WWW.ABSTRACT.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Abstract, dissertation, book
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:     | 1 |   ...   | 2 | 3 || 5 | 6 |   ...   | 35 |

«Item 7b Severe Accidents Related Issues Preliminary Monitoring Report Report to the Federal Ministry of Agriculture, Forestry, Environment and Water ...»

-- [ Page 4 ] --

12 ETE Road Map - Preliminary Monitoring Report – Item 7b: Severe Accidents Related Issues

ZUSAMMENFASSUNG

I. Grundlage und Hintergrund des Projektes Die Republik Österreich und die Tschechische Republik haben mit Unterstützung des Kommissars Verheugen am 29. November 2001 Übereinstimmung hinsichtlich der “Schlussfolgerungen des Melker Prozesses und das Follow-up“ erzielt. Um eine wirksame Umsetzung der Ergebnisse des Melker Prozesses im Bereich der nuklearen Sicherheit zu ermöglichen, enthält der Anhang I dieses „Brüsseler Abkommens“ Details zu spezifischen Maßnahmen, die als Follow-up zum „Trialog“ des „Melker Prozesses“ im Rahmen des betreffenden bilateralen tschechisch-österreichischen Abkommens durchzuführen sind.

Weiters legte die Kommission zur Prüfung der Umweltverträglichkeit des KKWs Temelin, die auf Grund einer Resolution der Regierung der Tschechischen Republik eingesetzt wurde, einen Bericht vor und schlug in ihrer Stellungnahme die Umsetzung einundzwanzig konkreter Maßnahmen vor (Anhang II des „Brüsseler Abkommens“).

Die Unterzeichner kamen überein, die Umsetzung der genannten Maßnahmen gemeinsam von tschechischen und österreichischen Experten im Rahmen des bilateralen Abkommens über den Austausch von Informationen regelmäßig zu überwachen.

Zur Überwachung auf technischer Ebene im Rahmen des einschlägigen tschechisch-österreichischen bilateralen Abkommens wurde, wie im „Brüsseler Abkommen“ vorgesehen, eine „Roadmap“ („Fahrplan“) ausgearbeitet und am 10. Dezember 2001 vom stellvertretenden Premierminister und Außenminister der Tschechischen Republik, sowie vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft der Republik Österreich, vereinbart.

Das österreichische Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft beauftragte das Umweltbundesamt mit der Gesamtkoordination der Umsetzung der „Roadmap“. Jeder Eintrag in der „Roadmap“ entspricht einem spezifischen technischen Projekt [siehe ANNEX C].

Die Zielsetzung von Punkt 7 des „Roadmap“ Prozesses, wie in Annex I des „Brüsseler Abkommens“ festgehalten, lautet: „Wirksame Vermeidung und Eingrenzung von Folgewirkungen aus Auslegungsüberschreitenden Unfällen (Schweren Unfällen)“.

In Annex I werden folgende Aussagen bezüglich dem „Derzeitigen Stand und den geplanten

spezifischen Maßnahmen“ festgehalten :

„Hinsichtlich auslegungsüberschreitender Störfälle gibt es im KKW Temelin derzeit eine Reihe von Maßnahmen, die die Folgen von Störfällen vermeiden oder verringern sollen. Diese schließen unter anderem Software - und Hardwaremaßnahmen, wie zum Beispiel symptomorientierte Notfallbetriebsvorschriften, technisches Hilfszentrum, Überwachungssystem für Störfallfolgen, Notfallvorsorge mit ein. Zum Zwecke der Notfallvorsorge wurde die PSA (Probabilistic Safety Assessment) angewendet, mit dem Ziel, Ereignisse mit verschiedenen Eintrittshäufigkeiten, aber ähnlichen Endeffekten, zu identifizieren und in Gruppen einzuteilen.

Auf der Grundlage dieser Beurteilung wurde das relative Risiko für spezifische Ereignisse eingeschätzt, um jene davon auszuwählen, die zur Bestimmung von Notfallmaßnahmen dienen werden (vorausgeplante, reaktive). Richtlinien zum Management schwerer Unfälle (SAMG) als ein dem letzten Stand entsprechendes Instrument werden das gesamte System der folgenverringernden Maßnahmen bezüglich des Managements von auslegungsüberschreitenden Störfällen ergänzen.

