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«Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Juristischen Fakultät der Universität Regensburg vorgelegt von Kathrin Greve Erstberichterstatter: ...»

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Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and others, Judgment of 22 February 2001, IT-96-23-T & IT-96-23/1-T, §§ 485, 497; bestätigt in Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and Others, Judgment, Appeals Chamber, 12. Juni 2002, IT-96-23-A & IT-96-12/1-A, § 156.

Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, 16. Oktober 1998, IT-96-21-T, Judgment, Trial Chamber II, §§ 470, 472; Prosecutor v. Miroslav Kvocka and Others, Judgment, Trial Chamber I, 2. November 2001, IT-98-30/1-T, § 140; Prosecutor v. Dragan Nikolic, Sentencing Judgment, Trial Chamber II, 18. Dezember 2003, IT-94-2-S, § 114.

Schließlich scheint jede Form von Diskriminierung als verbotener Zweck einhellig bejaht zu werden,2646 was eine Verurteilung von Vergewaltigung als Folter dann erleichtert, wenn ausschließlich Frauen vergewaltigt werden, wie in einigen der geschilderten Fälle.

Auf Grundlage der erarbeiteten Definitionen kam es zu Verurteilungen aufgrund von Folter gemäß Art. 2 b,2647 Art. 3,2648 und Art. 5 f ICTY.2649 Weiterhin urteilte der ICTY, Art. 2 c ICTY, die absichtliche Zufügung großen Leids, sei durch die Lebensumstände im Lager und der dort begangene Vergewaltigungen und Folter begangen worden,2650 ebenso wie Verfolgung und andere unmenschliche Akte gemäß Art. 5 h,2651 i2652 ICTY durch Folter erfüllt wurden. Gleiches gilt für die Verwirklichung von Art. 2 II b, III a ICTR2653 durch Folter2654 und die Begehung anderer unmenschlicher Akte gemäß Art. 3 i ICTR2655 durch Folter in Form von sexueller Gewalt.

h. Bewertung der erarbeiteten Folterdefinitionen Die durch die beiden Tribunale erarbeiteten Definitionen spiegeln die Entwicklung des Konzepts von Folter seit 1945 wider. Zum Zeitpunkt der Annahme der Genfer Konventionen war Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Judgment, Trial Chamber I, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, § 594;

Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, 16. Oktober 1998, IT-96-21-T, Judgment, Trial Chamber II, § 494; Prosecutor v. Anto Furundzija, Judgment, Trial Chamber II, 10. Dezember 1998, IT-95-17/1-T, § 162; bestätigt in Prosecutor v. Anto Furundzija, Appeals Chamber, Judgment, 21. Juli 2000, ITA, § 111; Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and others, Judgment of 22 February 2001, IT-96-23-T & IT-96-23/1-T, § 497, bestätigt in Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and Others, Judgment, Appeals Chamber,

12. Juni 2002, IT-96-23-A & IT-96-12/1-A, § 156; Prosecutor v. Alfred Musema, Judgment and Sentence, Trial Chamber I, 27. Januar 2000, ICTR-96-13-A, § 285 b; Prosecutor v. Miroslav Kvocka and Others, Judgment, Trial Chamber I, 2. November 2001, IT-98-30/1-T, § 141; s. auch Prosecutor v. Dragan Nikolic, Sentencing Judgment, Trial Chamber II, 18. Dezember 2003, IT-94-2-S, §§ 114, 118.

Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Trial Chamber II, Judgment, 16.

Oktober 1998, IT-96-21-T, §§ 943, 965, bestätigt in Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Appeals Chamber, Judgment, 20. Februar 2001, IT-96-21-A, §§ 510, 518, 527.

Z.B. Prosecutor v. Dusko Tadic, Trial Chamber II, Opinion and Judgment, 7. Mai 1997, IT-94-1-T, § 872;

Prosecutor v. Miroslav Kvocka and Others, Trial Chamber I, Judgment, 2. November 2001, IT-98-30/1-T, §§ 576, 578, 761.

Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and Radomir Kovac, Amended Indictment, 8. November 1999, IT-96-23PT, § 5.6.; Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and Others, Trial Chamber II, Judgment, 22. Februar 2001, IT-96T & IT-96-23/1-T, § 687.

Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Trial Chamber II, Judgment, 16.

Oktober 1998, IT-96-21-T, § 1121, bestätigt in Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Appeals Chamber, Judgment, 20. Februar 2001, IT-96-21-A, §§ 510, 518, 527.

Z.B. Prosecutor v. Radislav Krstic, Trial Chamber I, Judgment, 2. August 2001, IT-98-33-T, §§ 537 f, 618, 727; Prosecutor v. Miroslav Kvocka and Others, Trial Chamber I, Judgment, 2. November 2001, IT-98-30/1-T, §§ 578, 761.

Z.B. Prosecutor v. Radislav Krstic, Trial Chamber I, Judgment, 2. August 2001, IT-98-33-T, §§ 615-618, 727.

Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, §§ 706, 731; Prosecutor v. Alfred Musema, Trial Chamber I, Judgment and Sentence, 27. Januar 2000, ICTR-96-13-A, §§ 907, 936.

Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, § 504.

Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, §§ 696 f.

noch die Meinung vorherrschend, Folter sei ein Mittel zur Erlangung von Aussagen oder Geständnissen. Diese enge Definition ist heute weitgehend überholt. „Es ist nicht in erster Linie das Wissen des Opfers, sondern das Opfer selber, das Folter gewinnen - oder machtlos machen - muss.“2656 Jüngere Verträge definieren Folter als die absichtliche Zufügung schwerer physischer oder psychischer Schmerzen oder Leiden, nicht nur zur Erlangung von Informationen, sondern auch zur Bestrafung, Einschüchterung oder Diskriminierung, um die Persönlichkeit des Opfers zu vernichten oder seine persönlichen Fähigkeiten zu beschränken.2657 Folter bedeutet neben der Zufügung schwerer Schmerzen auch den Einsatz von Isolation, Beraubung von Sinneseindrücken und Demütigung des Opfers als Weg zu dessen Psyche. Demütigung ist nach heutigem Verständnis von Folter sowohl ihr Mittel, als auch ihr Ziel.2658 Diese Betrachtungsweise der Folter macht Vergewaltigung als eine der häufigsten und effektivsten Formen von Folter an Frauen sichtbar, die das Opfer in dessen Identität als menschliches Wesen und in der Identität als Frau angreift und „obdachlos in seinem eigenen Körper“ macht.2659 Weil Vergewaltigung eine Übertragung des Intimen in Gewalt darstellt, ist eine Vergewaltigung durch Bekannte oder Menschen, denen das Opfer vertraute, besonders erschütternd und deshalb ein besonders wirksames Werkzeug der Vertreibung.2660 Diese Erkenntnis findet sich in den Definitionen der Gerichtshöfe wieder.





Bei einer rechtlichen Bewertung der Definitionen von ICTY und ICTR muss weitgehend auf menschenrechtliche Bestimmungen bzw. darauf beruhende Entscheidungen zurückgegriffen werden, da es an einer Definition der Folter für das humanitäre Völkerrecht bisher fehlte, was keineswegs außergewöhnlich ist.2661 Besonderes Gewicht kommt dabei der EMRK zu, deren Art. 3 sich im Großen und Ganzen auf Art. 5 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte stützt2662: Die Errichtung des ICTY in Den Haag, also im Geltungsbereich der Erklärung, sowie der Beitritt der früheren Republiken des ehemaligen Jugoslawiens zur EMRK machen sie zur sachgerechtesten Menschenrechtskodifikation für die dortigen Verfahren. Zusätzlich inkorporiert der Friedensvertrag von Dayton die EMRK in die Verfassung BosnienHerzegowinas. Schließlich hat sich der ICTY in verschiedenen Entscheidungen auf die RechtPeters, Torture, S. 164.

S. z.B. Art. 1 I 1 des Übereinkommens gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe, Art. 2 der Inter-American Convention against Torture.

