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«Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Juristischen Fakultät der Universität Regensburg vorgelegt von Kathrin Greve Erstberichterstatter: ...»

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aber auch beim ICTR-Statut, das keine derartige Beschränkung hatte, wurde diese Aufnahme versäumt.2257 Umso bedeutender sind Urteile des ICTR, die eine flexiblere Interpretation dieses Verbrechens erlauben, wenn Frauen aufgrund ihres Geschlechts verfolgt werden. So begannen zwar beide Urteile ihre Erwägungen mit der Erklärung, die Vorschriften der Konvention seien gewohnheitsrechtlich anerkannt. 2258 Im Fall Jean-Paul Akayesu hielt die Strafkammer daraufhin fest, dass die Urheber der Völkermordkonvention offensichtlich nur „stabile“ Gruppen in die Definition einbeziehen wollten, deren Mitgliedschaft durch Geburt erworben wird, was politische oder wirtschaftliche Gruppen ausschließt, denen aufgrund individueller Entscheidung beigetreten werden kann.2259 Auf Grundlage dieser Erwägung aber, so die Kammer, könnten auch neue Gruppen dem Schutzbereich der Konvention unterfallen, solange sie stabil und permanent sind.2260 In dieser Aussage liegt ein bedeutender Schritt hin zur Integration von aufgrund ihres Geschlechts verfolgten Frauen in die existierende Definition des Völkermordes.2261 Im Prozess gegen Alfred Musema erklärte die Kammer, eine einzelfallorientierte Bewertung bei der Beantwortung der Frage, ob eine bestimmte Gruppe dem Schutzbereich der Völkermordkonvention unterfalle, durchführen zu wollen.2262 Auch dies bedeutet eine grundsätzliche Bereitschaft, über die Einbeziehung neuer permanenter und stabiler Gruppen, wie etwa eine durch Geschlecht definierte, nachdenken zu wollen.

S. z.B. National Alliance of Women’s Organizations, Gender Justice and the Constitution of the War Crimes Tribunal Pursuant to Security Council Resolution 808, 31.3.1993, abgedruckt in: Morris, Scharf, Yugoslavia, Bd. 2, S. 399-403, 400 f.; Askin, War Crimes, S. 342 f.; Gardam, Jarvis, Women, Armed Conflict and International Law, S. 198; Lippman, Crimes Against Humanity, S. 272; Morris, Scharf, Yugoslavia, Bd. 1, S. 88 m.w.N.

Morris, Scharf, Rwanda, Bd.1, S. 174.

Morris, Scharf, Rwanda, Bd.1, S. 175.

Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, § 495;

Prosecutor v. Alfred Musema, Trial Chamber I, Judgment and Sentence, 27. Januar 2000, ICTR-96-13-T, § 151.

Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, § 511;

Prosecutor v. Alfred Musema, Trial Chamber I, Judgment and Sentence, 27. Januar 2000, ICTR-96-13-T, § 162.

Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, § 516.

Gardam, Jarvis, Women, Armed Conflict and International Law, S. 197.

Prosecutor v. Alfred Musema, Trial Chamber I, Judgment and Sentence, 27. Januar 2000, ICTR-96-13-T, § 163; s. auch Gardam, Jarvis, Women, Armed Conflict and International Law, S. 196; Ntanda Nsereko, Genocide, S. 130, der allerdings auf eine Inkonsistenz bezüglich religiöser Gruppen hinweist, da das religiöse Bekenntnis gewählt und auch gewechselt werden könne.

i. Ausblick: Statut des IStGH Art. 6 des IStGH-Statuts, der Völkermord definiert, enthält keine explizite Referenz zu sexueller Gewalt oder genderabhängigen Verbrechen, sondern gibt ebenfalls die Vorschriften der Völkermordkonvention wieder. Dies ist eine Konsequenz des großen Widerstrebens der Delegationen, von dieser Definition abzuweichen,2263 obwohl das Urteil gegen Akayesu bei der Annahme des Römischen Statuts bereits vorlag.

