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SÜDTIROL-WEGEPROJEKT

Wander- und Bergwegeerfassung

in Südtirol

Abschlussbericht

Oktober 2007

Europäische Union – Programm Ziel 2

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Programmes Ziel 2 kofinanziert

INHALT

1 AUSGANGSLAGE UND ZIELSETZUNG

1.1 Rückblick

1.2 Rechtliche Situation – Zuständigkeiten

1.3 Projektinitiative

1.4 Pilotprojekt

1.5 Ziele

2 PROJEKTPARTNER

3 FINANZIERUNG

3.1 Eigenleistungen

3.2 Konvention

3.3 Beschlüsse

3.4 Zusatzfinanzierung AVS

4 ADMINISTRATIVER RAHMEN

4.1 Zeitplan

5 PROJEKTDURCHFÜHRUNG

5.1 Ausgangslage

5.2 Datenerhebung

5.2.1 Vorbereitung

5.2.2 Vermessung

5.2.3 Auswertung

5.2.4 Flurnamen

5.3 Markierungsrichtlinien

5.4 Wege-Informationssystem

5.4.1 Verwaltungseinheit

5.4.2 Internetpräsenz

6 ERGEBNISSE

6.1 Statistische Auswertung

6.2 Informationsprodukte

7 ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

8 WEITERE ENTWICKLUNG

8.1 Beschilderung

8.1.1 Anpassung an SOLL-Zustand

8.1.2 Zusatzprojekt: Maßnahmen zur Förderung der Sicherheit

8.2 Nachmessungen

8.3 Zentrale Koordinationsstelle

8.4 Nutzung der Daten

8.5 Schulung

8.6 Themen- bzw. Premium-Wege

9 RESÜMEE

Anhang ………………………………………………………………………………………………………… 42 Südtirol-Wegeprojekt: Abschlussbericht 3

1 AUSGANGSLAGE UND ZIELSETZUNG

In Südtirol stellt das Wandern bei Einheimischen und Gästen die weitaus beliebteste Freizeit- bzw. Urlaubsaktivität dar. Die Grundlage dafür bildet das ausgedehnte Wander- und Bergwegenetz. Die Ursprünge dieses Wegenetzes gehen auf die zweite Hälfte des 19. Jh.s zurück, als die ersten Alpenvereinssektionen begannen, die Berge mittels Schutzhütten und Wegen zu erschließen. Heute ist Südtirol mit rund 16.000 km markierten Wander- und Bergwegen außergewöhnlich gut erschlossen.

Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Infrastruktur ist wohl an einer 2004 in Österreich durchgeführten Erhebung (T-MONA: Tourismus-MONitor-Austria) zu ermessen, wonach 49% der zwischen Juli und September befragten ÖsterreichUrlauber einen Wanderurlaub in Österreich verbringen.

Die statistischen Kennzahlen der Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) 2006 für Südtirol lauten: Bei 26.000.000 Nächtigungen fallen 16.000.000 auf den Sommer, und die durchschnittlichen Urlaubsausgaben im Sommer betragen 82 € pro Tag/Person.

Leider können aufgrund fehlender Kennzahlen die Infrastrukturkosten für das sommerliche Tourismusangebot nicht mit jenen für den hochtechnologisierten Wintertourismus verglichen werden.

1.1 RÜCKBLICK

Historisch gesehen sind die ersten Steige seitens der heimischen Bevölkerung als Übergänge in andere Täler und zur landwirtschaftlichen Nutzung von Almen, Wald und Feldern wie auch für Jagdzwecke entstanden. Diese Steige waren das Ergebnis kontinuierlicher Begehung logischer und zweckmäßiger Routen und waren auch nicht markiert.

Erst durch das Aufkommen des Alpinismus und mit der Gründung der Alpenvereine in der 2. Hälfte des 19. Jh.s, deren Ziel u. a. die Erforschung und Begehbarmachung der Alpen war, setzte ein planmäßiger Bau von Steigen und Wegen ein. Mit Eigenmitteln und Muskelkraft sowie mit den Zuschüssen des seinerzeitigen „Centralausschusses“ des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins (D.u.ÖAV), dessen Mitglieder nämlich die AV-Sektionen im südlichen Tirol waren, wird in Ergänzung zum Hüttenbau ein weitläufiges Netz von Zustiegsund Verbindungswegen geschaffen sowie bekannte Gipfelziele begehbarer gemacht.

