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«European Commission Europäische Kommission Agriculture and Rural Development Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Inhalt 1. Die Wälder der EU: ...»

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Der EUForst aktionsplan

2007-2011

European Commission

Europäische Kommission

Agriculture and Rural Development

Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Inhalt

1. Die Wälder der EU: eine wertvolle Ressource 4

2. Die europäischen Wälder aus globaler Sicht 8

3. Nachhaltige Waldbewirtschaftung und multifunktionelle Forstwirtschaft 10

4. Einführung des EU-Forstaktionsplans 14

5. Durchführung des FAP 15

6. Zusammenspiel des FAP mit der EU-Politik in anderen Bereichen 18

7. Die globale Verantwortung der EU 20

8. Eine Frage der Zusammenarbeit 22

9. Der FAP und die Öffentlichkeit 23

10. Der FAP – eine Erfolgsgeschichte 24

11. Informationsquellen 25 Vorwort Mariann Fischer Boel Kommissarin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Wälder sind ein wichtiger Teil des Erbes und der Identität Europas. Wenn Satelliten Europa vom Himmel aus beobachten, sind riesige grüne Flächen zu sehen. Wälder und Waldgebiete machen über 40% der Fläche der Europäischen Union mit ihren 27 Mitgliedstaaten aus. Doch diese riesige Waldfläche erfährt nicht immer die öffentliche Aufmerksamkeit, die sie verdient, wenngleich Wälder in unserer Geschichte stets eine wichtige Rolle gespielt haben – als Rohstoffquelle für Heiz- und Brennmaterial, Schutzraum und grüne Lunge für den Menschen. Darüber hinaus tragen Wälder zu unserer Lebensqualität bei, und ihre gesellschaftliche und kulturelle Dimension wird in zunehmendem Maße von unserer Gesellschaft geschätzt.

Wir müssen für ein Gleichgewicht der verschiedenen politischen Zielsetzungen im Wald- und Forstsektor sorgen. Auf der einen Seite stellen Forstwirtschaft und auf der Forst- und Waldwirtschaft basierende Industrien Millionen Arbeitsplätze und tragen zum Wohlstand bei, insbesondere in ländlichen Gebieten. Und unsere Aufgabe ist es, die wettbewerbsorientierte und zugleich nachhaltige Nutzung von Holz und anderen erneuerbaren Waldressourcen verstärkt zu fördern. Auf der anderen Seite sind Wälder wichtig, damit wir unsere Umweltziele erreichen und unsere internationalen Verpflichtungen erfüllen, insbesondere in den Bereichen Schutz der Artenvielfalt, Abschwächung des Klimawandels, Erhaltung der Wasserressourcen und Bekämpfung von Erosion und Wüstenbildung.

Gleichzeitig bereichern Wälder unseren Lebensraum und bieten uns zahlreiche Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

Die genannten Zielsetzungen stehen häufig im Widerstreit zueinander. Doch wir sollten uns dafür einsetzen, alle Ziele zu erreichen. Ich bin der Ansicht, dass Wettbewerbsfähigkeit ein wichtiger Pfeiler der Nachhaltigkeit ist. Sie trägt dazu bei, die anderen wichtigen Komponenten – ökologische und soziale Aspekte – zu untermauern. Die Wirklichkeit zeigt, dass wir unsere Wälder wirtschaftlich nutzen können, ohne dass ihre anderen Funktionen Schaden nehmen. Gegenwärtig nutzen wir nur rund 60 – 70% unseres jährlichen Waldwachstums, d.h. es gibt noch mehr Waldressourcen, die wir sinnvoll nutzen könnten – ohne die nachhaltige Wald- und Forstbewirtschaftung zu gefährden.

In der EU arbeiten wir daran, diese mannigfaltigen Zielsetzungen im Rahmen unseres Forstaktionsplans 2007- 2011 zu erreichen. Der Forstaktionsplan ist ein Schritt nach vorn auf dem Weg zu einer besseren Koordinierung der Forstpolitik und entsprechender Maßnahmen in der EU.