Dennoch stellen die Entwicklungen bei der Erarbeitung des IStGH-Statuts eine weitere Unterstützung für die Bewertung von Vergewaltigung und andere Formen sexueller Gewalt als Völkermord dar. Die Preparatory Commission äußerte sich mehrfach dahingehend, dass sexuelle Gewalt die Voraussetzungen von Art. 6 I b IStGH erfüllen kann.2264

4. Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 5 ICTY, Art. 3 ICTR) Die ersten konkreten Ausführungen zu „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ sind in Art. 6 c IMT bzw. Art. 5 c IMTF enthalten,2265 die Ursprünge dieses Prinzips lassen sich aber in weit frühere Zeiten zurückverfolgen.2266 Der Begriff war in einem nicht-technischen Sinn bereits 1915 sowie in Dokumenten, die sich auf den Ersten Weltkrieg bezogen, verwendet worden und hat einen Vorläufer in der Martens’schen Klausel, wie sie 1907 in der Präambel der Haager Konvention formuliert wurde.2267 Damit lag die Neuerung bei der Aufnahme des Steains, Gender Issues, S. 363.

S. Preparatory Commission of the ICC, Addendum, Annex III, Elements of Crimes, 22.12.1999, UN Doc.

PCNICC/1999/L.5/Rev.1/Add2, S. 5: “The term “serious bodily or mental harm” may include inter alia rape and sexual violence”; “rape and sexual violence may constitute genocide in the same way as any other act, provided that the criteria of the crime of genocide are met.”; Preparatory Commission of the ICC, Discussion Paper Proposed by the Coordinator, 24.3.2000, UN Doc. PCNICC/2000/WGEC/RT.1, S. 2, Fn 1: “Serious bodily or mental harm may include, but is not necessarily restricted to, acts of torture, rape, sexual violence or inhuman or degrading treatment.” Art. 6 c IMT lautet: “Crimes against humanity: namely, murder, extermination, enslavement, deportation, and other inhumane acts committed against any civilian population, before or during the war, or persecutions on political, racial, or religious grounds in execution of or in connection with any crime within the jurisdiction of the Tribunal, whether or not in violation of domestic law of the country where perpetrated.” (Hervorhebungen der Verfasserin.) Art. 5 c IMTF ist bis auf die Beschränkung der Verfolgungen aus politischen oder rassischen Gründen gleich lautend, beide Statute sind abgedruckt in: Morris, Scharf, Rwanda, Bd. 2, S. 473-479, 485-489.





Preliminary Report of the Commission of Experts, UN Doc. S/1994/1125, 4.10.1994, § 132; Prosecutor v.

Dusko Tadic, Trial Chamber II, Opinion and Judgment, 7. Mai 1997, IT-94-1-T, § 618; Prosecutor v. Jean-Paul Akayesu, Trial Chamber I, Judgment, 2. September 1998, ICTR-96-4-T, § 565; s. auch Gardam, Jarvis, Women, Armed Conflict and International Law, S. 78; Lippman, Crimes Against Humanity, S. 269 f.

S. Commission on the Responsibility of the Authors of the War and on Enforcement of Penalties, Report presented to the Preliminary Peace Conference, 29.3.1919, abgedruckt in:14 AJIL (1920), S. 95-154, die feststellte, dass der Krieg durch das deutsche Reich und seine Verbündeten “in violation of (…) the elementary laws of humanity” geführt worden sei, S. 115, 133 f.; s. auch die “Declaration of the Governments of France, Great Britain and Russia denouncing the massacres of the Armenian population in Turkey as “crimes against humanity and civilization for which all the members of the Turkish government will be held responsible together with its Straftatbestandes „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ in Art. 6 c IMT hauptsächlich in der Definition eines bereits bekannten Konzepts.2268 a. Definition von Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch IMT und IMTF Die Definition von Verbrechen gegen die Menschlichkeit stellt eines der wichtigsten Vermächtnisse der Nürnberger und Tokioter Prozesse dar, da die Strafbarkeit von Verbrechen gegen die Menschlichkeit verdeutlicht, dass es sich dabei um so schwerwiegende Verbrechen handelt, dass diese die ganze Menschheit betreffen, was eine wichtige Etappe auf dem Weg zu einer internationalen Strafgerichtsbarkeit darstellt.2269 Die zweite wichtige Entwicklung in diesen Verfahren liegt in der Anerkennung individueller strafrechtlicher Schuld an Kriegsverbrechen.2270 Die Notwendigkeit der Aufnahme von Verbrechen gegen die Menschlichkeit in das IMTStatut bzw. Kontrollratsgesetz Nr. 102271 ergab sich daraus, dass die von Deutschen an ihren eigenen Staatsangehörigen verübten Verbrechen von den Alliierten strafrechtlich verfolgt werden sollten.2272 Im Gegensatz zu Kriegsverbrechen können Verbrechen gegen die Menschlichkeit auch an Personen begangen werden, die die gleiche Staatsangehörigkeit haben wie der Täter bzw. die Täterin;2273 Art. 6 c IMT sollte die Lücken füllen, die dadurch bei der Strafverfolgung offen gelassen wurden.2274 Der Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg ergab sich aber daraus, dass Art. 6 c IMT, Art. 5 c IMTF eine Verbindung zwischen den Tatagents implicated in the massacres” ”, zitiert in: Schwelb, Crimes Against Humanity, S. 181 (Hervorhebung Schwelbs).