Erste Rahmenbedingungen für ein strukturiertes Wegenetz finden sich in der Wegenummerierung und in der Einteilung nach Arbeitsgebieten. Dies wurde Südtirol-Wegeprojekt: Abschlussbericht 4 notwendig, da nicht mehr nur die Einheimischen auf die Berge gingen, sondern auch Menschen aus anderen Ländern unsere Täler und Berge besuchten und bestiegen.

Es mussten neue Steige angelegt und die bestehenden Steige markiert werden, damit diese auch von ortsunkundigen Benutzern genutzt werden konnten.

Wie aus den Archivbeständen des AVS nachvollzogen werden kann, besteht in Südtirol zu Beginn des Ersten Weltkrieges bereits ein gut ausgebautes Wegenetz, das als Zubringer zu den rund 80 bereits bestehenden Schutzhütten dient und von dort aus auf markante Gipfelziele führt.

Die Entwicklung zwischen den beiden Kriegen bringt in der Wegematerie mit sich, dass mit der Gründung von örtlichen Sektionen des Club Alpino Italiano (CAI) und der Zuweisung von Südtiroler Schutzhütten an den CAI auch manche Arbeitsgebiete und die Wegezuständigkeit ehemaliger Sektionen im D.u.ÖAV an den CAI übergehen. Aus heutiger Sicht gesehen ist der Einsatz des CAI lobenswert, und die Zusammenarbeit zwischen den alpinen Vereinen beruht auf gegenseitiger Wertschätzung.

So wie nach 1923 einzelne Zuständigkeiten an den CAI übergehen, wird 1935 mit der Ausweisung des Nationalparks Stilfser Joch dessen gebietsspezifische Zuständigkeit von Amts wegen definiert. Auswirkungen und Erleichterungen für den bisher tätigen Alpenverein in der Instandhaltung und Wartung der Wegematerie gibt es in diesem Bereich allerdings erst in den letzten 2 Jahrzehnten.





Mit der Wiedergründung des Alpenvereins in Südtirol nach 1945 finden der Wegebau und das Markierungswesen einen neuen Aufschwung. Die AVSLandesleitung fungiert als koordinierende Stelle und unterstützt mit den verfügbaren bescheidenen Mitteln jedoch mit viel Eigenleistung das aufstrebende Vereinswesen und den Wegebau vor Ort.

Mit der Ausweisung verschiedener Schutzgebiete bzw. Naturparke ab 1974 wird der Wegebau, wo bisher allein ehrenamtliche Arbeit die Grundlage war, durch professionelle Mitarbeiter unterstützt. Für den aufblühenden alpinen Tourismus ist dieses Wegenetz eine tragende Struktur, und so folgen auch die ersten öffentlichen und direkten Zuwendungen an den Verein.

1.2 RECHTLICHE SITUATION – ZUSTÄNDIGKEITEN

Mit dem Staatsgesetz Nr. 91, Art. 2 vom 26.01.1963 wird dem CAI zugunsten seiner Mitglieder und anderer Personen die Erhaltung und der Bau von Wegen zuerkannt, doch gibt es in Südtirol – obwohl mit primärer Gesetzgebungskompetenz ausgestattet – im Gegensatz zu anderen Regionen und Provinzen Italiens noch heute keine ausreichende gesetzliche Regelung.

Südtirol-Wegeprojekt: Abschlussbericht 5 Mit dem Landesgesetz Nr. 22 vom 07.06.1982, Art. 10 wird zwar verfügt, dass der AVS und der CAI in den Genuss von Beiträgen für „den Bau, die Instandhaltung, die Verbesserung und Markierung von Bergwegen, ausschließlich der Klettersteige“ kommen können, es werden aber keine Hinweise über deren rechtliche Zuständigkeiten als Wegehalter definiert.