Copelon, Surfacing Gender, S. 201 f.

Copelon, Surfacing Gender, S. 202.

Copelon, Surfacing Gender, S. 202.

Wolfrum, Zur Durchsetzung des humanitären Völkerrechts, S. 426, Rn 1209, Nr. 5.

Danelius, Protection against Torture, S. 265 f.

sprechung des EuGMR bzw. der Europäischen Kommission für Menschenrechte (EKMR) bezogen.2663 Anders stellt sich die Lage für Ruanda dar: Der Staat ist Vertragspartei der Afrikanischen Menschenrechtscharta,2664 aber der derzeitige Mangel vergleichbarer Rechtsprechung des Afrikanischen Menschenrechtsgerichtshofs bedeutet, dass es keine ähnliche regionale Rechtsprechung gibt.2665 Auch der ICTR ist mehrfach auf die Entscheidungen von EuGMR bzw.

der Kommission eingegangen.2666 Diese sollen daher eine Grundlage der Bewertung der durch ICTY und ICTR erarbeiteten Definitionen bilden.

Auch in verschiedenen Entscheidungen des EuGMR bzw. der EKMR zu Art. 3 EMRK kann neben besonders schwerem körperlichem Schmerz2667 auch die Zufügung seelischen Leides allein als Verwirklichung von Folter gewertet werden.2668 Ebenso wird nicht immer eine direkte Beteiligung des Staates gefordert; auch nicht-staatliche Akteurinnen bzw. Akteure können Art. 3 EMRK verletzen.2669 Weiterhin ist auch die Liste verbotener Zwecke in der VN-Erklärung zur Folter von 19752670 nicht abschließend;2671 ebenso wenig wie in der Folterkonvention. Einer der dort genannten verbotenen Zwecke ist die Diskriminierung des Opfers oder einer anderen Person.2672 Laut S. z.B. Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Trial Chamber II, Judgment,

16. Oktober 1998, IT-96-21-T, §§ 481 f.; Prosecutor v. Anto Furundzija, Trial Chamber II, Judgment, 10.

Dezember 1998, IT-95-17/1-T, § 163; Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and Others, Trial Chamber II, Judgment, 22. Februar 2001, IT-96-23-T & IT-96-23/1-T, §§ 523-535; Prosecutor v. Miroslav Kvocka and Others, Trial Chamber I, Judgment, 2. November 2001, IT-98-30/1-T, §§ 144 f.

Organization of African Unity, African Charter on Human and Peoples’ Rights („Banjul Charter“), 7.-19.

Januar 1981, Banjul, Gambia, abgedruckt in: 21 International Legal Materials (1982), S. 59-68.

S. Chinkin, Protection, S. 465, Fn 60.

S. z.B. Prosecutor v. Alfred Musema, Trial Chamber I, Judgment and Sentence, 27. Januar 2000, ICTR-96A, §§ 18 f., Prosecutor v. Jean Kambanda, Appeals Chamber, Judgment, 19. Oktober 2000, ICTR-97-23-A, § 33.

S. z.B. Ireland v. United Kingdom, Urteil des EuGMR vom 18.1.1978, § 167; Anthony Tyrer v. United Kingdom, Urteil des EuGMR vom 15.3.1978, § 29; s. auch Cassese, Prohibition of Torture, S. 241.

Van Dijk, van Hoof, European Convention on Human Rights, S. 315; Harris, O’Boyle, Warbrick, Law of the European Convention of Human Rights, S. 61.

S. z.B. Wendy and Jeremy Costello-Roberts v. United Kingdom, Urteil des EuGMR vom 25.3.1993, § 28;

H.L.R. v. France, Urteil des EuGMR vom 29.4.1997, § 40; A. v. United Kingdom, Urteil des EuGMR vom 23.9.1998, §§ 22 m.w.N., 38 Nr. 1.

Declaration on the Protection of All Persons from Being Subjected to Torture and Other Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or Punishment, GV Res. 3452 (XXX), 9.12.1975.