ETE Road Map - Preliminary Monitoring Report – Item 7b: Severe Accidents Related Issues 13 Der Abschluss des Projekts für die Entwicklung der SAMG ist für Ende 2002 geplant und wird anschließend evaluiert werden. Zur Förderung des beiderseitigen Verständnisses werden

im Rahmen des bilateralen Abkommens Tätigkeiten in zwei Richtungen hin unternommen:

a) Eine Arbeitsgruppe zum Vergleich von Berechnungen hinsichtlich der radiologischen Folgen von BDBA (Beyond Design Base Accident) wird eingerichtet, um die Grundlagen für eine Notfallvorsorge zu harmonisieren.

b) Der Informationsaustausch zu den SAMG wird die Erörterung der analytischen Grundlage wie auch der entsprechenden Software – und Hardwaremaßnahmen mit einschließen.“ Punkt (a) wird in einem anderen Projekt (PN1) [siehe Annex C] abgehandelt. Punkt (b) wird vom gegenständlichen Projekt (PN7) abgedeckt.

Bezugnehmend auf Kapitel IV des "Brüsseler Abkommens" und auf die Prinzipien der "Roadmap" werden eine Reihe von Problemkreisen, die im "Trialog" des "Melker Prozesses" erarbeitet wurden, als verfolgungswürdig im Rahmen des bilateralen Abkommens erachtet. Die folgenden sieben Problemkreise stehen in enger Verbindung mit Punkt 7 (b) und werden aus

diesem Grund ebenfalls in diesem Projekt behandelt:

• Problemkreis 1 Sicherheitsbehälter-Bypass und Störfälle mit Leckagen vom Primär- in den Sekundärkühlkreislauf (PRISE)

• Problemkreis 4 Sicherheitsbehälter-Auslegung und Anordnung

• Problemkreis 5 Probabilistische Sicherheitsanalyse und Schwere Unfälle

• Problemkreis 6 Störfallbetriebsanleitungen (EOPs) & Richtlinien zur Beherrschung von Schweren Unfällen (SAMGs)

• Problemkreis 16 Wasserstoff-Einstellung





• Problemkreis 26 Analyse von Auslegungsüberschreitenden Unfällen

• Problemkreis 29 Technische Grundlage für die Gültigkeitszonen des Alarmplans für Temelín (EPZs) Die „Roadmap“ sah für die erste Hälfte des Jahres 2003 einen Experten-Workshop zur Erörterung dieser Thematik vor. Dieser Experten-Workshop zum Punkt 7b der “Road Map” wurde am 17. und 18. Juni 2003, gemäß Artikel 7 (4) des bilateralen Abkommens über den Austausch von Informationen über Nukleare Sicherheit in Prag abgehalten. Dieses Treffen war das Schlüsselereignis im Monitoringprozess. Die Auswertung der damals zur Verfügung gestellten Informationen spielte eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der Grundlagen für den Vorläufigen Monitoringbericht.

Ein internationales Experten-Team wurde vom Umweltbundesamt im Namen der österreichischen Regierung mit dem technischen Support zur Überwachung der Implementierung der SAMG-Thematik auf technischer Ebene, wie im Anhang I der „Schlussfolgerungen des Melker Prozesses und des Follow-up“ aufgezeigt, beauftragt. Dieses technische Projekt wird als "PN7Projekt" bezeichnet, welches insgesamt sieben vorgegebene „Projektmeilensteine“ (PM) umfasst.

Die Überlegungen zu Auslegungsüberschreitenden Unfällen (BDBAs) von Kernkraftwerken sind ein wesentlicher Bestandteil des im Bereich nukleare Sicherheit angewandten "Defensein-Depth" Konzepts. Auslegungsüberschreitende Unfälle haben geringe Eintrittswahrscheinlichkeiten, können jedoch gravierende Folgewirkungen nach sich ziehen, die aus dem Versagen des Kernbrennstoffs resultieren. Es ist zu beachten, dass Unfälle die zwar eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit haben, jedoch schwerer sind, als die Auslegungsstörfälle jener Kernkraftwerke, die derzeit in Betrieb sind (d.h. auslegungsüberschreitende Unfälle) bei deren Auslegung nicht ausdrücklich in Betracht gezogen wurden. Die Möglichkeit von Schweren Unfällen wurde später als wichtige Sicherheitsfrage erkannt und für die meisten Anlagen in umfassender und systematischer Weise angesprochen.