1.3 PROJEKTINITIATIVE

Im Laufe des letzten Jahrzehnts erfahren die Wege durch die steigende Beliebtheit Freizeitaktivität Wandern, der aber auch durch ein offensives Tourismusmarketing zunehmend an Bedeutung. Die alpine Infrastruktur ist das notwendige „Sportgerät“ für die vielen Berg- und Wanderfreunde und dadurch Grundlage für den Bergtourismus. Die Wanderwege erhalten damit einen beachtlichen Wert als Wirtschaftsfaktor und werden dementsprechend stark beworben.

Auf der anderen Seite betreuen u. a. die AVS-Sektionen einen Großteil des Wegenetzes nach wie vor in ehrenamtlicher Arbeit. Die Markierung, Beschilderung und Instandhaltung der Wege ist eine verantwortungsvolle und aufwendige Tätigkeit, die allerdings von der Öffentlichkeit bzw. der Tourismuswirtschaft vielfach als selbstverständlich hingenommen wird.

Diese Entwicklungen sowie die unklare rechtliche Situation veranlassen den AVS als nach wie vor größter Wegehalter in Südtirol, die Initiative zu ergreifen und ein landesweites Projekt zur Erhebung aller Wander- und Bergwege zu starten. Dem AVS geht es nicht zuletzt auch darum, die Tätigkeit seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter aufzuwerten und ihnen die Verwaltung und Betreuung der Wege zu erleichtern.

Bestätigt wird der AVS in seinem Vorhaben auch durch den Bergrettungsdienst, der eine detaillierte Erhebung aller Berg- und Wanderwege als bedeutendes Hilfsmittel in der tagtäglichen Konfrontation mit Suchaktionen und Rettungseinsätzen aller Art benötigt.

Dabei steht es für den AVS außer Frage, dass ein Unterfangen in dieser Dimension nur mittels modernster technologischer Mittel durchgeführt werden kann. Die zwischenzeitlich verfügbaren innovativen Methoden, wie Globales Positionierungssystem (GPS), Geographisches Informationssystem (GIS) und Internet, eröffnen Möglichkeiten, die unbedingt genutzt werden müssen.

Südtirol-Wegeprojekt: Abschlussbericht 6

1.4 PILOTPROJEKT

Im Vorfeld des Südtirol-Wegeprojektes wird die Idee der digitalen Erfassung der Wander- und Bergwege in einem Pilotgebiet, dem Ultental, versuchsweise umgesetzt.

Aus der Initiative der AVS-Sektion St. Pankraz wird schließlich ein Leader-Projekt gestartet, in welchem die drei AVS-Sektionen des Tales (St. Pankraz, Ulten, Innerulten) gemeinsam mit dem Tourismusverein Ultental-Deutschnonsberg sowie der Unterstützung der beiden Gemeindeverwaltungen (St. Pankraz, Ulten) die Idee verwirklichen. Als sichtbares Ergebnis wird die CD „Wanderwelt UltentalDeutschnonsberg“ herausgegeben und mit großer Begeisterung bei den Wanderern angenommen. Ebenso wird die Beschilderung den Auswertungen entsprechend erneuert. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Tourenvorschläge von der CD auch als Wanderführer in Buchform publiziert sowie eine Wanderkarte vom Tal erstellt.

Die vielversprechenden Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt bestätigen die AVSLandesleitung, dass ein solches Projekt mit Erfolg für ganz Südtirol gestartet werden kann.

1.5 ZIELE Das Südtirol-Wegeprojekt ist sehr umfangreich, umfasst aber in seiner Konzeption

drei Hauptbereiche, die folgendermaßen als Projektziele definiert werden können:

1. Digitale Erhebung der Wegeinfrastruktur Bislang gibt es keine genauen Aufzeichnungen über den tatsächlichen Wegebestand. Die bisher vermittelten Zahlen beruhen auf Schätzungen der verschiedenen Wegehalter. Ebenso weichen die in den bestehenden Wanderkarten eingetragenen Wegverläufe teilweise erheblich voneinander wie auch von der Realität ab, sodass auch diese Grundlagen keine Eindeutigkeit zulassen. Es ist daher vorrangiges Ziel, den aktuellen Wegebestand zu erheben. Um eine möglichst exakte Aufnahme der bestehenden Situation zu gewährleisten, erfolgt eine Erfassung mittels GPS-System, welches auch die Aufzeichnung von Zusatzinformationen zulässt.

