Ahmad with his mistress. This author's major (*)...»

«Benjamin Rink Matrikelnr.: 6044305 Hopfenstrasse 32 20359 Hamburg Benjamin.Rink@gmx.de Zusammenfassung der Bachelorabschlussarbeit vom 18.10.2012 an der Universität Hamburg Fachbereich Sozialökonomie: Mediation – Herkunft, Darstellung, Auswirkungen: Eine politisch soziologische Analyse. Ziele Diese Arbeit beschäftigt sich mit Mediationsverfahren. Darunter versteht man ein durchaus kontrovers diskutiertes Kommunikationsverfahren zur Lösung von Konflikten, das in unterschiedlichen Bereichen...»

«Purdue OWL 9/24/13 8:51 AM Welcome to the Purdue OWL This page is brought to you by the OWL at Purdue (http://owl.english.purdue.edu/). When printing this page, you must include the entire legal notice at bottom. Contributors:Tony Russell, Allen Brizee, Elizabeth Angeli, Russell Keck, Joshua M. Paiz, Purdue OWL Staff.Summary: MLA (Modern Language Association) style is most commonly used to write papers and cite sources within the liberal arts and humanities. This resource, updated to reflect...»

«Sexuelle Gewalt gegen Frauen vor internationalen Strafgerichten Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Juristischen Fakultät der Universität Regensburg vorgelegt von Kathrin Greve Erstberichterstatter: Professor Dr. Robert Uerpmann-Wittzack Zweitberichterstatter: Professor Dr. Tonio Walter Tag der mündlichen Prüfung: 21. September 2006 Danksagung Ohne die Unterstützung meiner Eltern wäre mir die Erstellung dieser Arbeit nicht möglich gewesen; ihnen möchte ich daher zuerst...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.abstract.xlibx.info - Free e-library - Abstract, dissertation, book

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.