Forstpolitik verlangt die umfassende Beteiligung der Mitgliedstaaten. Die Rolle der Europäischen Kommission besteht darin, gemeinsame Ziele zu lenken und zu koordinieren. Der Forstaktionsplan ist das Herzstück dieser Bemühungen, wie diese Broschüre deutlich macht. Wälder leisten einen wichtigen Beitrag, um die Lebensqualität der EU-Bürger zu erhöhen – der Forstaktionsplan ist daher für uns alle wichtig.

1. Die Wälder derRessource

EU:

eine wertvolle

WÄLDER ERFÜLLEN VIELE ZWECKE

Wälder sichern den Lebensunterhalt von Millionen von Arbeitnehmern, Unternehmern und Waldbesitzern und tragen insbesondere im ländlichen Raum wesentlich zu Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand bei. Sie stellen eine wichtige Rohstoffquelle für die Holz verarbeitende Industrie dar und versorgen viele Sektoren mit Holz, Zellstoff, Kork und Fasern, darunter unter anderem Bauwesen, Zimmerhandwerk und Möbelherstellung, Furnier und Laminatherstellung, Produktion von Haushalts und Büropapier sowie von sanitären Produkten. In einigen Mitgliedstaaten ist die Holz verarbeitende Industrie ein wichtiger Arbeitgeber im Fertigungssektor. Neben direkter und indirekter Energie liefern Wälder auch Nichtholzerzeugnisse und Dienstleistungen wie z. B. Weideland und Futter für heimische und halbwild lebende Tiere.

Wälder gehören zu den wichtigsten Bestandteilen unserer Ökosysteme. Sie erfüllen wichtige Umweltfunktionen, weil sie einer Vielfalt von Pflanzen und Tierarten Lebensraum bieten sowie Grundwasser und Boden schützen. Sie schützen auch Land, Infrastruktur und Siedlungen vor Erosion, tragen zur Verhinderung von Lawinen oder Erdrutschen in Bergregionen bei und dienen als Wassereinzugsgebiete und filter. Wälder erfüllen somit zahlreiche Funktionen. Die Waldbewirtschaftung berücksichtigt diese „Multifunktionalität“ von jeher.

INWIEFERN ERFÜLLEN WÄLDER UND FORSTWIRTSCHAFT DIE BEDÜRFNISSE DER EU BÜRGER





UND INWIEFERN VERBESSERN SIE IHREN LEBENSRAUM?

–  –  –

DIE WÄLDER DER EU WEISEN EINE HOHE UMWELTVIELFALT AUF

Die Wälder der EU erstrecken sich über die unterschiedlichsten Umgebungen, vom subarktischen Raum über den Mittelmeerraum bis hin zu den Alpen und zum Tiefland mit Flussniederungen und Deltas. Die Wälder beherbergen im Vergleich zu anderen Lebensräumen den größten Teil der auf dem Kontinent lebenden Arten (allein im Mittelmeerraum sind 30.000 Gefäßpflanzen heimisch) und übernehmen wichtige Umweltfunktionen. Ungefähr 12% der Forstgebiete sind als geschützte Wälder ausgewiesen, d. h. dass Umwelt oder Schutzfunktionen Vorrang vor wirtschaftlichen und sozialen Funktionen gegeben wird.

IMMER MEHR WALDFLÄCHEN IN EUROPA

Wälder und ihnen gleichgestellte Flächen bedecken in der EU mehr als 40% der Gesamtfläche. Die Ausdehnung der Forstgebiete schreitet in Europa schneller voran als der Verlust von Waldflächen durch Infrastruktur und städtische Nutzungen. Dieser Trend, der in den 50er Jahren begonnen hat (in einigen Ländern früher), ist auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen. Einige Länder haben ihre Waldflächen durch Neuanpflanzungsprogramme für stillgelegte landwirtschaftliche Nutzflächen ausgedehnt. Diese positive Entwicklung hebt die EU von vielen anderen Regionen dieser Welt ab, in denen die Entwaldung weiterhin zu einem Rückgang der Forstressourcen führt.