Prosecutor v. Dusko Tadic, Trial Chamber II, Opinion and Judgment, 7. Mai 1997, IT-94-1-T, § 618.

Goldstone, War Criminals, S. 2; Robertson, Crimes against Humanity, S. 236; Röling, The Nuremberg and the Tokyo Trials in retrospect, S. 592.

Goldstone, War Criminals, S. 3; Röling, The Nuremberg and the Tokyo Trials in retrospect, S. 603 f. Die Genfer Konventionen nahmen die individuelle Strafbarkeit 1949 ebenso auf wie das Prinzip der universellen Zuständigkeit für die Verantwortlichen für schwere Verletzungen.

S. Control Council for Germany, Official Gazette, 31.1.1946, S. 50-52, abgedruckt in: Morris, Scharf, Rwanda, Bd. 2, S. 494-496.

US v. Karl Brandt et al. (“Medical Case”), in: Trials of War Criminals under Control Council Law No 10, Bd. II, S. 174; s. auch Prosecutor v. Dusko Tadic, Trial Chamber II, Opinion and Judgment, 7. Mai 1997, IT-94T, § 619; Bassiouni, Crimes against Humanity, S. 179 m.w.N.; Lippman, Crimes Against Humanity, S. 266, 270 m.w.N.

Preliminary Report of the Commission of Experts, UN Doc. S/1994/1125, 4.10.1994, § 132; Bassiouni, Crimes against Humanity, S. 177, 179 m.w.N.; Goldstone, War Criminals, S. 2; Jia, Differing Concepts, S. 257.

Prosecutor v. Dusko Tadic, Trial Chamber II, Opinion and Judgment, 7. Mai 1997, IT-94-1-T, § 620; s. auch Bassiouni, Crimes against Humanity, S. 7, 114-119; Jia, Differing Concepts, S. 257.

handlungen und dem Krieg vorsahen2275 und die relevanten Tathandlungen zudem direkt analog zu denjenigen waren, die nach damaligem Verständnis Kriegsverbrechen entsprachen.2276 Ein weiterer Unterschied zwischen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist das Erfordernis, dass die Begehung nach der Rechtsprechung des IMT im Rahmen einer Strategie und zudem zahlreich oder systematisch erfolgen muss. 2277 Obwohl sie möglicherweise alle Tatbestandsvoraussetzungen eines Kriegsverbrechens erfüllen, können einzelne Morde, Hinrichtungen, Deportationen oder Plünderungen nur dann auch ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen, wenn sie als Teil eines ausgedehnten oder systematischen Angriffs gegen die Zivilbevölkerung begangen werden, und der Täter bzw. die Täterin sich bewusst war, dass seine bzw. ihre Handlungen Teil eines solchen größeren systematischen Angriffes sind.2278 Diese Entwicklung in Abgrenzung zu Kriegsverbrechen hat dazu geführt, dass trotz der Aufgabe des Erfordernisses eines Zusammenhangs mit einem bewaffneten Konflikt bereits im KRG dieser Tatbestand unweigerlich mit den während des Zweiten Weltkriegs begangenen Verbrechen in Verbindung gebracht wurde, wobei sich die mangelnde Thematisierung geschlechtsspezifischer Gewalt an Frauen negativ auswirkt.2279 Ebenso hatte die Rechtsprechung von IMT und IMTF zur Konsequenz, dass teilweise immer noch eine Begehung der Verbrechen als Teil einer breit angelegten oder systematischen Kampagne2280 und die systematische Planung2281 oder wenigstens Tolerierung auf Regierungsebene2282 als integrales Element der Tatbestandsverwirklichung gefordert wird, was die Beweisführung bei Verbrechen Gardam, Jarvis, Women, Armed Conflict and International Law, S. 79; Goldstone, War Criminals, S. 2;

Lippman, Crimes Against Humanity, S. 188.