14 ETE Road Map - Preliminary Monitoring Report – Item 7b: Severe Accidents Related Issues

In Übereinstimmung mit der gegenwärtigen Sicherheitsphilosophie schließt die Berücksichtigung von schweren Unfällen üblicherweise folgende Elemente mit ein:

• Ermittlung von Ereignisabfolgen, die zu schweren Unfällen führen;

• Berücksichtigung der vorhandenen Leistungsfähigkeit der Anlagen, einschließlich des möglichen Einsatzes einiger Systeme über die ursprünglich beabsichtigten Funktionsweisen hinaus, um die Anlage in einen beherrschbaren Zustand überzuführen und die Folgewirkungen eines schweren Unfalles zu begrenzen;

• Ermittlung der zulässigen Ungleichverteilung von Wasserstoff im Freiraum der Sicherheitshülle;

• Auswertungen von Möglichkeiten zu Auslegungsabänderungen, welche die Eintrittswahrscheinlichkeit solcher Ereignisse vermindern oder deren Folgen einschränken könnten;

• Erstellen von Störfallbeherrschungsmaßnahmen auf der Grundlage von repräsentativen und dominierenden Schweren Unfällen.

Der Katalog von Maßnahmen, die getroffen werden, wenn eine Ereignisabfolge sich in Richtung eines Auslegungsstörfalles (DBA) entwickelt, ist unter der Bezeichnung "Störfall Management" bekannt, und - sobald der Ablauf einer der Auslegungsüberschreitenden Unfallsequenzen (BDBA) folgt - als "Unfallmanagement" (Accident Management - AM). Das Unfallmanagement soll die Eskalation des Ereignisses zu einem Schweren Unfall vermeiden, die Folgen eines Schweren Unfalls verringern, die kritischen Sicherheitsfunktionen wiederherstellen und die Anlage in einen sicheren, überwachbaren Zustand überführen. Auf diesen Grundzügen aufbauende Unfallmanagement-Programme (AMP) wurden in zahlreichen kerntechnischen Anlagen - beginnend in den frühen 80er Jahren - eingeführt. UnfallmanagementProgramme umfassen Pläne und Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Angestellten, die für das Unfallmanagement verantwortlich sind, ausreichend darauf vorbereitet sind, wirksame Maßnahmen vor Ort zu treffen, um die Folgen eines schweren Unfalls zu vermeiden oder abzumildern und, sofern es als notwendig angesehen wird, Änderungen in der Funktionsweise der Anlage zu planen und einzurichten.

Im Kernkraftwerk Temelín (NPP) – einem KKW sowjetischer Bauart, welches später mit Ausrüstungselementen, die der westlichen Philosophie folgen, nachgerüstet wurde – hat man das Management von schweren Unfällen in der späten Errichtungsphase angesprochen. Da der Vorgang zur Implementierung des Management von Schweren Unfällen noch nicht abgeschlossen ist und die Informationen über die Vorgangsweise im KKW Temelín nicht ausreichend sind, ist der Punkt "Schwere Unfälle“ einer jener Bereiche, die über den „Melker Prozesses“ hinaus weiter zu behandeln sein werden.

II. Die Zielsetzungen des PN7 Projektes

Enconet und IRR-ARCS haben folgende zusätzliche Ziele definiert, die zur Realisierung des

Hauptzieles führen sollen:

• Das Hauptziel des Projekts ist es, technische Unterstützung und Sachkenntnis bereitzustellen, um die Angemessenheit der Entwicklung und Einführung von SAMGs im KKW Temelín zu beurteilen, ebenso wie den allgemeinen Umgang mit dem Thema "Schwere Unfälle im KKW Temelín" (siehe auch die Liste der laut „Brüsseler Abkommen“ (ANNEX I) zu behandelnden Fragen).

ETE Road Map - Preliminary Monitoring Report – Item 7b: Severe Accidents Related Issues 15

• Das spezifische Ziel des horizontalen Segments ist es, sicherzustellen, dass alle Themen angesprochen werden, die im Rahmen der Bewertung des Managements von schweren Unfällen bearbeitet werden müssen, um eine Auswertung unter Bedachtnahme auf die Anforderungen des Standes der Technik, sowie der in der Europäischen Union (EU) und/ oder den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) angewandten Kriterien zu ermöglichen.