Abb. 1 Wälder und ihnen gleichgestellte Flächen in den EU Mitgliedstaaten in Prozent von der Gesamtlandmasse

–  –  –

Quelle: Eurostat-Taschenbuch „Agricultural Statistics“ Ausgabe 2008, unter Verwendung von UNECE/FAO Daten (Bezugsjahr 2005)

WALDBESITZ

Rund 60% der europäischen Wälder sind in Privatbesitz, und es gibt rund 16 Millionen private Waldbesitzer. Private Waldbetriebe umfassen durchschnittlich eine Fläche von 13 Hektar, aber die meisten Wälder in Privatbesitz sind kleiner als fünf Hektar. Der Sektor befindet sich jedoch derzeit im Wandel. Neben strukturellen Veränderungen des Waldbesitzes in der EU ist auch ein Wandel bei Beschäftigung und Lebensstil der privaten Waldbesitzer zu verzeichnen. Die Waldbesitzer sind immer weniger von der Forstwirtschaft als Haupteinnahmequelle abhängig. Die EU Wälder sind zunehmend im Besitz von Stadtbewohnern, die im Vergleich zu traditionellen, im ländlichen Raum ansässigen Forstbesitzern möglicherweise ganz andere Bewirtschaftungsziele haben.

Nach den jüngsten EU Erweiterungen ist die Zahl der privaten Waldbetriebe um 25% und die Zahl der Waldbesitzer um (schätzungsweise) fast drei Millionen angestiegen. Im Rahmen der Rückgabe von privatem Grundeigentum in den neuen Mitgliedstaaten, die in einigen Fällen noch nicht abgeschlossen ist, wurde privater Waldbesitz geschaffen.

In den meisten ost und südosteuropäischen EU Mitgliedstaaten sind die Wälder überwiegend in öffentlichem Besitz. Die durchschnittliche Besitzgröße im öffentlichen Wald liegt bei über

1.000 Hektar, wobei es beträchtliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern gibt. Große Flächen der Wälder im öffentlichen Besitz gehören Städten und Gemeinden, die sie unter Berücksichtigung lokaler Bedürfnisse bewirtschaften.

Abb. 2 Waldbesitz: Anteile des öffentlichen und privaten Besitzes*

–  –  –

2. Die europäischen Sicht Wälder aus globaler

ZUSTAND DER WÄLDER WELTWEIT

Die Wälder der EU sollten nicht isoliert betrachtet werden. Die Herausforderungen, denen die Wälder weltweit gegenüberstehen, sind mit denen in Europa vergleichbar. In einigen Teilen der Welt bestehen jedoch erhebliche zusätzliche Probleme wie Wüstenbildung, invasive Arten, illegaler Holzeinschlag und die vollständige Abholzung von Wäldern.

Weltweit bedecken die Wälder zirka 30% der Landmasse, wobei ihre weltweite Verteilung ungleichmäßig ist. Über die Hälfte der Gesamtwaldfläche entfällt auf fünf Länder (Russland, Brasilien, Kanada, die Vereinigten Staaten und China). Etwas mehr als ein Drittel der Wälder (36%) werden weltweit als Primärwälder eingestuft, d. h. Wälder mit einheimischen Arten, in denen es keine deutlich sichtbaren Anzeichen für menschliches Handeln gibt und die ökologischen Prozesse nicht wesentlich gestört sind.

Waldbereich, 2005 Quelle: FAO Studie über den Zustand der Wälder weltweit, 2007

–  –  –

0–10 10–25 25–35 35–50 50–100

ENTWALDUNG

Die Entwaldung schreitet weltweit mit alarmierender Geschwindigkeit voran. Jährlich gehen rund 13 Millionen Hektar Wald verloren (gemäß dem FAO Bericht „Zustand der Wälder weltweit, 2007“), eine Fläche, die größer ist als alle deutschen Wälder zusammen. Schätzungen zufolge sind derzeit rund 20% der globalen CO2 Emissionen auf die Entwaldung zurückzuführen – das ist mehr als im Verkehrssektor und mehr als die gesamten EU Treibhausgasemissionen. Wenn der Klimawandel wirksam kontrolliert werden soll, muss die Entwaldung innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte gestoppt und danach durch Aufforstung oder Wiederaufforstung umgekehrt werden.

