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«Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Juristischen Fakultät der Universität Regensburg vorgelegt von Kathrin Greve Erstberichterstatter: ...»

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1. Konkurrenzen zwischen verschiedenen Artikeln der Statute Die mit dem Verfahren gegen Akayesu befasste Kammer stellte fest, dass die im Statut genannten drei Verbrechen (Art. 2-4 ICTR) unterschiedliche Elemente haben und unterschiedliche Interessen schützen sollen. Die Verfolgung eines Völkermordes dient dazu, bestimmte Gruppen vor Auslöschung oder versuchter Auslöschung zu schützen. Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind dagegen strafbar, um die Zivilbevölkerung vor Verfolgung zu schützen, wohingegen Verletzungen von Art. 3 GK sowie der Vorschriften des Zweiten Zusatzprotokolls verfolgt werden, um Nicht-Kombattanten und -Kombattantinnen vor der Begehung von Kriegsverbrechen in einem Bürgerkrieg zu schützen. Da also diese Verbrechen verschiedene Ziele haben, können sie in Bezug auf einen Sachverhalt angeklagt werden.2891 Ebenso ist die Verurteilung der Handlungen des bzw. der Angeklagten aufgrund der Verwirklichung mehr als eines Tatbestands zulässig, wenn die Straftatbestände unterschiedliche Elemente haben oder wenn die zugrunde liegenden Normen unterschiedliche Interessen schützen, oder wenn eine Verurteilung unter beiden Normen erforderlich ist, um das Verhalten des bzw.

der Angeklagten vollständig zu erfassen. 2892 Dagegen scheidet Tateinheit dann aus, wenn ein Delikt als weniger schwere Begehungsform im anderen aufgeht (z.B. sexuelle Nötigung in Vergewaltigung), oder wenn es um verschiedene Begehungsformen desselben Verbrechens McDougall, Final Report, 22.6.1998, UN Doc. E/CN.4/Sub.2/1998/13, § 65.

Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, §§ 468 f.;

Prosecutor v. Alfred Musema, Trial Chamber I, Judgment and Sentence, 27. Januar 2000, ICTR-96-13-T, §§ 291-296, 299.

Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, §§ 468 f.;

Prosecutor v. Alfred Musema, Trial Chamber I, Judgment and Sentence, 27. Januar 2000, ICTR-96-13-T, §§ 291-296, 299.

geht (z.B. Völkermord und Beteiligung am Völkermord).2893 Dies treffe auf die Tatbestände des ICTR-Statuts aber nicht zu. Während Völkermord möglicherweise als schwerstes Verbrechen betrachtet werden kann, gibt es im Statut keine Hinweise dafür, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Kriegsverbrechen unter allen Umständen weniger schwere, in Völkermord enthaltene Tatbestände sind. Vielmehr haben alle drei Tatbestände unterschiedliche Elemente, was multiple Verurteilungen in Bezug auf denselben Sachverhalt ermöglicht.2894 Grundlegend für die Behandlung von Konkurrenzen ist das Urteil der Rechtsmittelkammer im Celebici-Fall, deren Formel2895 ständige Rechtsprechung des ICTY und des ICTR ist.2896 Weder Straf- noch Berufungskammer gehen auf die frühere Entscheidung im Fall Akayesu ein, sie kommen aber zu einem identischen Ergebnis: Demnach ist es nur dann möglich, denselben Sachverhalt unter verschiedenen Artikeln des Statuts zu verurteilen, wenn jeder betroffene Tatbestand ein Element enthält, das ihn von den anderen unterscheidet. Ein solches unterscheidendes Element liegt dann vor, wenn es des Beweises einer Tatsache bedarf, die für den anderen Tatbestand nicht erforderlich ist.2897 Wenn die kriminellen Handlungen die Voraussetzungen mehr als eines Verbrechens erfüllen, aber die Tatbestände nicht je ein unterscheidendes Element enthalten und Verurteilungen in Tateinheit daher nicht möglich sind, muss die Strafkammer auf Grundlage des Vorrangs der spezielleren Vorschrift entscheiden, welcher Tatbestand verwirklicht ist.2898 Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, § 468.

Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, § 470.

Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Appeals Chamber, Judgment, 20.

Februar 2001, IT-96-21-A, §§ 412 f.: “Having considered the different approaches expressed on this issue both within this Tribunal and other jurisdictions, this Appeals Chamber holds that reasons of fairness to the accused and the consideration that only distinct crimes may justify multiple convictions, lead to the conclusion that multiple criminal convictions entered under different statutory provisions but based on the same conduct are permissible only if each statutory provision involved has a materially distinct element not contained in the other. An element is materially distinct from another if it requires proof of a fact not required by the other. Where this test is not met, the Chamber must decide in relation to which offence it will enter a conviction. This should be done on the basis of the principle that the conviction under the more specific provision should be upheld.” S. z.B. Prosecutor v. Miroslav Kvocka and Others, Trial Chamber I, Judgment, 2. November 2001, IT-98T, § 213 f. zitiert Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and others, Trial Chamber II, Judgment, 22. Februar 2001, IT-96-23-T & IT-96-23/1-T, §§ 549-557, bestätigt in Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and Others, Appeals Chamber, Judgment, 12. Juni 2002, IT-96-23-A & IT-06-23/1-A, § 168; Prosecutor v. Radislav Krstic, Trial Chamber I, Judgment, 2. August 2001, IT-98-33-T, § 674; Prosecutor v. Dario Kordic and Mario Cerkez, Trial Chamber III, Judgment, 26. Februar 2001, IT-95-14/2-T, §§ 822-825; Prosecutor v. Alfred Musema, Appeals Chamber, Judgment, 16. November 2001, ICTR-96-13-A, §§ 363-365.





Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Appeals Chamber, Judgment, 20.

Februar 2001, IT-96-21-A, § 412.

Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Appeals Chamber, Judgment, 20.

Februar 2001, IT-96-21-A, § 413; Prosecutor v. Miroslav Kvocka and Others, Trial Chamber I, Judgment, 2.

November 2001, IT-98-30/1-T, § 214.

Auf Grundlage dieser Formel verurteilte die Kammer im Celebici-Fall mehrere Taten, darunter auch sexuelle Gewalt, wegen der gleichzeitigen Verletzung von Art. 2, 3 ICTY,2899 was allerdings in der Rechtsmittelkammer aufgehoben wurde: Art. 2 ist spezieller, da für eine Verurteilung wegen Art. 2 das Opfer eine geschützte Person im Sinne der Genfer Konventionen sein muss, was bei Art. 3 nicht erforderlich ist.2900 Art. 3 ICTY tritt deswegen zurück.2901 Dagegen sind Verurteilungen sexueller Gewalt wegen Art. 3, 5 ICTY2902 und auch unter Art.

3, 4, 5 ICTY2903 bzw. Art. 2, 3 ICTR2904 möglich. Es kam bis zum Bearbeitungszeitpunkt (Oktober 2004) allerdings zu keiner Verurteilung sexueller Gewalt als Verletzung von Art. 4 ICTY, und in den Urteilen gegen Akayesu und Musema lagen die Voraussetzungen für Art. 4 ICTR nicht vor.2905 Die Begründung für die Zulässigkeit von Verurteilungen desselben Sachverhalts z.B. als Folter unter Art. 3 und Art. 5 ICTY liegt darin, dass Art. 3 einen engen Zusammenhang mit einem bewaffneten Konflikt voraussetzt, während Art. 5 einen ausgedehnten bzw. systematischen Angriff auf eine Zivilbevölkerung verlangt und damit jede Norm ein Tatbestandselement enthält, das der anderen fehlt.2906 Dementsprechend hielt die Strafkammer im Fall Kunarac und andere fest, dass auf der Grundlage desselben Sachverhalts Verurteilungen als Vergewaltigung unter beiden Artikeln, als Folter unter beiden Artikeln, als Versklavung gemäß Art. 5 c und Beeinträchtigung der persönlichen Würde gemäß Art. 3, als Vergewaltigung unProsecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Trial Chamber II, Judgment, 16.

Oktober 1998, IT-96-21-T, §§ 943, 965.

Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Trial Chamber II, Judgment, 16.

Oktober 1998, IT-96-21-T, §§ 423-426.

Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Appeals Chamber, Judgment, 20.

Februar 2001, IT-96-21-A, §§ 414-426, 427.

Z.B. Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and others, Trial Chamber II, Judgment, 22. Februar 2001, IT-96-23T & IT-96-23/1-T, §§ 687, 744 f., 782; bestätigt in Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and Others, Appeals Chamber, Judgment, 12. Juni 2002, IT-96-23-A & IT-96-23/1-A, § 255; Prosecutor v. Miroslav Kvocka and Others, Trial Chamber I, Judgment, 2. November 2001, IT-98-30/1-T, §§ 578, 761.

Prosecutor v. Radislav Krstic, Trial Chamber I, Judgment, 2. August 2001, IT-98-33-T, § 727.

Z.B. Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, §§ 696 f., 706, 731, 733; Prosecutor v. Alfred Musema, Appeals Chamber, Judgment, 16. November 2001, ICTRA, §§ 366 f., 370.

Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, §§ 643 f.;

Prosecutor v. Alfred Musema, Trial Chamber I, Judgment and Sentence, 27. Januar 2000, ICTR-96-13-T, §§ 973-975.

Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and others, Trial Chamber II, Judgment, 22. Februar 2001, IT-96-23-T & IT-96-23/1-T, § 556, bestätigt in Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and Others, Appeals Chamber, Judgment,

12. Juni 2002, IT-96-23-A & IT-06-23/1-A, § 176 m.w.N.; Prosecutor v. Miroslav Kvocka and Others, Trial Chamber I, Judgment, 2. November 2001, IT-98-30/1-T, §§ 219, 224, 230.

ter Art. 5 g und Folter unter Art. 3 bzw. umgekehrt, sowie als Versklavung gemäß Art. 5 c und Vergewaltigung gemäß Art. 3 möglich seien.2907 Eine Verurteilung wegen Folter und Vergewaltigung im Fall Kvocka und andere gemäß Art. 5 f, g ICTY schied dagegen aus, weil Folter und Vergewaltigung bereits dem spezielleren Tatbestand der Verfolgung unterfallen. Möglich war hier also allein eine Verurteilung sexueller Gewalt als Folter und Vergewaltigung gemäß Art. 3 ICTY, Art. 3 I a, c GK und Verfolgung gemäß Art. 5 h ICTY.2908 Verurteilungen desselben Sachverhalts unter Art. 2 und 3 ICTR sind möglich, weil auch Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit je ein Tatbestandselement erfordern, dass dem anderen Delikt fehlt: Völkermord setzt die Absicht der Zerstörung einer Gruppe voraus, Verbrechen gegen die Menschlichkeit die Begehung als Teil eines Angriffs auf eine Zivilbevölkerung.2909 Dies gilt auch für Art. 4 ICTY.

2. Konkurrenzen von Tatbeständen innerhalb eines Artikels der Statute Während, wie soeben geschildert, Verurteilungen desselben Sachverhalts als Verletzung verschiedener Artikel der Statute beider Tribunale möglich sind, gilt dies nicht notwendigerweise für verschiedene Tatbestände innerhalb einer Norm.

Hinsichtlich sexueller Gewalt ist eine Verurteilung wegen der Verletzung von Art. 2 b (Folter begangen durch Vergewaltigung)2910 und Art. 2 c ICTY (absichtliche Zufügung großen Leids, begangen durch Lebensumstände im Lager, Vergewaltigungen und Folter) möglich.2911 Gleiches gilt für eine mehrfache Verletzung von Art. 3 ICTY durch denselben Sachverhalt.

Während Verurteilungen wegen Folter und Vergewaltigung2912 sowie wegen Beeinträchtigungen der persönlichen Würde und Vergewaltigung2913 erfolgt sind, scheidet eine gleichzeitige Verurteilung wegen Folter und Verletzungen der persönlichen Würde aus, weil Folter das Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and others, Trial Chamber II, Judgment, 22. Februar 2001, IT-96-23-T & IT-96-23/1-T, § 556, bestätigt in Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and Others, Appeals Chamber, Judgment,

12. Juni 2002, IT-96-23-A & IT-06-23/1-A, § 196.

Prosecutor v. Miroslav Kvocka and Others, Trial Chamber I, Judgment, 2. November 2001, IT-98-30/1-T, § 233.