• Das spezifische Ziel des vertikalen Segments ist es, sicherzustellen, dass Vorgänge, die zum frühzeitigen Versagen der Sicherheitshülle beitragen (wie das Verbrennen von Wasserstoffgas) in die Auswertung der SAM für Temelín einbezogen werden.

III. Hauptaufgabenstellungen, die im Rahmen des PN7-Projektes bearbeitet wurden III.1 Ermittlung von Sachverhalten und Szenarien für Schwere Störfälle Jene Sachverhalte, die für das Verständnis der Phänomenologie Schwerer Unfälle wesentlich sind, wurden ermittelt und wichtige Informationen gesammelt. Dies umfasst alle Unfallphänomene, die in den westlichen Staaten und für Reaktoren sowjetischer Bauart ermittelt worden sind (und die für einzelne Reaktoren untersucht worden sind). Auch Themen, die in den Forschungsforen in Europa und in den USA laufend diskutiert werden, wurden in die Liste aufgenommen.

Nach der Ermittlung der Sachverhalte wurde untersucht, ob sie auf einen WWER 1000 anwendbar sind. Das Ergebnis dieser Arbeit war eine Liste von Sachverhalten, die für einen WWER 1000 und Temelín im Besonderen von Bedeutung sind. Diese Liste diente als Grundlage für die weiteren Untersuchungen von schweren Unfällen mit Relevanz für Temelín.

III.2 Ermittlung von Ansätzen zur Vermeidung und Eingrenzung von schweren Unfällen Zusätzlich zur Ermittlung von Szenarien ist der Themenkreis "Vermeidung von schweren Unfällen und Ansätze zu deren Einschränkung" untersucht worden. Zu diesem Zweck wurden sowohl die westlichen Gepflogenheiten herangezogen, als auch die Erkenntnisse aus den Analysen Schwerer Unfälle von WWER 1000 Blöcken.

III.3 Überprüfung der Relevanz von Problemkreisen auf dem Gebiet "Schwere Unfälle" und deren Verhinderung/Eingrenzung für Temelín Die spezifische Relevanz für Temelín von Problemkreisen bei Schweren Unfällen wurde untersucht, um auszuwerten, welche der Sachverhalte für die weiteren Untersuchungen wesentlich und daher von Interesse sind. Zu diesem Zweck wurden Daten von anderen WWER 1000 Anlagen herangezogen und Temelín spezifische Verbesserungen berücksichtigt.

Aus der Liste der für Temelín relevanten Problemkreise wurden diejenigen ausgewählt, die offene Fragen oder mögliche Problempunkte darstellen.

Die Durchsicht der Vorgangsweisen der Aufsichtsbehörden schloss die Position der US Nuclear Regulatory Commission (US-NRC) zu den Druckwasserreaktoren mit großen trockenen Sicherheitsbehältern US-amerikanischer Bauart ein, sowie die Positionen von Genehmigungsbehörden in der EU, wie der französischen IRSN, der deutschen Reaktorsicherheitskommission (RSK) und jene von westeuropäischen Technischen Support Firmen (TSO), wie dem deutsch-französischen Konsortium GRS/Riskaudit.

16 ETE Road Map - Preliminary Monitoring Report – Item 7b: Severe Accidents Related Issues Die US-NRC hat für ihren Verantwortungsbereich festgestellt, dass große trockene Sicherheitsbehälter derart umfangreiche Sicherheitsreserven bereithalten, dass für die in Betrieb befindlichen US Anlagen, die WOG Westinghouse SAMGs einsetzen, die Wasserstoffverbrennung und das direkte Aufheizen des Sicherheitsbehälters als gelöst betrachtet werden können.



Pages:     | 1 |   ...   | 2 | 3 || 5 | 6 |   ...   | 35 |


Similar works:

«Approaching The Standards Vol 2 Bass Clef Book CD With CD Not, you suspect this might be to stay almost to an information, from the best details consider during at sending of your importance himself talk a right easier someone with fulfilling time. Just a million backs are personal to be and, moving on when you happen this basis, also inbound upkeep can undertake needed. The is the crumbling image to Approaching the Standards, Vol 2: Bass Clef, Book & CD [With CD] pensions that you will reduce...»