Art.1 I nennt in Definition der Folter “(…) such purposes as obtaining from him or a third person information or confession, punishing him for an act he has committed or is suspected of having committed, or intimidating him or other persons. (…)” Art. 1 II legt fest: “Torture constitutes an aggravated and deliberate form of cruel, inhuman or degrading treatment or punishment.” (Hervorhebung der Verfasserin.) Art. 1 I 1 des Übereinkommens gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe lautet: “Such purposes as obtaining from him or a third person information or a confession, punishing him for an act he or a third person has committed or is suspected of having committed, or intimidating der Interamerikanischen Konvention zur Verhinderung und Bestrafung der Folter schließlich können Schmerz oder Leid zu jedem Zweck zugefügt werden,2673 was eine Verurteilung auch wegen Demütigung ermöglicht.2674 Dies entspricht der Rechtsprechung der beiden Gerichtshöfe.

Zu begrüßen ist auch die Position der Strafkammer im Fall Kunarac und andere, die das Vorbringen eines Angeklagten zurückwies, sexuelle Gewalt sei allein zur sexuellen Befriedigung des Täters begangen worden.2675 Auch für Verletzungen der EMRK sind nicht Vorsatz oder Motiv des bzw. der Angeklagten, sondern die Natur der relevanten Handlung und ihr Effekt auf die betroffene Person entscheidend.2676 Schließlich ist die Einbeziehung von Diskriminierung als verbotener Zweck in die Folterdefinition positiv zu bewerten. Ein Abschlussbericht des VN-Ausschusses für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau (vgl. Art. 17 I 1 CEDAW) hält fest, dass Gewalt, die gegen eine Frau gerichtet ist, weil sie eine Frau ist, einschließlich solcher Handlungen, die körperlichen, seelischen, oder sexuellen Schaden oder Leid zufügen, eine Form der Diskriminierung darstellen, die die Wahrnehmung von Menschenrechten und Grundfreiheiten durch Frauen ernstlich beeinträchtigt. Der verbotene Grund der Diskriminierung in der Folterdefinition stellt eine zusätzliche Grundlage für die völkerstrafrechtliche Verfolgung von Vergewaltigung und sexueller Gewalt als Folter dar.2677 Damit sind die entwickelten Definitionen der Folter weitgehend im Einklang mit menschenrechtlichen Kodifikationen.

2. Definitionen von folterähnlichen Tatbeständen In mehreren der untersuchten Urteile wurde sexuelle Gewalt als einer der mit Folter verwandten Tatbestände der Statute verurteilt, die im folgenden in der Reihenfolge der betreffenden Tatbestände des ICTY-Statuts definiert werden sollen.

or coercing him or a third person, or for any reason based on discrimination of any kind (…)”. (Hervorhebung der Verfasserin.) “For purposes of criminal investigation, as a means of intimidation, as personal punishment, as a preventive measure, as a penalty, or for any other purpose. Torture shall also be understood to be the use of methods upon a person intended to obliterate the personality of the victim or to diminish his personal or mental capacities, even if they do not cause physical pain or mental anguish” (Hervorhebung der Verfasserin); s. auch Danelius, Protection against Torture, S. 269.

Copelon, Surfacing Gender, S. 201 f.

Prosecutor v. Dragoljub Kunarac and Others, Trial Chamber II, Judgment, 22. Februar 2001, IT-96-23-T & IT-96-23/1-T, § 816, s. bereits Prosecutor v. Zejnil Delalic, Zdravko Mucic, Hazim Delic, Esad Landzo, Trial Chamber II, Judgment, 16. Oktober 1998, IT-96-21-T, § 470.

Van Dijk, van Hoof, European Convention on Human Rights, S. 316 f.

McDougall, Final Report, 22.6.1998, UN Doc. E/CN.4/Sub.2/1998/13, § 55.

a. Folterähnliche Tatbestände als schwere Verletzungen der Genfer Konventionen, Art. 2 ICTY Art. 2 ICTY enthält neben Folter die Tathandlungen der unmenschlichen Behandlung (Art. 2



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