Prosecutor v. Alfred Musema, Appeals Chamber, Judgment, 16. November 2001, ICTR-96-13-A, §§ 366 f.

Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Trial Chamber II, Judgment, 16.

Oktober 1998, IT-96-21-T, §§ 943, 965.

Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Trial Chamber II, Judgment, 16.

Oktober 1998, IT-96-21-T, § 1121.

Z.B. Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and others, Trial Chamber II, Judgment, 22. Februar 2001, IT-96-23T & IT-96-23/1-T, § 687.

Z.B. Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and others, Trial Chamber II, Judgment, 22. Februar 2001, IT-96-23T & IT-96-23/1-T, § 782.

speziellere Delikt ist.2914 Dies steht in Einklang mit Entscheidungen der Europäischen Kommission für Menschenrechte und des EuGMR.2915 Folter und Vergewaltigung gemäß Art. 3 ICTY dagegen enthalten je ein Element, das dem anderen Delikt fehlt: Während Folter einen verbotenen Zweck erforderlich macht, setzt Vergewaltigung sexuelle Penetration voraus. Derselbe Sachverhalt kann also als Folter und Vergewaltigung unter Art. 3 ICTY verurteilt werden.2916 Die Rechtsmittelkammer im Fall Kunarac und andere ließ solche kumulativen Verurteilungen desselben Verhaltens als Folter und Vergewaltigung unter Art. 3 des Statuts zu, äußerte sich aber zurückhaltend über Verurteilungen von Vergewaltigung als Verletzung der persönlichen Würde und Folter unter Art. 3 GK.2917 Art. 5 ICTY ermöglicht die kumulative Verurteilung eines Sachverhalts als Folter und Vergewaltigung (Art. 5 f, g),2918 sowie als Versklavung und Vergewaltigung (Art. 5 c, g).2919 Eine Verurteilung wegen Folter und Vergewaltigung im Fall Kvocka und andere gemäß Art. 5 f, g ICTY schied dagegen aus, weil Folter und Vergewaltigung bereits dem Tatbestand der Verfolgung unterfielen. Bei einer Verwirklichung von Art. 5 h ICTY (Verfolgung) treten die gemäß Art. 5 a-g, i verbotenen Delikte zurück, weil Verfolgung eine Begehung in diskriminierender Absicht und damit ein Tatbestandselement, das den anderen Delikten fehlt, voraussetzt.2920 Liegt eine solche diskriminierende Absicht vor, kann nur wegen Art. 5 h ICTY verurteilt werden.2921 Z.B. Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and others, Trial Chamber II, Judgment, 22. Februar 2001, IT-96-23T & IT-96-23/1-T, § 743; Prosecutor v. Miroslav Kvocka and Others, Trial Chamber I, Judgment, 2. November 2001, IT-98-30/1-T, §§ 226, 231.

S. z.B. Ireland v. United Kingdom, Urteil des EuGMR vom 18.1.1978, § 167, seitdem ständige Rechtsprechung, s. Anthony Tyrer v. United Kingdom, Urteil des EuGMR vom 25.4.1978, § 34; Grace Campbell and Jane Cosans v. United Kingdom, Urteil des EuGMR vom 25.2.1982, §§ 26 f.; Zekri Aksoy v. Turkey, Urteil des EuGMR vom 18.12.1996, § 63; Sükran Aydin v. Turkey, Urteil des EuGMR vom 25.9.1997, § 82.

Prosecutor v. Miroslav Kvocka and Others, Trial Chamber I, Judgment, 2. November 2001, IT-98-30/1-T, § 233 zitiert Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and others, Trial Chamber II, Judgment, 22. Februar 2001, IT-96T & IT-96-23/1-T, § 557, bestätigt in Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and Others, Appeals Chamber, Judgment, 12. Juni 2002, IT-96-23-A & IT-06-23/1-A, §§ 179, 196.



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