Bassiouni, Crimes against Humanity, S. 24, 177 f., 186; Gardam, Jarvis, Women, Armed Conflict and International Law, S. 79; Lippman, Crimes Against Humanity, S. 188; Schwelb, Crimes Against Humanity, S. 191.

Goldstone, War Criminals, S. 2.

Goldstone, War Criminals, S. 2.

S. o. S. 92-93.

Final report, annex II: Rape and Sexual Assault: A Legal Study, UN Doc. S/1994/674/Add.2 (Vol. I), 31.5.1995, §§ 31 f.; Meron, Rape, S. 428. S. auch Art. 18, Draft Code of Crimes against the Peace and the Security of Mankind, Report of the ILC on the Work of its Forty-Eighth Session, 6 May-26 July 1996, 26.7.1996, UN Doc. A/51/10 (1996), abgedruckt in: McDonald, Swaak-Goldman, Documents and Cases, S. 335-447, 392.

Meron, Rape, S. 428, Fn. 27 zitiert 15 United Nations War Crimes Commission, Law Reports of Trials of War Criminals 121 (1949), S. 134-136.

Final report, annex II: Rape and Sexual Assault: A Legal Study, UN Doc. S/1994/674/Add.2 (Vol. I), 31.5.1995, § 33.

gegen die Menschlichkeit schwieriger macht als bei Kriegsverbrechen.2283 Einzelne Verbrechen wären damit keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit.2284 b. Probleme bei der Anwendung auf sexuelle Gewalt gegen Frauen Weder das Nürnberger noch das Tokioter Statut enthalten eine spezielle Referenz zu Frauen oder den Arten von Verbrechen, die sie besonders betreffen könnten,2285 obwohl die weit verbreitete Begehung sexueller Gewalt während des Zweiten Weltkriegs bekannt war.2286 Allerdings enthält der Tatbestand von Verbrechen gegen die Menschlichkeit in beiden Statuten die Auffangklausel „andere unmenschliche Handlungen“, die eine Thematisierung sexueller Gewalt ermöglichte.2287 Die Verwirklichung „anderer unmenschlicher Handlungen“ durch sexuelle Gewalt wurde in Nürnberg tatsächlich angeklagt. 2288 Da deren Begehung während des Verfahrens wenigstens am Rande angesprochen wurde, liegt der Schluss nahe, dass sie auch in die Verurteilung einging.2289 Gleiches gilt für die Tokioter Prozesse: Sexuelle Gewalt wird im Statut nicht erwähnt, sollte aber in „andere unmenschliche Handlungen“ integriert sein und wurde vor dem IMTF auch ausführlicher behandelt als in Nürnberg. Auch hier floss sexuelle Gewalt in die Verurteilung ein, wenn sie auch gegenüber der Behandlung anderer Verbrechen nebensächlich war.2290 Dagegen ist Vergewaltigung gemäß Art. II Abs. 1 c KRG2291 explizit ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Auch wenn der Charakter dieses Gesetzes als kodifiziertes Völkergewohnheitsrecht diskutabel ist - die Präambel nahm immerhin auf die Moskauer Erklärung von 1943 und das IMT-Statut Bezug, die einen integralen Teil des Gesetzes darstellen sollten, seine Grundlage ist völkerrechtlicher Natur und Formulierung und Umsetzung gingen auf die Meron, Rape, S. 428.

Final report, annex II: Rape and Sexual Assault: A Legal Study, UN Doc. S/1994/674/Add.2 (Vol. I), 31.5.1995, § 31.

Gardam, Jarvis, Women, Armed Conflict and International Law, S. 79.

Gardam, Jarvis, Women, Armed Conflict and International Law, S. 205 m.w.N.



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