2. Erarbeitung von einheitlichen Markierungsrichtlinien Ein gutes Wegeleitsystem ist das Um und Auf für ein orientiertes Wandern. Bisher wurden in den verschiedenen Gebieten in Südtirol unterschiedliche Systeme zur Beschilderung angewandt. Neu erarbeitete Richtlinien sollen helfen, die Markierung und Beschilderung der Wander- und Bergwege in ganz Südtirol einheitlich zu gestalten.

Südtirol-Wegeprojekt: Abschlussbericht 7

3. Verwaltung und Vermittlung der Daten in einem Wege-Informationssystem Die erhobenen Daten sollen in einer geografischen Datenbank zentral gespeichert und verwaltet werden. Darüber hinaus sollen die gewonnenen Daten und Informationen auch der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Dafür bietet sich ein Wander-Informationssystem auf Internetbasis an. Es wird daher sowohl ein Datenverwaltungs- wie auch ein Datenvermittlungsprogramm entwickelt.

2 PROJEKTPARTNER

Die Projektinitiatoren legen von Anfang an großen Wert auf die gesamtheitliche Erfassung des Wegenetzes und damit auf die Einbeziehung aller Wegehalter. Man ist einstimmig der Meinung, dass die Erhebung nur dann sinnvoll ist, wenn alle bestehenden Wander- und Bergwege in der gleichen Art und Weise erfasst werden.

Entsprechend seiner Fachkompetenz, seiner landesweiten Zuständigkeit sowie seiner Initiative ist der Alpenverein Südtirol (AVS) Projektkoordinator und wird im Projekt durch die Landesleitung bzw. Landesgeschäftsstelle vertreten.

Projektpartner sind die Wegehalter Südtirols. Dazu zählen:

die Tourismusvereine bzw. -verbände, welche durch den Landesverband der Tourismusorganisationen Südtirols (LTS) vertreten sind;

die Naturparke, welche durch das Amt für Naturparke vertreten sind;

der Nationalpark Stilfser Joch, welcher durch den Südtiroler Führungsausschuss vertreten ist;

der CAI Alto Adige.

In den einzelnen Arbeitsgebieten erfolgt eine Zusammenarbeit mit den jeweiligen lokalen Vertretern der genannten Organisationen und Institutionen.

3 FINANZIERUNG

Bereits 1999 ist der AVS an die Landesverwaltung mit der Idee der landesweiten digitalen Wegeerfassung herangetreten. Im November 1999 wird seitens des AVS eine Projektstudie erstellt und im April 2000 eine erste Kostenschätzung über 2,2 Mio. € (ohne MwSt.) vorgelegt, die allerdings nur die technische Erhebung der Wanderwege beinhaltete.

Nach intensiven Analysen über die mögliche Finanzierung des Projektes, der AVS verfügt nicht über die notwendigen Mittel, wird im Herbst 2000 die Finanzierung über Südtirol-Wegeprojekt: Abschlussbericht 8 Strukturmittel des ZIEL-2-Fonds ins Auge gefasst und dieser Weg zusammen mit der zuständigen Landesabteilungen verfolgt.

Da das Landesamt für EU-Angelegenheiten bereits im Frühjahr 2001 aus Brüssel die Information erhält, dass die geplanten Gelder innerhalb weniger Monate zweckgebunden werden müssen, wird dem AVS geraten, mit den Arbeiten umgehend zu starten. Mit der Absichtserklärung des zuständigen Landesrates startet der AVS die Erhebungsarbeiten in der westlichen Landeshälfte.

Im Juni 2002 wird dem AVS seitens der Landesverwaltung die effektive Finanzierungsmöglichkeit des Wegeprojektes, vorerst im Rahmen von 3.000.000 €, für den Zeitraum von 4 Jahren mitgeteilt.



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