Zirka 96% der Entwaldung erfolgt in den Tropen. Tropenwälder machen ungefähr die Hälfte der Waldflächen weltweit aus und bieten neben ihrer Funktion als Kohlenstoffsenken zahlreiche wirtschaftliche, ökologische und soziale Vorteile. Global gesehen sollten internationale Maßnahmen in den kommenden Jahren ihr Hauptaugenmerk auf Tropenwälder richten.

3. Nachhaltige Waldbewirtschaftung und multifunktionelle Forstwirtschaft

NACHHALTIGE WALDBEWIRTSCHAFTUNG NWB

Die EU hat sich stark für die Einführung neuer und besserer Instrumente zur Förderung des Schutzes und der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder eingesetzt, insbesondere im Rahmen nationaler Forstprogramme. Mit Hilfe der NWB können mehrere wichtige politische Ziele der EU erreicht werden, darunter Wettbewerbsfähigkeit der Holz verarbeitenden Industrie, Begrenzung des Klimawandels, Entwicklung des ländlichen Raums, Erhaltung der Artenvielfalt, Schutz und Überwachung der Wälder (vor Bränden und Verschmutzung), um die Gesundheit der Pflanzen und eine hohe Qualität des forstlichen Vermehrungsgutes sicherzustellen.

NWB kann allgemein definiert werden als Betreuung von Waldflächen und deren Nutzung in einer Art und Weise, die die biologische Vielfalt, die Produktivität, die Verjüngungsfähigkeit, die Vitalität und die Fähigkeit erhält, jetzt und in Zukunft wichtige ökologische, wirtschaftliche und soziale Funktionen auf lokaler, regionaler und globaler Ebene zu erfüllen und anderen Ökosystemen keinen Schaden zufügt1.

WETTBEWERBSFÄHIGKEIT DER HOLZ VERARBEITENDEN INDUSTRIE

Die EU gehört weltweit zu den größten Produzenten, Handelspartnern und Verbrauchern von Forsterzeugnissen. Die Forstwirtschaft und verwandte Industriezweige decken verschiedene Wirtschaftssektoren ab, zum Beispiel: Erzeugung von Holz und Holzprodukten sowie Kork (Möbel ausgenommen); Herstellung von Zellstoff, Papier und Pappe; Druck. 2005 waren rund 3 Millionen Menschen in 350.000 Unternehmen der Holz verarbeitenden Industrie beschäftigt. Diese Unternehmen erwirtschafteten einen Umsatz von zirka 380 Mrd. Euro und eine Wertschöpfung von 116 Mrd. Euro2.

Außerdem sind Bauwesen und Möbelindustrie wichtige Nutzer von Forstrohstoffen.

Im Jahr 2005 belief sich der Einschlag in den Bereichen Industrierundholz und Brennholz auf insgesamt 454 Mio. Kubikmeter (m3). Dies entspricht 60% des Reinzuwachses desselben Jahres, d. h., dass trotz der erheblichen wirtschaftlichen Nutzung von Forsterzeugnissen das der EU zur Verfügung stehende Holz sowie die europäische Gesamtwaldfläche schneller zunehmen als sie verbraucht werden. Allerdings erfolgt ein Teil des nicht genutzten Wachstums möglicherweise in jungen und in schwer zugänglichen Wäldern.

Der wirtschaftliche Wert von Nichtholzerzeugnissen und Dienstleistungen in Zusammenhang mit Wäldern nimmt zwar zu, aber sie haben häufig keinen Verkehrswert (wobei diese Erzeugnisse und Dienstleistungen in manchen europäischen Regionen einen höheren Ertrag erzielen als der Verkauf von Holz). Zu den Nichtholzerzeugnissen und Dienstleistungen in Zusammenhang mit Wäldern gehören die Wahrung der biologischen Vielfalt, der Beitrag zur Milderung des Klimawandels, das Sammeln von Pilzen, Trüffeln und Beeren, Jagdprodukte, Honig, Kork, Arzneimittel und Forstsamen. Kork ist mit beinahe 1,7 Mio. Hektar Korkeichenwälder – der Großteil davon auf der Iberischen Halbinsel – und mit 80% der weltweiten Produktion ein wichtiges Forsterzeugnis der EU.



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