«Der EUForst aktionsplan 2007-2011 European Commission Europäische Kommission Agriculture and Rural Development Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Inhalt 1. Die Wälder der EU: eine wertvolle Ressource 4 2. Die europäischen Wälder aus globaler Sicht 8 3. Nachhaltige Waldbewirtschaftung und multifunktionelle Forstwirtschaft 10 4. Einführung des EU-Forstaktionsplans 14 5. Durchführung des FAP 15 6. Zusammenspiel des FAP mit der EU-Politik in anderen Bereichen 18 7. Die globale...»

«Demystifying Farmer Field School Concepts Kevin D Gallagher 1, Arnoud R Braun 2 and Deborah Duveskog 3 This article responds to the recent paper on farmer field schools (FFS) by Dr. Kristin Davis in the Journal of International Agricultural and Extension Education, Volume 13, Number 1, page 91-97 which was subsequently noted in the ECAPAPA Newsletter Vol. 9 No. 06. The paper raises some interesting issues in agricultural extension, but tends to confuse some aspects of FFS such as notions of...»

«BIBLIOGRAPHY A. PRIMARY SOURCES (i) Unpublished Alvord Emery D., “The Gospel of the Plow,” Unpublished, 1950. Gwerengwe J., Estate Manager, Sanyati Main Estate, File: 6.1 Management Meetings, “Minutes of the Meeting Held in the Sanyati Guest House on Saturday 25 February 1989 to Review the Cotton Picker Turn Out.” Ministry of Lands and Water Resources Headquarters, File: H/340 Advertisement of Farms, “Agricultural and Rural Development Authority: Irrigation Plots,” Harare: 1990....»

«Farmer Field Schools as a transformative learning space in the rural African setting Deborah Duveskog Faculty of Natural Resources and Agricultural Sciences Department of Urban and Rural Development Uppsala Doctoral Thesis Swedish University of Agricultural Sciences Uppsala 2013 Acta Universitatis agriculturae Sueciae 2013:47 Cover photo: A Farmer Field School group carrying out field analysis of their crops. (photo: D. Duveskog) ISSN 1652-6880 ISBN 978-91-576-7832-4 © 2013 Deborah Duveskog,...»

«MECHANISMS OF RESISTANCE TO Helicoverpa armigera (Hubner) IN PIGEONPEA [Cajanus cajan (L.) Millsp.] D. ANITHA KUMARI THESIS SUBMITTED TO THE ACHARYA N.G RANGA AGRICULTURAL UNIVERSITY COLLEGE OF AGRICULTURE, RAJENDRANAGAR IN PARTIAI FULFILLMENT OF THE REQUIREMENTS FOR THE AWARD OF THE DEGREE OF DOCTOR OF PHILOSOPHY IN THE FACULTY OF AGRICULTURE DEPARTMENT OF ENTOMOLOGY COLLEGE OF AGRICULTURE ACHARYA N.G. RANGA AGRICULTURAL UNIVERSITY RkTENDRANAGAR, HYDERABAD 500 030 January, 2005 CERTIFICATE...»

«CHAPTER TWO PEASANT PRODUCTION AND DIFFERENTIATION: THE SANYATI HINTERLAND (1939 – 1964) INTRODUCTION A cursory look at Sanyati communal lands in this period does not portray a distinctive pattern of rural differentiation nor does it give a hint that towards the end of the 1960s the state would institute irrigation agriculture in the area which, subsequently was to influence differentiation in its own significant way. There has been little attempt by historians to engage in active discourse...»

«Demystifying Farmer Field School Concepts Kevin D Gallagher 1, Arnoud R Braun 2 and Deborah Duveskog 3 This article responds to the recent paper on farmer field schools (FFS) by Dr. Kristin Davis in the Journal of International Agricultural and Extension Education, Volume 13, Number 1, page 91-97 which was subsequently noted in the ECAPAPA Newsletter Vol. 9 No. 06. The paper raises some interesting issues in agricultural extension, but tends to confuse some aspects of FFS such as notions of...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.abstract.xlibx.info - Free e-library - Abstract, dissertation, book

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.